ANKÜNDIGUNG 8. #BIBCHATDE AM 06.11.2017

Ihr habt euch beim Voting für den nächsten BibChat für folgendes Thema entschieden:

Wie sehen BürgerInnen, die Bibliotheken gar nicht nutzen, Bibliotheken und wie könnte man sie erreichen?

 

In einem EU-weiten Vergleich von 2013 liegt Deutschland bei den Bibliotheksbesuchen mit 23 % der Bevölkerung nur auf Platz 20. Hier ist im Vergleich zu Ländern wie Schweden, Finnland und Dänemark (Platz 1-3 mit 74 bzw. 66 und 63 %) noch viel Luft nach oben.

In den letzten 4 Jahren hat sich die Mediennutzung noch weiter verändert. Es werden z.B. Filme und Musik häufiger online konsumiert. (Quelle: ARD/ZDF-Onlinestudie 2017). Die Anzahl der eBook-Käufer ist von 2012 bis 2016 um rd. 35 % gestiegen (von 2,4 Mio auf 3,8 Mio – Quelle: BuBiZ, Börsenverein des dt.Buchhandels, 2017)

Wie notwendig und sinnvoll ist es also, sich um die zu bemühen, die Bibliotheken nicht (mehr) besuchen?

Laut der Allensbach-Studie aus dem Jahr 2015 halten immerhin noch 32 % der Bevölkerung öffentliche Bibliotheken auch in Zukunft für relevant.
Aber für über ein Drittel der Deutschen sind öffentliche Bibliotheken wenig oder gar nicht wichtig.

Schon seit vielen Jahren wird diskutiert, ob eine öffentliche Bibliothek tatsächlich für alle da sein muss, oder ob Zielgruppen, die man bereits erreicht, im Fokus bleiben bzw. welche neuen Zielgruppen beworben werden sollen.

Hier stellt sich die Frage, wie man diese erreicht, aber ebenso, welches Bild BürgerInnen, die Bibliotheken nicht nutzen, von diesen haben.

Soll und will man daran etwas ändern und falls ja, in welcher Form kann dies geschehen – darum dreht sich der diesmalige Bibchat-Abend.

Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr im Vorfeld entweder Personen aus eurem Twitter-Umfeld für den Abend gewinnen könntet oder euch auch in eurem Familien- und Freundeskreis vorab erkundigt, woran es liegt, dass diese keine Bibliotheken (mehr) nutzen.
Dabei muss einem bewusst sein, dass dies „nur“ Informationen aus dem jeweils eigenen bzw. umliegenden Milieu sind und andere, die wir nicht persönlich kennen, wieder außen vor bleiben.

Aber wie immer soll dieser Abend nur als Anregung verstanden werden, sich mit dem Thema etwas intensiver auseinanderzusetzen und vielleicht in die berufliche Situation einzubringen und/oder sich ggf. mit anderen weiter zuvernetzen, die hier schon mehr Vorkenntnisse oder weiterführende Informationen haben.

Der Abend wird durch folgende Einzelfragen strukturiert:

F1 Aus welchen Gründen geht ihr bzw. eure Freunde/Bekannte nicht (mehr) in Bibliotheken?

F2 In drei Adjektiven: Welches Bild haben NichtnutzerInnen von einer öffentlichen Bibliothek?

F3 Was müsste eine Bibliothek bieten, damit sie attraktiver wird und bisherige Nichtnutzer sie besuchen?

F4 Welche Bevölkerungsgruppen besuchen eher weniger die Bibliothek? Warum? Lässt sich das ändern?

F5 Mit welchen konkreten Angeboten konnten Bibliotheken zuletzt neue Nutzer gewinnen?

F6 Welche Ideen/Anregungen habt ihr noch zum Thema?

F7 Im Hinblick auf die fortgeschrittene Zeit: Themenvorschläge für den nächsten #BIBchatDE?

Zum Thema gibt es eine repräsentative Nichtnutzungsstudie aus dem Jahr 2012 von DBV und Stiftung Lesen.

