ANKÜNDIGUNG 5. #BIBCHATDE AM 07.08.2017

Ihr habt entschieden: Die meisten Faves bei der Themenwahl für den 5. BIBchatDE entfielen auf das Thema:

Bibliothek als Ort – Lernort – Kreativort – Veranstaltungsort.

Bibliothek als Ort - 5. BIBchatDEDas ist wieder ein weites Feld. Zunächst einmal geht es darum, sich dem Thema aus verschiedenen Blickwinkeln zu nähern, Erfahrungen und Meinungen auszutauschen und Anregungen der Twitter-Community einzuholen. Wir hoffen: Ihr seid dabei!

Betrachten wir kurz die Rahmenbedingungen: Die Bibliothek als Ort – im Sinne eines öffentlichen Wohnzimmers – ist angesagt. Warum?

Heute nutzen wir vor allem digitale Informationsquellen. Damit verliert der Zugang zu gedruckten Informationen an Bedeutung. Das schlägt sich auch in sinkenden Ausleihzahlen nieder. Gleichzeitig steigt jedoch die Anzahl der Bibliotheksbesucher.

Viele kommen also weiterhin – trotz oder gerade wegen der digitalen Lebenswelt – gern in ihre Stadt- oder Hochschulbibliothek, und sie halten sich dort viel länger auf als früher. Sie lernen, lesen, arbeiten, tauschen sich aus und besuchen Veranstaltungen.

Das hängt auch damit zusammen, dass die meisten Menschen neben dem Zuhause und der Arbeitswelt weitere Orte brauchen, an denen sie sich ungezwungen treffen und unterhalten oder einfach nur aufhalten können. Solche „Dritten Orte“ sind z.B. Kneipen und Cafés, deren Besuch jedoch mit Kosten verbunden ist. Im Gegensatz dazu sind Bibliotheken nichtkommerzielle Orte. Hier sollen sich alle – unabhängig von Alter, Herkunft oder sozialer Schicht – wohl und willkommen fühlen.

Bibliotheken ändern sich. Sie sind mehr als nur Ausleihorte. Durch die Verkleinerung der physischen Bestände kann Platz geschaffen werden für vielfältig nutzbare Räume. Dort können sowohl von der Bibliothek als auch von anderen Gemeinschaftsmitgliedern organisierte Aktionen stattfinden. Daneben braucht es Ruhezonen und Rückzugsmöglichkeiten für den Einzelnen.

Abhängig vom Umfeld der Bibliothek unterscheiden sich die Veranstaltungsprogramme. Neben klassischen Ausstellungen und Lesungen ermöglichen beispielsweise auch Diskussionsforen, Gaming-Events oder Kreativworkshops kulturelle Beteiligung und soziale Erlebnisse.

Noch ein Wort zu den Öffnungszeiten der Bibliotheken. In wissenschaftlichen Bibliotheken decken häufig studentische Hilfskräfte Randzeiten ab. In Öffentlichen Bibliotheken wird vereinzelt mit servicefreien Zeiten experimentiert. Wie auch immer:
Der Ort Bibliothek kann nur genutzt werden, wenn er auch geöffnet ist.

Damit ihr euch für den nächsten BIBchatDE vorbereiten könnt, haben wir hier schon einmal die Fragen aufgelistet, die am Montag, den 7. August von 20 bis 21 Uhr diskutiert werden:

F1 Was muss eine Bibliothek haben, damit ihr euch dort wohl fühlen und länger aufhalten würdet?

F2 Ist eine offene Bibliothek ohne Fachpersonal immer noch besser als eine geschlossene? Was denkt ihr über servicefreie Zeiten?

F3 Besucht Ihr überhaupt noch Autorenlesungen? Oder hat die klassische Lesung in Bibliotheken ausgedient?

F4 Makerspace, Repair-Café und Co – Ist die Bibliothek ein Ort für kreatives Tun? Kennt ihr Beispiele?

F5 Die Bibliothek als Ort für den gesellschaftlichen Diskurs – Mit welchen Veranstaltungen kann/sollte sie sich positionieren?

F6 Was sind eure Ideen, wie die Nutzer bei der Gestaltung der Bibliothek (Räume und Veranstaltungen) am besten beteiligt werden können?

F7 Welche Anregungen, Fragen hast du noch zum Thema?

F8 Im Hinblick auf die fortgeschrittene Zeit: Themenvorschläge für den nächsten #BIBchatDE?

