Ankündigung 13. #BIBchatDE am 02.04.2018

Streamingdienste und digitale Angebote von Bibliotheken

OnleiheOverdriveMunzingerPressreaderFreegalTigerBooksScoyoFilmfriend

Dies sind mittlerweile die bekanntesten digitalen Angebote öffentlicher Bibliotheken, um eBooks zu lesen, Hörbücher, Musik und Filme zu streamen oder herunterzuladen, sich in internationalen Zeitungen und Zeitschriften tagesaktuelle Informationen oder Rechercheergebnisse via Datenbankportal einzuholen sowie eLaerning-Angebote für den Schul,-Weiterbildungs- und Freizeitbereich zu nutzen.

Aber wer kennt diese Angebote tatsächlich? Wie wichtig sind eBooks, Datenbanken und Streamingdienste für die Bevölkerung? Welche Rolle spielen digitale Angebote von Bibliotheken oder sollten sie spielen?

Diskutiert mit uns am Montagabend, 2.4. von 20-21 Uhr über folgende Fragen:

F1 Wenn ihr in eurem persönlichen Umfeld schaut: Wie bekannt sind digitale Dienste von Bibliotheken? Welche sind bekannt, welche nutzt ihr? #bibchatde

F2 Aus welchen Gründen sollten Bibliotheken digitale Dienste bereithalten- welche Inhalte? #bibchatde

F3 Das bekannteste virtuelle Angebot öffentlicher Bibliotheken ist die Onleihe. Auf welchen Geräten nutzt ihr diese? Welche Inhalte nutzt ihr? #bibchatde

F4 Wie macht ihr als Bibliothek auf eure digitalen Dienste/Streamingdienste aufmerksam bzw sichtbar vor Ort bzw als NutzerInnen: wie seid ihr auf digitale Angebote eurer Bibliothek aufmerksam geworden? #bibchatde

F5 Wie beurteilt ihr zum einen die inhaltliche Qualität  und zum anderen die technische Handhabung dieser Dienste? #bibchatde

F6 Wenn ihr einen Wunsch hättet hinsichtlich digitaler Inhalte – welcher wäre das? #bibchatde

F7 Was sind die wichtigsten Schritte, die im Hinblick auf digitale Dienstleistungen in Bibliotheken getan werden müssen? #bibchatde

F8 Im Anbetracht der Zeit: worüber wollt ihr beim nächsten #Bibchatde diskutieren? Wir freuen uns über eure Themenvorschläge!

*Dass wissenschaftliche Bibliotheken seit vielen Jahren ihrem Fachpublikum eine ständig wachsende Anzahl von Datenbank(portalen) bietet, soll hier selbstverständlich nicht verschwiegen werden. Die folgenden Fragen können genauso von KollegInnen und NutzerInnen dieser beantwortet werden, aufgrund des hohen Anteils an VertreterInnen und NutzerInnen von ÖBs beim #BibChatDE wurden die o.g. Plattformen genannt.

Hier einige Links zur Einstimmung ins Thema:

Die Pressemitteilung des DBV anlässlich des bibliothekspolitischen Bundeskongresses „Zugang und Teilhabe im digitalen Wandel“

Informationen des DBV bzgl der Gleichstellung von eBooks zu analogen Büchern

Eine Zusammenfassung der SZ über das Abschneiden der Onleihe bei Stiftung Warentest im Mai 2017

Ein Bericht des Tagesspiegels zur Einführung des Film-Streaming-Portals Filmfriend beim VÖBB im August 2017

Eine Statistik über die Verbreitung von Streaming-Diensten in Deutschland 2017:

Ankündigung 12. #BIBchatDE am 05.03.2018

Sollen Bibliotheken sonntags öffnen (dürfen)?

BIBchatDE Sonntagsöffnung

Eine gute Bibliothek sollte ausreichende und bedarfsorientierte Öffnungszeiten haben. Doch bei der Frage, ob Bibliotheken auch sonntags öffnen sollen, sind Bibliotheksmitarbeiter*innen zu etwa gleichen Teilen in Befürworter*innen und Gegner*innen gespalten.