Einzelne Punkte/Ergebnisse daraus, die für unseren Bibchat-Abend interessant sein könnten, seien hier aufgeführt:

Einflussfaktoren über die Gründe von Nichtnutzung von Bibliotheken:

Ein typischer ehemaliger Nutzer

  • ist überdurchschnittlich häufig männlich
  • ist überdurchschnittlich häufig im berufstätigen Alter und formal hoch gebildet
  • hat überdurchschnittlich häufig keine Kinder im Haushalt
  • hat überdurchschnittlich häufig in der Kindheit keine Bibliothek mit den Eltern besucht
  • bezieht seine Bücher vergleichsweise häufig über das Internet

Ein typischer Nichtnutzer

  • ist überdurchschnittlich häufig männlich
  • ist überdurchschnittlich häufig 60 Jahre und älter
  • hat überdurchschnittlich häufig keine Kinder im Haushalt
  • hat überdurchschnittlich häufig in der Kindheit keine Bibliothek mit den Eltern besucht
  • hat ein geringeres Interesse an jeglicher Art von Büchern und liest weniger, wendet sich auch anderen Medien weniger häufig zu
  • interessiert sich überdurchschnittlich für praktische Alltagsfragen und unterdurchschnittlich für Themen, mit denen Bibliotheken klassisch in Verbindung gebracht werden wie Weiterbildung, Kunst, Literatur, Wissenschaft

Die Mehrheit der Nichtnutzer und ehemaligen Nutzer hat keine tiefsitzenden negativen Vorstellungen von Bibliotheken. Das Image ist damit kein zentraler Grund für Nichtnutzung. Dies bedeutet auch, dass eine reine Imagekampagne nur sehr bedingt ehemalige Nutzer zurückbringen bzw. Nichtnutzer zu Nutzern machen dürfte.

Gründe für Nicht-Nutzung:

  • Persönliche (selber kaufen, keine Zeit, lese nicht)
  • Angebot (nichts für mich dabei, bekomme ich anderswo schneller, Veranstaltungen interessieren mich nicht) und Rahmenbedingungen der Bibliothek (Räumlichkeiten und Öffnungszeiten)
  • Am seltensten als Grund wird die negative Begegnung mit Mitarbeitern genannt

Was sind erfolgsversprechende Maßnahmen?

Unter ehemaligen Nutzern haben die Einrichtung einer Cafeteria, die Lieferung von Medien nach Hause, ein altersgerechtes und attraktives Veranstaltungsangebot sowie eine Erweiterung der Öffnungszeiten ein gutes Potenzial, diese Gruppe wieder zu gewinnen. Bei Nichtnutzern hingegen lassen sich keine Maßnahmen identifizieren. Vor diesem Hintergrund wird der Stellenwert der frühen Sozialisation mit Bibliotheken deutlich. Kooperationen mit Kindergärten und Schulen, aber auch niederschwellige Events, die Eltern einen Anreiz geben, mit ihren Kindern eine Bibliothek zu besuchen, etablieren und festigen Bibliotheken als Teil der Lebenswelt von Kindern. 14- bis 19-Jährige Nichtnutzer sind mit Maßnahmen zu erreichen, die das elektronische, digitale Angebot von Bibliotheken ausbauen und verbessern. Hierin liegen sicher auch Potenzial, 14- bis 19-Jährige auch über die Schulzeit hinaus an Bibliotheken zu binden.

Und als abschließende Anekdote am Rande ist in diesem Zusammenhang Andre Walkers Twitter-Aufruf „Nobody goes to library anymore . Close the public ones“, der über 100 000 Antworten generierte, die man überwiegend als Shitstorm bezeichnen kann und den der House-of-Commons-Abgeordneter wohl in der Form nicht erwartet hat.

ANKÜNDIGUNG 7. #BIBCHATDE AM 02.10.2017

Ihr habt wieder einmal entschieden. In diesem Monat soll uns das Thema Soziale Medien beschäftigen. Genauer gesagt, die Frage: Bibliotheken und Soziale Medien – Vernetzung in der Filterblase oder wirklicher Mehrwert für die Nutzer?

Bevor wir uns der Vorbereitung des nächsten Chats widmen, möchte ich noch Nathalie Funda (@Nafunda) in den Reihen des Moderationsteams willkommen heißen. Nathalie studiert derzeit Bibliothekswissenschaft (BA) an der TH Köln und ist Euch sicher bereits als besonders aktive Twitterin bekannt.