Und hier noch etwas Lesestoff zum Thema:

Dänemark Bibliotheken im Umbruch
Der neue Zocker-Pädagoge in der Sterkrader Bibliothek
Öffnet die Bibliotheken auch am Sonntag!
Gibt es einen gewissen Jugendwahn bei den (Öffentlichen) Bibliotheken?
Die Makerspaces und die Bibliotheken
Fotobefragung in Bibliotheken – Methode zur Erhebung schwer operationalisierbarer Nutzerbedürfnisse wie „Gemütlichkeit“

ABSTIMMUNG FÜR DEN 5. #BIBCHATDE

Hier könnt ihr nun wieder abstimmen für das Thema des 5. #BIBchatDE am 07.08.2017 – Bitte den Tweet, der Dein Wunschthema enthält, einfach faven (bis Sonntag, 23.07.2017):

UNSER RÜCKBLICK AUF DEN 4. #BIBCHATDE

Das Thema des 4. BIBChatDE lautete Aufbau von interdisziplinären Netzwerken und Communities – aber wie?  Dieses Mal werden wir den vergangenen BIBChatDE nicht nur aus unserer Sicht zusammenfassen, sondern möchten Euch mit einer kuratierten Liste veröffentlichter Tweets auf Storify einen Überblick zum Chat geben. Ihr könnt uns gerne hier oder auf Twitter Eure Meinung zu dieser Art Aufbereitung verraten. Das Storify findet Ihr hier: https://storify.com/BIBChatDE/4-bibchatde

Der Chat war dieses Mal etwas weniger stark besucht. Etwa 50 Teilnehmer konnten wir verzeichnen (einige Chatbots, die uns mittlerweile auch auf ihrem Radar haben, wurden abgezogen). Dennoch kam es zu einem sehr guten Austausch. Im Laufe des Chats wollte ich herausfinden, wie Ihr Euer Netzwerk aufbaut bzw. bespielt. Viele von Euch versuchen ständig die Augen offen zu halten und durchstöbern deshalb vor allem Soziale Netzwerke (Twitter und Facebook-Gruppen) und Blogs, besuchen aber auch gezielt Konferenzen, Stammtische oder Community-Abende. Auch, wenn es für Einige nicht so leicht ist,  so ist es die direkte Ansprache, die den größten Erfolg verspricht. Dabei sollte man nicht nur den eigenen Vorteil im Blick haben, sondern vor allem auch dem Gesprächspartner etwas anbieten. So wurde auch darauf hingewiesen, dass es wichtig ist, die eigene Sichtbarkeit zu verstärken. Das gelingt vielen durch eigene Beiträge (auf Blogs oder in Sozialen Netzwerken) oder Wortmeldungen bei Veranstaltungen. Einige haben den wertvollen informellen Austausch im inoffiziellen Teil von Veranstaltungen hingewiesen. Alle sind sich darüber einig, dass Netzwerken nicht ausschließlich in der Dienstzeit erfolgen kann. Dennoch konnten einige Berichten, dass es durchaus Zeit dafür gibt. Das zeigt, dass die Bedeutung des Netzwerkens verstanden wird.

Zu guter Letzt haben wir noch etwas für Euch. Ein Tweet-Archiv. Der Tipp stammt von Christian Hauschke und wurde von Stephan Schwering und Tanja Erdmenger auf dem letzten BibCamp mitgenommen. An dieser Stelle nochmals vielen Dank für den Hinweis. Ihr könnt ab sofort alle Tweets (die seit dem 12. Juni 2017 mit dem Hashtag #BIBChatDE veröffentlicht wurden) unter der folgenden Adresse nachlesen: https://goo.gl/SE9EWV

Die Themen für den nächsten BIBChatDE folgen in Kürze.

Ankündigung 4. #BIBChatDE am 03.07.2017

Ihr habt entschieden: Bei der Themenwahl des 4. BIBChatDE vielen die meisten Faves auf:

Aufbau von interdisziplinären Netzwerken und Communities – aber wie?

Es hat nur bis zur vierten Ausgabe unserer Diskussionsreihe gedauert, bis wir zum Kern unseres Vorhabens vorgestoßen sind. Bei BIBChatDE geht es uns darum Leute zusammenzubringen und über die Zukunft von Bibliotheken zu sprechen.

