Ankündigung 48. #BibChatDE: Wie können Bibliotheken ihre digitalen Angebote besser vermitteln und sichtbarer machen?

Wir merken so langsam, wie lange es den BibChatDE schon gibt:
bereits 2018 hatten wir einen Chat zu digitalen Diensten, den man leider nicht mehr (einfach) nachlesen kann, da wir die damalige Archivierungsplattform nicht mehr nutzen können.

Daher ist es um so spannender, von euch zu hören, was sich seitdem getan hat!
Wie viel bekannter und sichtbarer sind digitale Medien in Bibliotheken und im Bewusstsein der Bürgerinnen und Bürger mittlerweile? Gerade seit den mittlerweile einjährigen Erfahrungen mit reduzierten und eingeschränkten Öffnungszeiten und Wochen und Monaten völligen Ausschlusses von Vor-Ort-Angeboten und -Ausleihmöglichkeiten?

Diskutiert mit uns am Montag, den 1.März 2021 darüber, wie Bibliotheken ihre digitalen Angebote besser vermitteln und sichtbarer machen können.

Folgende Fragen wollen wir an diesem Abend stellen und freuen uns auf eure Antworten, den Austausch und viele Anregungen:

F1 Welche digitalen Angebote bietet eure #Bibliothek schon länger an und wie zufrieden wart ihr mit deren Nutzung vor der Pandemie? (20:03 Uhr)

F2  Was hat sich seit #Corona im Hinblick auf die digitalen Angebote bei euch verändert: neue Plattformen? #Medienetat -Umverteilungen? Vereinfachter/kostenloser Zugang? (20:10 Uhr)

F3 Wie macht ihr auf eure digitalen Angebote gerade aufmerksam? Mit welchen Maßnahmen und Veranstaltungen? Wie erfolgreich? (20:18 Uhr)

F4 Wer ist in eurer Bibliothek für die Vermittlungstätigkeit von digitalen Angeboten zuständig? Und passt das so? (20:27 Uhr)

F5 Was würdet ihr euch wünschen, um eure digitalen Angebote noch besser sichtbar zu machen? Was bräuchtet ihr an Ausstattung und/oder Weiterbildung zu Vermittlungsformaten? (20:35 Uhr)

F6 Welche Best Practice Beispiele von anderen Bibliotheken oder Institutionen fallen euch ein zur Vermittlung digitaler Angebote? (20:45 Uhr)

F7 Mit welchen Kooperationspartner/innen kann man bei der Vermittlungsarbeit für digitale Angebote zusammenarbeiten? (20:50 Uhr)

 

Ankündigung 47. #BibChatDe – Die lustigsten und absurdesten Situationen im Bibliotheksalltag

Für den 47. #BibChatDe am kommenden Montag, 01. Februar 2021, 20-21 Uhr, habt Ihr Euch für das Thema „Die lustigsten und absurdesten Situationen im Bibliotheksalltag“ entschieden.

Innerhalb des letzten Jahres hat sich der Bibliotheksalltag durch die Coronapandemie extrem verändert und viele Bibliotheken waren gezwungen, schnell zu reagieren und sich neue Wege auszudenken, um ihre Aufgaben zu erfüllen und gleichzeitig die Mitarbeiter*innen und Kund*innen zu schützen. Das Leben und die Arbeit unter diesen veränderten Bedingungen können ganz schön anstrengend sein.

Deswegen möchten wir diese Ausgabe des BibChatDe nutzen, um uns gegenseitig mit lustigen und absurden Bibliotheksanekdoten aufzuheitern und darüber nachzudenken, was den Bibliotheksalltag so besonders macht.

Dazu haben wir folgende Fragen für Euch:

F1 Welche lustigen, absurden oder peinlichen Situationen aus der Bibliothek fallen Euch als erstes ein?

F2 Was war der merkwürdigste (Buch-)Titel, der Euch bislang begegnet ist?

F3 Welche Frage im Servicedienst hat Euch so richtig überrascht? Womit habt Ihr Bibliotheksmitarbeiter*innen mal richtig verblüfft?