Nun zum bevorstehenden Chat. Ich find es sehr spannend, dass wir uns auf Twitter über Sinn und Unsinn der Nutzung von Sozialen Medien in den Bibliotheken unterhalten werden. Mit Soziale Medien bezeichnen wir „Medien, in denen Internetnutzer Meinungen, Eindrücke, Erfahrungen oder Informationen austauschen und Wissen sammeln“ (Definition nach Onlinemarketing-Praxis)

Laut aktuellem Social-Media-Atlas* nutzen 76% der Deutschen mit Internet-Zugang Soziale Medien wie Youtube, Facebook, Twitter und vergleichbare Plattformen. Ist das schon Grund genug für Bibliotheken auf Sozialen Plattformen aktiv zu sein? Zahlreiche Bibliotheken sind bereits in den Sozialen Medien zu finden. Es werden persönliche Geschichten geteilt, Einblicke hinter die Kulissen gewährt, Wissen vermittelt. Es werden aber auch urbibliothekarische Angebote gemacht. Die New York Public Library empfiehlt beispielsweise per Tweet und halbstündigen Live-Videos auf Facebook Bücher. Aber ist es das, was unsere Besucher wollen? Oder was wir wollen? Wie lauten unsere Ziele und wie verwirklichen wir diese? Gelingt es uns, neue Kontakte zu knüpfen oder sprechen wir nur untereinander? Darum soll es am kommenden Montag gehen. Wir freuen uns auf Euch.

Hier die Fragen des 7. #BibchatDE:

  • F1: Welche Plattformen nutzt Ihr beruflich oder privat? Welche Bibliotheksauftritte findet Ihr gelungen?
  • F2: Welche Ziele verfolgt ihr mit euren Social-Media-Angeboten?
  • F3: Wo liegt der Mehrwert für Nutzerinnen und Nutzer?
  • F4: Wo liegt der Mehrwert für Euch?
  • F5: Was spricht gegen die Nutzung von Sozialen Medien als Bibliothek? Wo seht Ihr Grenzen von bibl. Angeboten auf Sozialen Medien?
  • F6: Wie kann Vernetzung außerhalb der Bibliothekswelt gelingen?
  • F7: Im Hinblick auf die fortgeschrittene Zeit: Themenvorschläge für den nächsten #BIBchatDE?

Eine Liste deutschsprachiger Bibliotheken mit Konten auf Facebook, Twitter und Google+ findet Ihr auf http://bibcharts.eu/

*Für den aktuellen Social-Media-Atlas wurden 3.500 nach Alter, Geschlecht und Bundesland repräsentative Internetnutzer ab 14 Jahren in Form eines Online-Panels zu ihrer Social-Media-Nutzung befragt. Die Studie wird seit 2011 jährlich von Faktenkontor   und dem Marktforscher Toluna in Kooperation mit dem IMWF – Institut für Management- und Wirtschaftsforschung durchgeführt. Eine Infografik mit den Ergebnissen findet Ihr unter: http://www.faktenkontor.de/corporate-social-media-blog-faktzweinull/wie-social-media-geil-ist-deutschland/ 

ANKÜNDIGUNG 5. #BIBCHATDE AM 07.08.2017

Ihr habt entschieden: Die meisten Faves bei der Themenwahl für den 5. BIBchatDE entfielen auf das Thema:

Bibliothek als Ort – Lernort – Kreativort – Veranstaltungsort.

Bibliothek als Ort - 5. BIBchatDEDas ist wieder ein weites Feld. Zunächst einmal geht es darum, sich dem Thema aus verschiedenen Blickwinkeln zu nähern, Erfahrungen und Meinungen auszutauschen und Anregungen der Twitter-Community einzuholen. Wir hoffen: Ihr seid dabei!

Betrachten wir kurz die Rahmenbedingungen: Die Bibliothek als Ort – im Sinne eines öffentlichen Wohnzimmers – ist angesagt. Warum?

Heute nutzen wir vor allem digitale Informationsquellen. Damit verliert der Zugang zu gedruckten Informationen an Bedeutung. Das schlägt sich auch in sinkenden Ausleihzahlen nieder. Gleichzeitig steigt jedoch die Anzahl der Bibliotheksbesucher.

Viele kommen also weiterhin – trotz oder gerade wegen der digitalen Lebenswelt – gern in ihre Stadt- oder Hochschulbibliothek, und sie halten sich dort viel länger auf als früher. Sie lernen, lesen, arbeiten, tauschen sich aus und besuchen Veranstaltungen.