Sonntag geschlossen. So steht es an den Türen (fast) aller deutschen Bibliotheken. Was vielleicht nicht jeder weiß: Stadtbibliotheken dürfen laut Bundesarbeitszeitgesetz im Unterschied zu anderen Kultureinrichtungen oder wissenschaftlichen Präsenzbibliotheken gar nicht öffnen – zumindest nicht mit eigenem Personal.

Sollen Bibliotheken sonntags öffnen dürfen? Und wenn ja, was hätte das für Konsequenzen – für Mitarbeiter*innen und Nutzer*innen? Wir sind gespannt auf eure Meinung und Antworten auf folgende Fragen:

Zur Diskussion:

  • F 1 Welche Bedeutung hat der Sonntag für euch persönlich? Wie findet ihr es, dass der Sonntag als Tag der Ruhe gesetzlich geschützt ist und deshalb Bibliotheken im Unterschied zu Museen und Theatern nicht öffnen dürfen?
  • F 2 Welche Argumente sprechen für bzw. gegen eine Sonntagsöffnung von Bibliotheken? Seht ihr in eurem Umfeld einen Bedarf für die Sonntagsöffnung?
  • F3 In der Berliner Amerika-Gedenkbibliothek bieten freie Künstler sonntags ein kulturelles Programm an. Nebeneffekt: Bibliothek offen, Ausleihe möglich – wenn auch ohne bibliothekarisches Fachpersonal und Beratung. Was haltet ihr von diesem Modell?
  • F4 Wie beurteilt ihr den Trend der Open Library, technikgestützt (Einlass mit Bibliothekskarte, Selbstverbuchung, Kameras) zusätzliche personalfreie Öffnungszeiten anzubieten?
  • F 5 Was ist euer Fazit: Sollen Bibliotheken sonntags öffnen (dürfen?)

Mehr Informationen

hr habt euch bisher noch nicht näher mit dem Thema beschäftigt oder euch noch keine Meinung gebildet? Dann helfen euch vielleicht folgende Hintergrundinformationen:

Kritiker*innen der Sonntagsöffnung – darunter auch die Gewerkschaften – meinen u.a., dass

  • die im Grundgesetz geregelte Sonntagsruhe zum Schutz der Arbeitnehmer*innen nicht unnötig aufgeweicht werden sollte
  • die Arbeitsverdichtung der Bibliotheksbeschäftigten bereits jetzt hoch ist (regelmäßige Spät- und Samstagsdienste)
  • eine Sonntagsöffnung teuer wäre („Sonntagszuschläge“) und zwangsläufig mit einer Ausdünnung der Servicezeiten mit Fachpersonal bzw. Einschränkung wichtiger Dienstleistungen einhergehen würde
  • das Bibliotheksangebot für den Sonntag „entbehrlich“ sei, auch weil ausgeliehene Bücher und Medien im Gegensatz zu Museumsobjekten oder Theatervorstellungen nach Hause mitgenommen und damit auch sonntags genutzt werden können.

Befürworter*innen der Sonntagsöffnung – darunter auch die Bibliotheksverbände dbv und BIB – meinen, dass:

  • Bibliotheken das Recht erhalten sollen, auch am Sonntag zu öffnen, wenn es ihre Ressourcen erlauben und ihren Zielgruppen dient
  • sich die Arbeits- und Lebensbedingungen verändert haben (z.B. Ganztagsschulen) und Bibliotheken dann geöffnet haben sollen, wenn die meisten Leute Zeit für einen Besuch haben
  • für berufstätige Menschen der Sonntag eine der wenigen Gelegenheiten für einen Bibliotheksbesuch bietet
  • die Sonntagsöffnung die Rolle der Bibliotheken als Aufenthalts- und Freizeitort stärkt und eine Gleichstellung mit anderen kulturellen Orten wie Museen selbstverständlich sein sollte.

Die Erfahrungen in Modellprojekten in Mönchengladbach (Familienbibliothek Rheydt) oder Bremen sind überwiegend positiv (hohe Besucherfrequenz, längere Aufenthaltsdauer, mehr Familien, Schüler*innen, Studierende und Berufstätige), machen aber auch die Problematik der fehlenden bibliotheksfachlichen Betreuung deutlich.