F4 Was für merkwürdige Lesezeichen oder andere Dinge habt Ihr schon in Medien gefunden?

F5 Was waren lustige oder aufregende Veranstaltungen, Lesungen, Autor*innenbegegnungen, Aprilscherze, o.ä.?

F6 Welches Begebenheit in der Bibliothek hat Euch mal so richtig den Tag versüßt?

F7 Welche niedlichen Kindersprüche oder Fragen habt Ihr schon zu hören bekommen?

Ankündigung 46. #BibChatDE: Themen, Trends und Perspektiven – Was war, was bleibt, was kommt in unseren Bibliotheken?

Es ist schon Tradition: Am ersten BibChat-Abend im neuen Jahr wollen wir mit euch Rückschau und Ausblick halten. Wir freuen uns, wenn ihr wieder dabei seid am Montag, den 4. Januar von 20-21 Uhr.

Lasst uns darüber sprechen, was für euch DIE Themen des Jahres 2020 waren, was euch dabei besonders gefordert, aber auch gefreut hat, und worauf ihr unbedingt aufbauen wollt.

Das vergangene Jahr war geprägt und getrieben von der Corona-Pandemie. Digitalisierung, neue Arbeitsformen und angepasste Service-Angebote – welche Themen werden auch im neuen Jahr weiter im Fokus stehen? Und welche Themen sollten eurer Meinung nach vorrangig angegangen werden, sobald es die pandemische Lage wieder zulässt?

Was sind eure Pläne für das Jahr 2021? Mit welchen an die Pandemie angepassten Konzepten sollten Bibliotheken auf die gesellschaftlichen Entwicklungen reagieren? Womit wollt ihr euch 2021 erstmalig beschäftigen, wofür bräuchtet ihr unterstützenden Austausch oder Fortbildungsangebote?

Wir sind gespannt auf eure Erfahrungen und Einschätzungen und nehmen dabei gerne Anregungen mit, um für die Bibchats 2021 gezielt Expert*innen zu einzelnen Themen dazu zu holen.

Hier die Fragen für den Abend – für alle, die sich vorbereiten wollen oder es vielleicht nicht punktgenau schaffen, mitzutwittern, aber die ein oder andere Antwort via Tweetdeck terminieren möchten:

F1 Wie läuft es gerade in deiner Bibliothek? Was ist anders als vor einem Jahr – vor der Corona-Pandemie? (20:05 Uhr)

F2 Wenn ihr an das letzte Jahr zurückdenkt: Welche (max 3) Themen haben die Bibliothekswelt neben Corona am meisten geprägt/beschäftigt? (20:10 Uhr)

F3 Was habt ihr 2020 in eurer Bibliothek erstmals umgesetzt und in welcher Weise? (20:15 Uhr)

F4 Womit hättet ihr zu Beginn des letzten Jahres nicht gerechnet, dass ihr euch in eurer Bibliothek auseinandersetzen müsst/werdet – im Positiven oder Negativen? (20:25 Uhr)

F5 Was sind eure Pläne und Projekte für das Jahr 2021? Mit welchen an die Pandemie angepassten Konzepten sollten Bibliotheken auf die gesellschaftlichen Entwicklungen reagieren? (20:35 Uhr)

F6 Welche Unterstützung wünscht/ braucht ihr für die Umsetzung? Mit wem sind dabei Kooperationen sinnvoll? (20:45 Uhr)

Announcement 45. #BIBCHatDE international on December 7th

#BIBChatDE goes international

An absolutely unusual, challenging year is coming to an end. For each and every one of us, but also for our library work all over the world.

For this reason, we would like to exchange ideas and review with colleagues outside the German-speaking area in December #BibchatDE – therefore for the second time a chat evening in English and/or French!
Please share the invitation in your library Twitter community and let us know in advance what you are interested in. We would like to discuss the following questions:

  • Q1 How are you doing in your library right now? How much normality is there, what is missing?
  • Q2 What are your key findings from the Corona crisis regarding your work in the library?
  • Q3 What opportunities can the pandemic offer for which fields of responsibility of libraries?
  • Q4 Do you have good examples/projects of libraries that have only emerged in and through the crisis?