Das hängt auch damit zusammen, dass die meisten Menschen neben dem Zuhause und der Arbeitswelt weitere Orte brauchen, an denen sie sich ungezwungen treffen und unterhalten oder einfach nur aufhalten können. Solche „Dritten Orte“ sind z.B. Kneipen und Cafés, deren Besuch jedoch mit Kosten verbunden ist. Im Gegensatz dazu sind Bibliotheken nichtkommerzielle Orte. Hier sollen sich alle – unabhängig von Alter, Herkunft oder sozialer Schicht – wohl und willkommen fühlen.

Bibliotheken ändern sich. Sie sind mehr als nur Ausleihorte. Durch die Verkleinerung der physischen Bestände kann Platz geschaffen werden für vielfältig nutzbare Räume. Dort können sowohl von der Bibliothek als auch von anderen Gemeinschaftsmitgliedern organisierte Aktionen stattfinden. Daneben braucht es Ruhezonen und Rückzugsmöglichkeiten für den Einzelnen.

Abhängig vom Umfeld der Bibliothek unterscheiden sich die Veranstaltungsprogramme. Neben klassischen Ausstellungen und Lesungen ermöglichen beispielsweise auch Diskussionsforen, Gaming-Events oder Kreativworkshops kulturelle Beteiligung und soziale Erlebnisse.

Noch ein Wort zu den Öffnungszeiten der Bibliotheken. In wissenschaftlichen Bibliotheken decken häufig studentische Hilfskräfte Randzeiten ab. In Öffentlichen Bibliotheken wird vereinzelt mit servicefreien Zeiten experimentiert. Wie auch immer:
Der Ort Bibliothek kann nur genutzt werden, wenn er auch geöffnet ist.

Damit ihr euch für den nächsten BIBchatDE vorbereiten könnt, haben wir hier schon einmal die Fragen aufgelistet, die am Montag, den 7. August von 20 bis 21 Uhr diskutiert werden:

F1 Was muss eine Bibliothek haben, damit ihr euch dort wohl fühlen und länger aufhalten würdet?

F2 Ist eine offene Bibliothek ohne Fachpersonal immer noch besser als eine geschlossene? Was denkt ihr über servicefreie Zeiten?

F3 Besucht Ihr überhaupt noch Autorenlesungen? Oder hat die klassische Lesung in Bibliotheken ausgedient?

F4 Makerspace, Repair-Café und Co – Ist die Bibliothek ein Ort für kreatives Tun? Kennt ihr Beispiele?

F5 Die Bibliothek als Ort für den gesellschaftlichen Diskurs – Mit welchen Veranstaltungen kann/sollte sie sich positionieren?

F6 Was sind eure Ideen, wie die Nutzer bei der Gestaltung der Bibliothek (Räume und Veranstaltungen) am besten beteiligt werden können?

F7 Welche Anregungen, Fragen hast du noch zum Thema?

F8 Im Hinblick auf die fortgeschrittene Zeit: Themenvorschläge für den nächsten #BIBchatDE?

Und hier noch etwas Lesestoff zum Thema:

Dänemark Bibliotheken im Umbruch
Der neue Zocker-Pädagoge in der Sterkrader Bibliothek
Öffnet die Bibliotheken auch am Sonntag!
Gibt es einen gewissen Jugendwahn bei den (Öffentlichen) Bibliotheken?
Die Makerspaces und die Bibliotheken
Fotobefragung in Bibliotheken – Methode zur Erhebung schwer operationalisierbarer Nutzerbedürfnisse wie „Gemütlichkeit“

Ankündigung 4. #BIBChatDE am 03.07.2017

Ihr habt entschieden: Bei der Themenwahl des 4. BIBChatDE vielen die meisten Faves auf:

Aufbau von interdisziplinären Netzwerken und Communities – aber wie?

Es hat nur bis zur vierten Ausgabe unserer Diskussionsreihe gedauert, bis wir zum Kern unseres Vorhabens vorgestoßen sind. Bei BIBChatDE geht es uns darum Leute zusammenzubringen und über die Zukunft von Bibliotheken zu sprechen.

