Ankündigung 28. #BIBchatDE – „Das Image von Bibliotheken im öffentlichen Bild“ am 1. Juli 2019

Das Image von Bibliotheken im öffentlichen Bild.

Ihr habt Euch entschieden. Am kommenden Montag diskutieren wir über das Image von Bibliotheken im öffentlichen Bild. Wir werden uns also mit dem Ruf deutscher Bibliotheken beschäftigen und darüber reden, ob sie diesem gerecht werden. Was verbinden die Menschen mit Bibliotheken und was hat das (noch) mit dem zu tun, was tagtäglich zwischen den Regalen in ganz Deutschland geschieht? Die folgenden Fragen werden wir uns gemeinsam stellen:

F1: Wenn ich an Bibliotheken denke, denke ich an… Vervollständige den Satz und sag uns, welches Verhältnis du zu Bibliotheken hast (z.B. „Ich besuche regelmäßig Bibliotheken“; „Das letzte mal war ich als Kind in einer Bibliothek“; „Ich arbeite in einer Bibliothek“…)

F2: Wie sieht die Öffentlichkeit Deiner Meinung nach Bibliotheken und wodurch wird dieses Bild bestimmt? Ist das Image eher positiv oder negativ behaftet?

F3: Brauchen Bibliotheken einen Imagewandel? Wenn ja, wie müsste dieser aussehen?

F4: Was können wir zur Veränderung des Images von Bibliotheken beitragen?

Zur Einstimmung:

Ein im Rahmen der Kampagne „Netzwerk Bibliothek“ entstandener Imagefilm für Bibliotheken.

Eine kleine Auswahl von Imagefilmen aus der Bibliothekswelt:

Stadtbibliothek Bremen; Treffpunkt Bibliothek (Imagefilm der Öffentlichen Bibliotheken Niederösterreichs); Zentralbibliothek Duisburg; Bibliothek am Umweltcampus Birkenfeld (UB Trier); Zukunft bewahren (Herzogin Anna Amalia Bibliothek Weimar); Netzwerk Bibliothek (Deutscher Bibliotheksverband); Universitätsbibliothek der LMU-München;

Zwei Begriffsdefinitionen:

Image (Psychologie)

(= I.) [engl. image Bild], [AO, KOG, SOZ, WIR], auf gesammelten Eindrücken basierendes, sozial geteiltes Vorstellungsbild, das Angehörige von Gruppen (z. B. Konsumenten oder Wähler) von einem Meinungsgegenstand haben, insbes. von Marken (Bsp. Nivea), Firmen (Bsp. Lufthansa), Institutionen (Bsp. Greenpeace), Persönlichkeiten (Bsp. Bono) und Konzepten (Bsp. Bio).

Auszug aus Dorsch Lexikon der Psychologie, online verfügbar unter: https://m.portal.hogrefe.com/dorsch/image/ (zuletzt geöffnet am 27.06.2019)

Image (Wirtschaft)

Konzept aus der Markt- und Werbepsychologie, das als die Quintessenz der Einstellungen verstanden werden kann, die Konsumenten einem Produkt, einer Dienstleistung oder einer Idee entgegenbringen. Wie Einstellungen stammen Images aus der direkten oder indirekten Erfahrung. Bei ihnen lassen sich 
(1) kognitive (Was weiß ich über den Gegenstand?), 
(2) evaluative (Wie werte ich den Gegenstand?) und 
(3) konative (Wie möchte ich dem Gegenstand gegenüber handeln?) Komponenten voneinander abheben. Für die Imageanalyse gibt es eine Vielzahl von quantitativen (auf Skalierungsverfahren beruhenden) und qualitativen Verfahren. Der Imagegestaltung dienen marketingpolitische Instrumente, also der Preis, die Produktgestaltung, die Werbung und der Absatzweg.

Quelle: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/image-34829/version-258322Revision von Image vom 15.02.2018 – 15:05

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Vernetzt von Dirk Ehlen. Permanenter Link des Eintrags.

Über Dirk Ehlen

Hallo, mein Name ist Dirk Ehlen. Von 2011 bis Anfang 2019 habe ich in der Fachstelle für das Öffentliche Bibliothekswesen NRW gearbeitet. Zurzeit arbeite ich für die Stadtbüchereien Düsseldorf. Ich beschäftige mich vor allem mit digitalen Angeboten Öffentlicher Bibliotheken und wie diese an die Besucher vermittelt werden können. Auf Twitter findet man mich unter @dirk_ehlen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ich akzeptiere