We look forward to many contributions from all over Europe and beyond themed: Libraries connect the world – the world needs libraries!

Ankündigung: 44. #BIBchatDE – Barrierefreiheit, Inklusion und Teilhabe in Bibliotheken und Informationseinrichtungen

Für den 44. #BIBchatDE am Montag, den 02.11.2020, 20-21 Uhr, habt Ihr euch für das Thema „Barrierefreiheit, Inklusion und Teilhabe in Bibliotheken und Informationseinrichtungen“ entschieden.
Wie wir alle wissen, befindet sich unsere Gesellschaft in einem kontinuierlichen Wandel, geprägt durch Digitalisierung und gesellschaftlicher Diversität. Auf allen Ebenen, sowohl im physischen als auch im virtuellen Raum, wird der Ruf nach Barrierefreiheit und kultureller Teilhabe für alle Menschen lauter.
Seit 2009 bemühen sich die Bibliotheken auf der Basis der ratifizierten UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) verstärkt darum, einen barrierefreien Zugang zu den Bibliotheksangeboten zu erzielen. Hierzu wurde 2018 beispielsweise die „AG Barrierefreiheit in (digitalen) Bibliotheken“ gegründet. Die AG setzt sich für einen barrierefreien Informationszugang ein, aber auch für einen zeitgemäßen Bibliotheksbau und für kulturelle Teilhabe.
2011 trat die BITV 2.0 (Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung) in Kraft, also der barrierefreie Auftritt im Web, was aber bislang nur für Bundesbehörden Gültigkeit hat.
Zur Vorbereitung möchten wir Euch gerne die folgende Literatur an die Hand geben:
Folgende Fragen haben wir für euch vorbereitet:
1.) Warum ist Barrierefreiheit und kulturelle Teilhabe so wichtig? 20:05
2.) Warum ist es eine bibliothekarische Aufgabe? 20:15
3.) Welche Beiträge können die Bibliotheken dazu liefern? 20:25
4.) Wo entstehen Probleme bei der Umsetzung und welche Rahmenbedingungen
     werden benötigt? 20:35
5.) Was ist Euch zu dem Thema noch wichtig? 20:45

Ankündigung; 43. #BibChatDe – Engagement von Bibliotheken gegen Rassismus und Fake News

Für den 43. #BibChatDe am Montag, 05. Oktober, 20-21 Uhr, habt Ihr Euch für folgende Fragestellung entschieden:

Wie sieht es mit dem Engagement von #Bibliotheken gegen #Rassismus und #FakeNews aus?

Genaugenommen sind in dieser Fragestellung gleich zwei sehr umfangreiche Themen enthalten, die leider nicht innerhalb einer Stunde in der Tiefe diskutiert werden können, die sie verdient hätten. Daher legen wir durch unsere Fragestellungen kleine Schwerpunkte und hoffen, dass die Diskussionsfragen Euch als Anknüpfungspunkte dienen. Wir ermutigen ausdrücklich dazu, sich auch über den Chat hinaus mit den Themen auf beruflicher und privater Ebene zu befassen. Im Mittelpunkt der kommenden Diskussion soll die berufliche Perspektive stehen.

Zunächst eine kurze Definition der Begrifflichkeiten.
Fake News
Bei Fake News handelt es sich um gefälschte Nachrichten, die zum Teil sehr eindeutig als Fälschung zu erkennen sind, zum anderen aber so geschickt erstellt und verbreitet werden, dass sie kaum erkennbar sind. Fake News werden auch als „aktuelle Desinformation“ (https://www.bpb.de/…/fake-news-als-aktuelle-desinformation) bezeichnet und kommen getarnt als journalistische aktuelle Meldungen daher, die mit der Intention erstellt wurden, Unwahrheiten zu verbreiten. Ziel kann dabei zum Beispiel politisch motivierte Irreführung oder Click-Baiting sein.