Ankündigung 4. BIBChatDE

Aus Sicht von Bibliotheksmitarbeitern ist es völlig natürlich interdisziplinäre Netzwerke aufzubauen, arbeiten wir doch mit verschiedensten Berufsgruppen und Menschen mit mannigfaltigen Interessen sehr eng zusammen. Die Angebote von Bibliotheken orientieren sich am Bedarf genau dieser Menschen. Neben den lokalen Netzwerken möchten wir uns im Rahmen unserer nächsten Diskussion aber auch den überregionalen und globalen Netzwerken widmen.  Wie schaffen wir es, uns nachhaltig über die eigene (bibliothekarische) Filterblase hinaus, zu vernetzen. Wir freuen uns schon sehr auf den gemeinsamen Austausch zu diesem sehr spannenden Thema.

Damit Ihr Euch für den nächsten BIBChatDE vorbereiten könnt, haben wir hier schon einmal die Fragen aufgelistet, die am Montag, 03. Juli von 20.00 bis 21.00 Uhr diskutiert werden.

F1 Um Kontakte knüpfen zu können, benötigt man eine gemeinsame Grundlage. Welche Themen und Fragen dienen Dir als Einstieg.

F2 Ist deiner Meinung nach ein regelmäßiger Austausch im realen Leben notwendig, um eine nachhaltige Vernetzung zu ermöglichen?

F3 Welche Plattformen oder Konferenzen sind für das interdisziplinäre Vernetzen deiner Meinung nach am wichtigsten?

F4 Wie und Wo findest Du Vertreter welcher Disziplinen?

F5 Direkte Ansprache oder Beobachtung aus der Ferne. Wie gestaltet sich dein Netzwerken, aktiv oder passiv. Erzähle von deinen Erfahrungen.

F6 Zeit ist ein seltenes Gut. Wie viel Arbeitszeit verbringst Du mit der Pflege und dem Ausbau Deines Netzwerkes?

F7 Mit wem sollten wir uns vernetzen? Verrate uns einen oder mehrere Kontakte aus Deinem Netzwerk und nenne uns die jew. Disziplin.

F8 Welche Anregungen, Fragen hast du noch zum Thema?

F9 Im Hinblick auf die fortgeschrittene Zeit: Themenvorschläge für den nächsten #BibchatDE?

#BibChatDE auf dem Bibliothekartag 2017

Am Donnerstag, den 1. Juni 2017, stellen wir auf dem Deutschen Bibliothekstag in Frankfurt das Projekt BibChat.de auf dem Podium der Verbände vor.

Wer die Möglichkeit hat, vorbeizukommen, kann die Gelegenheit gerne nutzen, sich zu informieren, uns zu fragen und  Anregungen zu geben.

Folgt uns auf Twitter, gestaltet die Themenauswahl mit, sagt und twittert es ins Land und diskutiert mit uns, wir freuen uns!

Jeden ersten Montag des Monats von 20-21 Uhr suchen wir den Austausch mit allen, die Bibliotheken spannend finden und Ideen einbringen wollen, Fragen stellen, sich mit uns vernetzen wollen. Im Vorfeld wird ein Thema ausgewählt und los geht’s.

Dirk, Marlene, Stephan und Tanja

 

ANKÜNDIGUNG 2. #BIBCHAT AM 01.05.2017

Nach unserer Premiere im April, bei der ihr mit eurer großartigen und lebhaften Beteiligung unsere Erwartungen weit übertroffen habt, geht es nun in die nächste Runde.
Diesmal konntet ihr selbst bestimmen, worüber am 1.Mai diskutiert werden soll.
Und ihr habt entschieden: die meisten Faves zum 2.BibChat entfielen auf das Thema
„Veränderungen in Bibliotheken – was wollen Mitarbeiter/innen und Nutzer/innen?“

Dass sich die Bibliothekswelt in den vergangenen Jahren ebenso großen Veränderungsprozessen ausgesetzt gesehen hat wie viele andere Bereiche der Gesellschaft und Wirtschaft, ist sicher unumstritten. Auch hier haben sich zahlreiche Megatrends ausgewirkt insbesondere die Digitalisierung, aber auch die Globalisierung vor allem in seiner Ausprägung Interkulturalität, die Bevölkerungsentwicklung und die rasante Weiterentwicklung der Wissensgesellschaft, um nur einige zu nennen.