Ankündigung 4. BIBChatDE

Aus Sicht von Bibliotheksmitarbeitern ist es völlig natürlich interdisziplinäre Netzwerke aufzubauen, arbeiten wir doch mit verschiedensten Berufsgruppen und Menschen mit mannigfaltigen Interessen sehr eng zusammen. Die Angebote von Bibliotheken orientieren sich am Bedarf genau dieser Menschen. Neben den lokalen Netzwerken möchten wir uns im Rahmen unserer nächsten Diskussion aber auch den überregionalen und globalen Netzwerken widmen.  Wie schaffen wir es, uns nachhaltig über die eigene (bibliothekarische) Filterblase hinaus, zu vernetzen. Wir freuen uns schon sehr auf den gemeinsamen Austausch zu diesem sehr spannenden Thema.

Damit Ihr Euch für den nächsten BIBChatDE vorbereiten könnt, haben wir hier schon einmal die Fragen aufgelistet, die am Montag, 03. Juli von 20.00 bis 21.00 Uhr diskutiert werden.

F1 Um Kontakte knüpfen zu können, benötigt man eine gemeinsame Grundlage. Welche Themen und Fragen dienen Dir als Einstieg.

F2 Ist deiner Meinung nach ein regelmäßiger Austausch im realen Leben notwendig, um eine nachhaltige Vernetzung zu ermöglichen?

F3 Welche Plattformen oder Konferenzen sind für das interdisziplinäre Vernetzen deiner Meinung nach am wichtigsten?

F4 Wie und Wo findest Du Vertreter welcher Disziplinen?

F5 Direkte Ansprache oder Beobachtung aus der Ferne. Wie gestaltet sich dein Netzwerken, aktiv oder passiv. Erzähle von deinen Erfahrungen.

F6 Zeit ist ein seltenes Gut. Wie viel Arbeitszeit verbringst Du mit der Pflege und dem Ausbau Deines Netzwerkes?

F7 Mit wem sollten wir uns vernetzen? Verrate uns einen oder mehrere Kontakte aus Deinem Netzwerk und nenne uns die jew. Disziplin.

F8 Welche Anregungen, Fragen hast du noch zum Thema?

F9 Im Hinblick auf die fortgeschrittene Zeit: Themenvorschläge für den nächsten #BibchatDE?

ABSTIMMUNG FÜR DEN 4. #BIBCHATDE

Hier könnt ihr nun wieder abstimmen  für das Thema des 4. #BIBchatDE am 03.07.2017 – Bitte den Tweet, der Dein Wunschthema enthält, einfach faven (bis Montag, 26.06.2017):

UNSER RÜCKBLICK AUF DEN 3. #BIBCHATDE

Der dritte BibChat am 5. Juni mit dem Thema „Raus aus der Bibliothek. Wo sollen Bibliotheken morgen aktiv sein?“ war wieder einmal eine tolle Diskussion. Diesmal schaffte es der Bibchat auf Platz 3 in die deutschen Twittercharts. Gegen den Apple-Event und das Manchester-Konzert konnte man nicht angekommen.

Es war wieder einmal beeindruckend, mit welcher Leidenschaft die Bibliotheksthemen diskutiert wurden und insbesondere dieses Thema polarisierte an der ein oder anderen Stelle und zeigte noch einmal deutlich, in welchem Veränderungsprozess zwischen Tradition und Erneuerung die Bibliotheken stehen.

Es gab tolle Ideen, wo Bibliotheken außerhalb der Bibliotheksräume aktiv sein sollten, z.B. gab es den Vorschlag der Friedhofsbibliothek, die Idee einer Öffentlichen Bibliothek an Unis (Studenten wollen auch Unterhaltung), einer Bibliothek im Zug und öffentlichem Nahverkehr und Wartezonen. Aber auch die in Deutschland seit Jahren unbefriedigende Situation der Schulbibliotheken wurde angesprochen: Natürlich gehören Bibliotheken auch viel stärker in die Schulen!

Herausgehen aus der Bibliothek fanden viele wichtig. Auf den Treffen der (digitalen) Communites wie auf der Republica, aber auch bei den Treffen zur kulturellen Bildung seien Bibliotheken häufig unterrepräsentiert. Um überhaupt interessant zu sein, müssen Bibliotheken erst einmal die Bereitschaft haben herauszugehen, sollten die Bibliotheken neugieriger werden, „mehr Mensch sein, Ziele mal beiseite lassen, sich einlassen.“ Sicher etwas, was vielen Bibliothekar*innen schwer fällt.

Es wurde ebenso die Imageänderung angemahnt, aber auch betont, dass der Wandel ja da sein, man aber nichts forcieren solle, denn für Viele sei die Bibliothek auch immer noch ein Ort der Stille und des Lesens und nicht nur der (lauten) Kommunikation.