Rassismus
Unter Rassismus verstehen wir zum einen ein Konstrukt, das Menschen nach Herkunft oder körperlichen Merkmalen in Kategorien („Rassen“) einordnet und diesen eine unterschiedliche Wertigkeit zuschreibt, zum anderen ein auf diesem Konstrukt basierendes gesellschaftliches System. In diesem System werden Menschen strukturell benachteiligt d.h. sie werden zB Mikro-Aggressionen ausgesetzt und erhalten schlechtere Bildungs- oder Karriere-Optionen. (https://www.bpb.de/…/dossier-migration/223738/rassismus) Eine engere Definition sieht Rassismus als individuelle vorsätzliche Tat eines einzelnen „Rassisten“, in unserer Diskussion soll es jedoch um den strukturellen Rassismus gehen.

Zu beiden Themenkomplexen bieten die Dossiers der bpb umfangreiche Informationen:
https://www.bpb.de/politik/grundfragen/rassismus/

https://www.bpb.de/gesellschaft/medien-und-sport/fake-news/

Um einen ersten Eindruck davon zu bekommen, wie es um das Engagement von Bibliotheken zu Rassismus und Fake News bestellt ist, wollen wir folgende Fragestellungen diskutieren:

1) Welche Maßnahmen, Veranstaltungen, Aktionen von Bibliotheken gegen Rassismus oder Fake News kennt Ihr? 20:05

2) Inwiefern ist Engagement gegen Fake News und Rassismus ein bibliothekarischer Auftrag? 20:15

3) Sind Bibliotheken selbst Teil von strukturellem Rassismus und wenn ja, wie lässt sich dies ändern? 20:25

4) Wie erreicht man diejenigen, die gefährdet sind, sich auf Rassismus und Fake News einzulassen? Wie stärkt man diejenigen, die darin eine Antwort auf ihre Unzufriedenheit suchen? 20:35

5) Wo informiert Ihr Euch? Welche Quellen oder Bücher könnt Ihr zu den Themen Rassismus und Fake News besonders empfehlen? 20:45

6) Welche Themen möchtet für den kommenden BibChatDe am 02.11.2020 vorschlagen? 20:55

Ankündigung 42. #BibChatDE – BibliothekarInnenalltag: Wie motiviere ich mich?

Ihr habt Euch auch in diesem Monat entscheiden können und Eure Wahl traf auf das Thema Motivation im Alltag. Seitdem ich das erste Mal in einer Bibliothek gearbeitet habe, hatte mich immer eines fasziniert: Die Hingabe und Freude mit der der Großteil der Bibliotheksassistent*innen, Famis und Bibliothekar*innen Tag für Tag an die Arbeit gehen. Diese Sicht auf die Arbeit war für mich immer ansteckend und sehr motivierend.

Aber was machen wir, wenn mal nicht alles gelingen will, die Dienste lang und die Woche anstrengend war. Was machen wir, damit die Motivation nicht versiegt. Das soll das Thema unserer nächsten Chats am 07. September von 20:00 – 21:00 Uhr sein. Wir versuchen uns dem Thema mit den folgenden Fragen zu nähern:

1. Was motiviert Dich Tag für Tag bei deiner Arbeit?
2. Wie motiviert Ihr Euch gegenseitig im Team. Habt Ihr bestimmte Formate oder auch einfach TOPs in Besprechungen, die sich explizit um die Motivation im Team kümmern?
3. Welche Erwartungen habt Ihr dabei an Eure Vorgesetzten? Wie geht Ihr als Vorgesetzte mit dem Thema um?
4. Schaffen wir es andere über Twitter zu motivieren? Versuchen wir es! Nennt Kolleg*innen und Einrichtungen unter der Verwendung des Hashtags #BibLob und teilt Euer Lob!

Ankündigung 41. #BIBchatDE – Scheitern, aber richtig!

Ihr habt entschieden: Wir machen am Montag, den 3. August von 20 bis 21 Uhr einen Fuckup Bibchat!