Was konkret bedeutet dies für den Berufsstand derer, die in Bibliotheken arbeiten und den Ort Bibliothek? Welche Herausforderungen gilt es anzunehmen und welche Erwartungen haben unsere Nutzer/innen in dieser Zeit und in Zukunft?

Auch wieder ein großes Thema, das wir beim nächsten BibChat in folgende Unterfragen aufteilen werden:

F1 Welche sind die gravierendsten Veränderungen in Bibliotheken in den letzten Jahren?

F2 Welche Chancen und Herausforderungen stellen sich angesichts der genannten Veränderungsprozesse bei MitarbeiterInnen?

F3 Welche Veränderungen wirken sich am stärksten auf Nutzer/innen aus?

F4 Welche Rolle spielt künftig das Medienangebot (physisch und digital)?

F5 Welche Rolle spielt künftig der Service in Bibliotheken, wenn Nutzer/innen immer autonomer agieren können und v.a. der Ort relevant ist?

F6 Antworte auf 3 Tweets unterschiedlicher Teilnehmer/innen a) zustimmend b) kritisch c) provozierend.

F7 Welche Anregungen, Fragen hast du noch zum Thema?

F8 Im Hinblick auf die fortgeschrittene Zeit: Themenvorschläge für den nächsten Bibchat?

ANKÜNDIGUNG 1. #BIBCHATDE AM 03.04.17

Thema: Wozu noch Bibliothek? Es gibt doch Google!

Am Montag, 3. April, 20-21 Uhr geht es los: Wir starten den ersten Twitter-Chat für alle, die sich für Bibliotheken interessieren. Etwas Neues ist immer aufregend – für uns genauso wie für euch. Deshalb geht es beim ersten Mal vor allem darum, das neue Format und uns gegenseitig kennenzulernen.

So ist auch das erste Thema, über dass wir mit euch sprechen wollen, absichtlich sehr offen gehalten: Wozu noch Bibliotheken? Es gibt doch Google!

Unter dem Hashtag #BIBChatDE werden wir uns mit euch über die Bedeutung von Bibliotheken im Internetzeitalter austauschen. Welche Rolle spielen sie noch für die Informationssuche? Was hat die Bibliothek, was Google nicht hat? Was brauchen die Menschen von Stadtbibliotheken? Was erwarten sie von Hochschulbibliotheken? Und was macht für euch eine richtig gute und zeitgemäße Bibliothek aus?

Ja, #BIBChatDE ist ein Experiment. Orientiert haben wir uns an #EDchatDE, dem Twitter-Chat für Lehrende. Ob ein Twitter-Chat zu Bibliotheksthemen ebenfalls funktioniert, werden wir alle nur erfahren, wenn wir es gemeinsam ausprobieren. Also: Save the date, folgt @bibchatde auf Twitter und sagt es weiter.

Willkommen sind nicht nur Menschen, die in Bibliotheken arbeiten, sondern grundsätzlich alle Interessierten. Wir sind sehr gespannt auf eure Meinungen und freuen uns auf Montag, den 03.04.17.

Eure Moderatoren Stephan Schwering (@StpnLibrarian) und Marlene Neumann (@marlene_n).


Und hier sind die Fragen für #BIBChatDE Nr. 1

20:05 Uhr
F1 Warum noch Bibliotheken? Es gibt doch Google! Was meint ihr? #BibChatDE

20:15 Uhr
F2 Was erwartet ihr von einer Stadtbibliothek? #BibChatDE

20:20 Uhr
F3 Was erwartet ihr von einer Hochschulbibliothek? #BibChatDE

20:25 Uhr
F4 #fakenews: Menschen bei der Beurteilung von Informationsquellen unterstützen – Eine Aufgabe für Bibliotheken? #BibChatDE

20:35 Uhr
F5 Antworte auf 3 Tweets unterschiedlicher Teilnehmer/innen a) zustimmend b) kritisch c) provozierend. #BibChatDE

20:40 Uhr
F6 Lass deiner Phantasie freien Lauf: Deine Traumbibliothek – wie könnte die aussehen? #BibChatDE

20:50 Uhr
F7 Welche Anregungen, Fragen hast du sonst noch zum Thema „Warum noch Bibliotheken?…: #BibChatDE

20:55 Uhr
F8 Im Hinblick auf die fortgeschrittene Zeit: Themenvorschläge für den nächsten #BibChatDE?