Besonders gefreut hat uns, dass der #EDChatDE (unser großes Vorbild) einen Tag später ebenfalls über ein Bibliotheksthema gechattet hat (Bibliothek als Lernort), das hat uns sehr beflügelt.

Dennoch treibt uns gerade ein Thema um, wie sichern wir die Nachhaltigkeit der BibChats? Wie dokumentieren wir und halten es fest, was gesagt wurde. Den Hinweis fanden wir sehr gut und bleiben an dieser Thematik weiter dran. Versprochen. Bleibt uns gewogen und verbreitet schon mal den Termin des vierten #BIBChatsDE am Montag, 3. Juli. Eine Abstimmung über Themen erfolgt in den nächsten Tagen.

ANKÜNDIGUNG 3. #BIBCHATDE AM 05.06.2017

Ihr habt entschieden: Die meisten Faves bei der Themenwahl für den 3. BIBChatDE entfielen auf das Thema:

„Raus aus der Bibliothek. Wo sollen Bibliotheken morgen aktiv sein?“

Beim letzten BIBChatDE ging es häufig darum, wie die Bibliotheken sichtbarer werden können. Dazu gehört zum einen der Wunsch nach einer stärkeren, aktiven Präsenz in den Sozialen Medien und in der Digitalen Kommunikation, zum anderen auch ganz praktisch, dass die Bibliotheken ihre Angebote einer breiten Öffentlichkeit außerhalb der Bibliothek vermitteln sollten.

Dabei reicht es sicher nicht, nur Werbung für die Angebote der Bibliothek zu machen. Vielmehr erkennen viele Bibliotheken, dass es wichtig ist, lokale und ebenso überregionale Netzwerke zu schaffen, um für die Bibliothek eine Community über den eigenen Tellerrand hinaus aufzubauen und auf bestehende Communities zuzugehen.

Damit Ihr Euch für den nächsten BIBChatDE vorbereiten könnt, haben wir hier schon einmal die Fragen aufgelistet, die am Montag, 05. Juni von 20.00 bis 21.00 Uhr diskutiert werden.

F1 In Schulen und Kindergärten sind Bibliotheken schon zur Leseförderung aktiv und gehen mit ihren Angeboten raus. Welche Einrichtungen vor Ort kannst du dir noch vorstellen, an die man bislang nicht gedacht hat?

F2 Wo und wie sollten Bibliotheksangebote darüberhinaus außerhalb der Bibliothek in deiner Stadt präsent sein, wo sie es heute noch nicht sind?

F3 In jeder Branche finden Fachtreffen statt. Wie findest du es wenn auf diesen „Filterblasentreffen“ auch „Fachfremde“ vertreten sind?“

F4 Cebit, Gamescom, re:publica … – die Angebote sind groß. Welche Treffen sollten für dich ganz konkret in Zukunft zum Pflichtprogramm für Bibliotheksmitarbeiter gehören und warum?

F5 Was müssen die Bibliotheken aus Deiner Sicht tun, um für diese neuen „Communites“ überhaupt interessant zu sein?

F6 Welche Anregungen, Fragen hast du noch zum Thema?

F7 Im Hinblick auf die fortgeschrittene Zeit: Themenvorschläge für den nächsten #BibchatDE?

ABSTIMMUNG FÜR DEN 3. #BIBCHATDE AM 05.06.17

Abstimmung für den 3. #BIBchatDE am 05.06.2017 – Bitte den Tweet, der Dein Wunschthema enthält, einfach faven (bis Montag, 22.05.):

UNSER RÜCKBLICK AUF DEN 2. #BIBCHAT

Bereits unsere Ankündigung des 2. BibChats wurde wieder so fleißig retweeted und auf Facebook geteilt, dass wir uns erst mal dafür sehr herzlich bedanken! Ihr seid toll und habt dafür gesorgt, dass wir bereits vor einer Veröffentlichung in Fachmagazinen und Werbung vor realem Publikum (1. Juni auf dem Biblkothekartag 13:30 Uhr, Podium der Verbände) über 500 Follower haben.
Und die haben trotz Feiertag wieder intensiv mitgetwittert und diskutiert bei der Frage nach Veränderungen in Bibliotheken:
Viel hat sich getan in den letzten Jahren in der Bibliothekswelt, da waren sich Nutzer/innen und Mitarbeiter/innen einig. Als besonders herausragende Veränderung wurde der Einzug digitaler Medien konstatiert. Dies erfordert seitens der Bibliotheksmitarbeiter/innen zunehmend technische Kenntnisse, um die Handhabung von eMedien auf verschiedensten Geräten und Plattformen zu vermitteln, bei Datenbanken ist die Expertise bei der Recherche unabdingbar.
Zeiten und Frequenz von Bibliotheksbesuchen verlagern sich, auch die Ganztagsschule spielt hier eine Rolle.