Was lesen und hören wir für gewöhnlich von Bibliotheken? Ankündigungen großartiger neuer Projekte, Kooperationen, Events und natürlich Erfolgsgeschichten. Fast nie reden wir darüber, was schief gegangen oder nicht angekommen ist, wo Kosten und Nutzen nicht im Verhältnis standen oder was sich aus anderen Gründen nicht bewährt hat. Aus Misserfolgen lernen? Warum nicht? Denn Scheitern ist keine Schande, sondern eine notwendige Erfahrung, Dinge in Zukunft anders und damit besser zu machen. Dazu braucht es eine konstruktive Fehlerkultur. Lasst uns also ganz offen über das Scheitern und den Umgang mit Misserfolgen in der Bibliotheks- und Informationsbranche sprechen und gemachte Erfahrungen teilen.

Hier die Fragen für den Abend – für alle, die sich vorbereiten wollen oder es vielleicht nicht punktgenau schaffen, mitzutwittern, aber die ein oder andere Antwort terminieren möchten:

F1 Das war eine Katastrophe! Berichte uns von einer richtig „schönen“ Panne mitsamt Folgen, z.B. Autor bei Lesung nicht aufgetaucht, Bibliothek nicht aufgesperrt, peinlicher Tippfehler oder was auch immer. (20:05 Uhr)

F2 Welches Projekt, Angebot oder Veranstaltungsformat ist gefloppt? Wie evaluiert man die Gründe dafür? Was habt ihr daraus gelernt? (20:10 Uhr)

F3 Wo sollte mehr Scheitern erlaubt sein? Und warum ist genau das leider nicht immer möglich? Wie kann eine positive Fehlerkultur erreicht werden? (20:20 Uhr)

F4 Welchen Trend habt ihr verschlafen, (habt ihr für eine Eintagsfliege gehalten) und bereut das jetzt? (20:30 Uhr)

F5 Welche Aufgaben als Bibliothek können als Folge von Personalmangel und fehlenden finanziellen Mitteln nicht ausreichend erfüllt werden? (20:40 Uhr)

F6 Ab wann ist eine Idee gescheitert und nach welchen Kriterien? Wie viel Zeit & Energie darf investiert werden, bevor aufgegeben wird? Verlassen #Bibliotheken das berüchtigte #TalderEnttäuschungen oftmals zu früh, z.B. bei #chatbots oder #robotik? (20:50)

Unsere Lesetipps

[Infografik] Projekte in der #Bibliothek – Teil 2: Gefahrenhinweise

LIBREAS. Library Ideas 20 | Scheitern

Baur, Christine. (2020). Zur Fehlerkultur in Bibliotheken

Ankündigung 40. #BIBChatDE: „Wie messen wir den Wert von Bibliotheken? Mehr als Kennzahlen und Statistiken…“

Als Thema für den 40. BibChatDE am 06. Juli 2020 habt Ihr Euch für „Wie messen wir den Wert von Bibliotheken? Mehr als Kennzahlen und Statistiken…“ entschieden.

Der 40.BIBChatDE beschäftigt sich mit einem Thema, an dem sich viele Geister scheiden: es gibt LiebhaberInnen von Statistiken und Kennzahlen zu Bibliotheken und die, die Tabellen, Säulengrafiken und Torten hassen. Insbesondere in den kommunalen Gremien werden bevorzugt Ausleihzahlen, Medieneinheiten und Umsätze als Kriterien herangezogen, um den Wert der Institution einschätzen zu können und Entscheidungen für die Zukunft zu treffen. Doch genügen diese Fakten und sind es die allein richtigen?
In Zeiten, in denen immer mehr Informationen online gesucht werden und sich auch Freizeitleser:innen zu einem nicht unerheblichen Teil im digitalen Raum bewegen, halten sich dennoch immer mehr Menschen in Bibliotheksräumen auf und nutzen diese für so viele Tätigkeiten, die in o.g. Zahlen keinen Niederschlag finden. Wie lassen sich Vor-Ort-Services, Online-Angebote, Reaching-Out-Projekte und vieles mehr in Quantität und Qualität sinnvoll messen?
Welche Parameter sollten Eingang finden in jährliche Statistiken, was fehlt bei der Interpretation der vorhandenen Kennzahlen?

Über dieses Thema wollen wir anhand folgender Fragen am Montag, den 6.Juli 2020 mit euch diskutieren. Für alle, die nicht zur üblichen Uhrzeit 20-21 Uhr teilnehmen können, seht ihr hier auch die Uhrzeiten, so dass ihr eure Anmerkungen dazu jeweils via Tweetdeck just in time einspeisen könnt. Oder natürlich wie immer auch im Nachhinein!

