ANKÜNDIGUNG 7. #BIBCHATDE AM 02.10.2017

Ihr habt wieder einmal entschieden. In diesem Monat soll uns das Thema Soziale Medien beschäftigen. Genauer gesagt, die Frage: Bibliotheken und Soziale Medien – Vernetzung in der Filterblase oder wirklicher Mehrwert für die Nutzer?

Bevor wir uns der Vorbereitung des nächsten Chats widmen, möchte ich noch Nathalie Funda (@Nafunda) in den Reihen des Moderationsteams willkommen heißen. Nathalie studiert derzeit Bibliothekswissenschaft (BA) an der TH Köln und ist Euch sicher bereits als besonders aktive Twitterin bekannt.

Nun zum bevorstehenden Chat. Ich find es sehr spannend, dass wir uns auf Twitter über Sinn und Unsinn der Nutzung von Sozialen Medien in den Bibliotheken unterhalten werden. Mit Soziale Medien bezeichnen wir „Medien, in denen Internetnutzer Meinungen, Eindrücke, Erfahrungen oder Informationen austauschen und Wissen sammeln“ (Definition nach Onlinemarketing-Praxis)

Laut aktuellem Social-Media-Atlas* nutzen 76% der Deutschen mit Internet-Zugang Soziale Medien wie Youtube, Facebook, Twitter und vergleichbare Plattformen. Ist das schon Grund genug für Bibliotheken auf Sozialen Plattformen aktiv zu sein? Zahlreiche Bibliotheken sind bereits in den Sozialen Medien zu finden. Es werden persönliche Geschichten geteilt, Einblicke hinter die Kulissen gewährt, Wissen vermittelt. Es werden aber auch urbibliothekarische Angebote gemacht. Die New York Public Library empfiehlt beispielsweise per Tweet und halbstündigen Live-Videos auf Facebook Bücher. Aber ist es das, was unsere Besucher wollen? Oder was wir wollen? Wie lauten unsere Ziele und wie verwirklichen wir diese? Gelingt es uns, neue Kontakte zu knüpfen oder sprechen wir nur untereinander? Darum soll es am kommenden Montag gehen. Wir freuen uns auf Euch.

Hier die Fragen des 7. #BibchatDE:

  • F1: Welche Plattformen nutzt Ihr beruflich oder privat? Welche Bibliotheksauftritte findet Ihr gelungen?
  • F2: Welche Ziele verfolgt ihr mit euren Social-Media-Angeboten?
  • F3: Wo liegt der Mehrwert für Nutzerinnen und Nutzer?
  • F4: Wo liegt der Mehrwert für Euch?
  • F5: Was spricht gegen die Nutzung von Sozialen Medien als Bibliothek? Wo seht Ihr Grenzen von bibl. Angeboten auf Sozialen Medien?
  • F6: Wie kann Vernetzung außerhalb der Bibliothekswelt gelingen?
  • F7: Im Hinblick auf die fortgeschrittene Zeit: Themenvorschläge für den nächsten #BIBchatDE?

Eine Liste deutschsprachiger Bibliotheken mit Konten auf Facebook, Twitter und Google+ findet Ihr auf http://bibcharts.eu/

*Für den aktuellen Social-Media-Atlas wurden 3.500 nach Alter, Geschlecht und Bundesland repräsentative Internetnutzer ab 14 Jahren in Form eines Online-Panels zu ihrer Social-Media-Nutzung befragt. Die Studie wird seit 2011 jährlich von Faktenkontor   und dem Marktforscher Toluna in Kooperation mit dem IMWF – Institut für Management- und Wirtschaftsforschung durchgeführt. Eine Infografik mit den Ergebnissen findet Ihr unter: http://www.faktenkontor.de/corporate-social-media-blog-faktzweinull/wie-social-media-geil-ist-deutschland/ 

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Vorgemerkt von Dirk Ehlen. Permanenter Link des Eintrags.

Über Dirk Ehlen

Hallo, mein Name ist Dirk Ehlen. Ich habe an der FH Köln den Bachelor in Bibliothekswesen gemacht und direkt danach bei der Fachstelle für Öffentliche Bibliotheken in NRW angefangen. Ich beschäftige mich vor allem mit digitalen Angeboten Öffentlicher Bibliotheken und wie diese an die Besucher vermittelt werden können. Ich bin außerdem auf den Social Media Kanälen der Fachstelle aktiv. Im Rahmen meiner Tätigkeit lasse ich mir keine Gelegenheit entgehen, um über Bibliotheken und deren Rolle und Bedeutung in der Gegenwart und der Zukunf zu sprechen. Ich freue mich deshalb auf das Experiment #BIBChatDE. Auf Twitter findet man mich unter @dirk_ehlen oder unter dem Account der Fachstelle als @oebib_nrw.

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