Rückblick auf den 29. BIBchatDE zum Thema „Wie kann bürgerschaftliche Partizipation in der Bibliothek aussehen?“

Das Thema des August-BibChats 2019 hatte sich beim Voting durchgesetzt, da Partizipation in aller Munde ist – nicht zuletzt konkret durch den Tag der offenen Gesellschaft im Juni.
Menschen möchten immer mehr mitreden und sich beteiligen. Dies gilt nicht nur in sozialen Netzwerken, sondern auch real bei Themen und Entwicklungen, die eine breite Öffentlichkeit betreffen.
Die Runde beantwortete einhellig die erste Frage nach den Gründen für eine Beteiligung der Bürger*nnen in Bibliotheken mit der Verpflichtung und dem öffentlichen (finanziellen) Auftrag in einer Kommune.
Partizipation ermöglicht eine hohe Transparenz des Schaffens in der Bibliothek. Durch das aktive Einbeziehen der Bürgerschaft kann deren Interesse und Verantwortungsbewusstsein gegenüber der Bibliothek und Gemeinschaft gestärkt werden.
Vorstellbar ist Partizipation in allen die Benutzer*innen betreffenden Bereiche von der Raumgestaltung über den Bestandsaufbau bis hin zu neuen Angeboten. Entscheidend sollte dabei sein, dass die Bibliothek (und Kommune) mit den Ergebnissen konstruktiv weiterarbeitet bzw. im weitest möglichen Fall gemeinsam mit den Bürger*innen umsetzt.
Die Antworten auf Frage 3 nach dem Möglichkeiten und Methoden lieferten eine Vielzahl an Anregungen: Von Umfragen, Medienwunsch/Feedback-boxen und Pinnwänden bis hin zu LegoSeriousGames und DesignThinking Prozessen. Dies ist abhängig vom Aufwand und den finanziellen und pofessionellen Spielräumen. Es folgten für fast alle Ideen Beispiele. Mögliche Kooperationspartnerschaften hängen sehr vom jeweiligen Projekt ab. Wie immer lohnt es sich, auch außerhalb der „Bibliotheks-Bubble“ Ausschau zu halten, wie andere Institutionen und Firmen – analog wie digital – dem Thema Bürger/Kundenbeteiligung begegnen.

Die Tweets zum Thema wurden wieder in einem Wakelet festgehalten.

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