20:03 Uhr 
F1 Mit welchen Kennzahlen setzt ihr euch in eurer Arbeit/Bibliothek auseinander? Wie geht es euch damit?

20:11 Uhr
F2 Welche Statistiken haltet ihr für unabdingbar für die interne Steuerung, welche Kennzahlen für Öffentlichkeit/Presse/Politik?

20:20 Uhr
F3 Wie beurteilt ihr das Kategorienraster der DBS? Welche Kategorie ist eurer Meinung nach wenig aussagekräftig?

20:26 Uhr
F4 Welche Leistungen/Werte der Bibliotheksarbeit kommen bislang zu kurz hinsichtlich ihrer Messbarkeit? Muss alles messbar sein? Welche Alternativen gibt es?

20:40 Uhr
F5 Das Jahr 2020 wird in Bezug auf Statistiken mit keinem Jahr vergleichbar sein. Welche Chancen und Herausforderungen kann dies bedeuten?

20:48 Uhr
F6 Was ist euch im Hinblick auf die Bewertung der Institution Bibliothek noch wichtig, was bislang noch nicht angesprochen wurde?

Wer sich im Vorfeld mit dem Thema auseinandersetzen möchte, sei auf folgende Links(ammlungen) verwiesen – über zusätzliche weiterführende LInks und Infos freuen wir uns!

http://www.aspb.de/de/leistungsindikatoren-und-nutzendarstellung-fuer-spezialbibliotheken/

https://service-wiki.hbz-nrw.de/display/DBS/Publikationen+Bibliothekstatistik

Warum die Leistungen von Bibliotheken vergleichen: 
https://www.degruyter.com/view/journals/bd/49/5/article-p507.xml

Kennzahlen für den Wandel : 

https://www.bibliotheksverband.de/dbv/presse/presse-details/article/kennzahlen-fuer-den-wandel-aktuelle-bibliotheksleistungen-muessen-fuer-traeger-und-oeffentlichkeit.html

Den Funktionswandel mit Kennzahlen sichtbar machen: 
https://opus4.kobv.de/opus4-bib-info/frontdoor/index/index/start/0/rows/20/sortfield/score/sortorder/desc/searchtype/simple/query/Funktionswandel+Kennzahlen/docId/2688

Ankündigung 39. #BIBchatDE: „Online-Formate – Welche Best-Practices gibt es für Bibliotheken?“

Als Thema für den 39. BibChatDe am 08. Juni 2020 habt Ihr Euch für „Online-Formate für Veranstaltungen, Workshops, Besprechungen und Fortbildungen. Welche Best-Practices gibt es für Bibliotheken?“ entschieden.

Viele Bibliotheken haben in der Coronakrise (und auch davor) Online-Formate für Veranstaltungen entwickelt – aber auch Workshops und Fortbildungen fanden und finden nun digital statt. Welche Best-Practices gibt es und wie nutzt ihr bestimme Tools. Der #BIBchatDE soll dazu dienen sich einmal über die unterschiedlichsten Online-Formate auszutauschen.

Auf Bibliotheksportal.de sind einige Aktionen – auch digitale – von Bibliotheken zusammengefasst: https://bibliotheksportal.de/spotlight-corona/

1. Welche Online-Formate habt ihr in Bibliotheken für Veranstaltungen entwickelt?

2. Welche Best-Practices gibt es? Sind Euch Bibliotheken besonders positiv & innovativ aufgefallen? Wenn ja womit?

3. Welche Tools habt ihr in Bibliotheken für Workshops, Videokonferenzen und Fortbildungen genutzt? Vorteile & Nachteile?

4. Jetzt eine Frage an alle Nutzer*innen: Welche digitalen Angebote von Bibliotheken habt ihr besonders positiv empfunden und auch wirklich genutzt?

5. Werden die Online-Formate auch nach der Corona-Krise fortgeführt? Gibt es nach wie vor Personalkapazitäten dafür?