Leser/innen freuen sich über die Möglichkeit der 24-Stunden-Nutzung digitaler Medien, die für viele Zwecke gar keinen Besuch der Bibliothek mehr nötig macht.

Auf der anderen Seite wird genau der ORT Bibliothek für viele wichtiger: als Lernort, als Treffpunkt mit Gleichgesinnten und für die Vielzahl von Veranstaltungen, die in Bibliotheken angeboten werden.

Und egal in welcher Form – ob analog oder digital: Einigkeit herrscht über die weiterhin zentrale Bedeutung von Medien und Inhalten. Eine Bibliothek ohne sichtbaren Medien konnte sich niemand im Chat vorstellen. Das Bibliothekspersonal bleibt gefragt und geschätzt mit seiner Kompetenz beim Auffinden, Eingrenzen, Erkennen und Einschätzen von relevanten Quellen. Dass hier auch die Qualität von Katalog(dat)en eine wichtige Rolle spielt, ist vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt einen eigenen BibChat wert 😉

Eine zunehmende Vielfalt an gefragten Qualifikationen auch jenseits der Betreuung des immer umfangreicher werdenden Pools an technischen Gerätschaften wurde auch konstatiert. Was und wen man sich dabei mit ins Bibliotheksboot nehmen sollte, will vielleicht auch nochmal genauer beleuchtet werden.
Wer offen gegenüber Neuerungen steht, sieht sowohl die technischen Entwicklungen als auch die Öffnung in andere Felder jenseits der Buchbereitstellung als spannende Herausforderung, doch wie auch in anderen Berufen bleibt die Aufgabe, weniger affine KollegInnen mitzunehmen auf die Reise in die Zukunft.
Die Idee, die stattfindenden Veränderungen als Chance zu begreifen und somit auch zum Erhalt von Bibliotheken und des Berufstandes beizutragen, kann sicher nicht oft genug kommuniziert werden.

Zahlreiche Entwicklungen wie die RFID-Verbuchung setzen Zeitkontingente in der Bibliothek frei ; auch wenn dabei viel in die Vermittlungsarbeit neuer Angebote oder auch Aktionen der Leseförderung, Medien- und Recherchekompetenz fließen muss, wünschen sich viele KollegInnen seitens ihrer Vorgesetzten ausreichend Freiräume zum Ausprobieren, auch zum Netzwerken mit potentiellen und bereits bestehenden Kooperationspartnern, um weitere Serviceideen entwickeln zu können, die Nutzerinnen und MitarbeiterInnen gleichermaßen Spaß machen können, sei es z.B. die Möglichkeit zu bieten, in virtual und augmented realities einzutauchen, Makerspaces einzurichten oder auf andere Weise, Bibliotheksbesucher auch aktiv an Angeboten teilhaben zu lassen.

Toll finden viele BibChatler die vielfältigen neuen Mögllichkeiten, mit denen sie mittlerweile mit NutzerInnen in Kontakt treten können. Über Social-Media-Kanäle und die digitalen Angebote wurden und werden neue NutzerInnen gewonnen, die unser Publikum noch bunter machen.
Abschließend seien zwei Tweets zitiert, die sicher den Wunsch von allen ausdrücken, die in Bibliotheken arbeiten: „wer einmal die Bibliothek gefunden hat, bleibt“ und „Menschen machen immer den Unterschied“ – auch oder gerade in einer Zeit von schnellen und stetigen Veränderungen.

#BibChatDE auf dem Bibliothekartag 2017

Am Donnerstag, den 1. Juni 2017, stellen wir auf dem Deutschen Bibliothekstag in Frankfurt das Projekt BibChat.de auf dem Podium der Verbände vor.

Wer die Möglichkeit hat, vorbeizukommen, kann die Gelegenheit gerne nutzen, sich zu informieren, uns zu fragen und  Anregungen zu geben.

Folgt uns auf Twitter, gestaltet die Themenauswahl mit, sagt und twittert es ins Land und diskutiert mit uns, wir freuen uns!

Jeden ersten Montag des Monats von 20-21 Uhr suchen wir den Austausch mit allen, die Bibliotheken spannend finden und Ideen einbringen wollen, Fragen stellen, sich mit uns vernetzen wollen. Im Vorfeld wird ein Thema ausgewählt und los geht’s.

Dirk, Marlene, Stephan und Tanja