In wissenschaftlichen Bibliotheken gibt es einen kleinen Trend in Richtung Sonntagsöffnung, häufig mit reduziertem Service und Fachpersonal. Dort wie auch in nordischen Ländern (z.B. Dänemark und Finnland) führen vor allem technische Entwicklungen wie die automatisierte Medienverbuchung und Zugangskontrolle zu einer Ausweitung der personalfreien Öffnungszeiten, die von den Nutzer*innen gut angenommen werden.

Auch in der Schweiz bleiben Bibliotheken in der Regel sonntags geschlossen. Eine Ausnahme bildet die Kantonsbibliothek Baselland, die seit vielen Jahren positive Erfahrungen mit der Sonntagsöffnung macht. Dort findet von Oktober bis April ein regulärer Sonntagsbetrieb mit Bibliothekspersonal statt.

Weil ein solcher regulärer Sonntagsbetrieb in Deutschland gesetzlich nicht möglich ist, geht die Amerika-Gedenkbibliothek seit neuesten einen anderen Weg. Dort bespielt das „sonntagsbureau“, eine Gruppe von Künstlern aus der Freien Szene, sonntags die Räume.

Ist die Sonntagsöffnung überhaupt nur ein Thema für große und finanzstarke Bibliotheken? In kleinen und mittleren Städten wünschen sich die Nutzer*innen zunächst einmal die Öffnung an allen Werktagen oder eine längere Samstagsöffnung. Für eine Sonntagsöffnung gibt es vielerorts (z.B. Verl) keinen Bedarf.

Noch einige Links

Positionen zur Sonntagsöffnung (BIB)

Ergebnisse der BIB-Mitgliederbefragung zur Möglichkeit einer Sonntagsöffnung in Öffentlichen Bibliotheken [veröffentlicht in BuB H. 4.2015, S. 171]

Sonntagsöffnung in kommunalen Bibliotheken (dbv)

BuB 02/2015 zur Sonntagsöffnung

Pro & Contra: Sollen Bibliotheken sonntags öffnen?

Sollen Bibliotheken auch an Sonntagen geöffnet sein?

Sonntagsöffnung in der Amerika-Gedenkbibliothek

Open Library in Bremen

Öffnet die Bibliotheken auch am Sonntag!

dbv fordert von Koalitionsparteien Unterstützung für Anliegen der Bibliotheken

Stand und Perspektive der Sonntagsöffnung in Bremen

Gedanken zur Sonntagsöffnung

Verch, Ulrike: Sonntagsöffnung von Bibliotheken

Sonntagsöffnungszeiten in öffentlichen. Bibliotheken in der Schweiz. Simone Beeler.

Immer wieder sonntags – Kantonsbibliothek Baselland

Toronto libraries extend hours — but not staffing

Ankündigung 11. #BibChatDE am 05.02.2018

In vielen Bibliotheken haben mittlerweile Makerspaces Einzug gehalten, auch wenn sie nicht immer so genannt werden. Die Grundidee, die Bibliotheken mit Makerspaces als Orte des informellen Lernens und Orte für die lokale (digitale) Community zu stärken, hat in vielen Häusern großen Erfolg (einige Beispiele in der Linkliste).

Laut Wikipedia ist „ein … MakerSpace … eine offene, demokratische Werkstatt mit dem Ziel, Privatpersonen den Zugang zu Produktionsmitteln und modernen industriellen Produktionsverfahren für Einzelstücke zu ermöglichen. Typische Geräte sind 3D-Drucker, Laser-Cutter, CNC-Maschinen, Pressen zum Tiefziehen oder Fräsen, um eine große Anzahl an unterschiedlichen Materialien und Werkstücken bearbeiten zu können („make almost everything“)…. Es gibt große Überlappungen und Kooperation mit der Open-Hardware-, Open-Source- und der DIY-Bewegung.“

Doch was heißt Makerspace in der Bibliothek ganz praktisch. Wie sind Eure Erfahrungen? Ist es tatsächlich ein wichtiger Baustein für die Bibliothek der Zukunft oder nur ein Trend?

Wir haben hier noch einige hilfreiche LInks für die Vorbereitung zusammengestellt:

Der Makerspace: Ort für Kreativität und Wissenstransfer (Beispiele)
http://b-u-b.de/makerspace/

Makerspaces in Bibliotheken: Kreativwerkstätten des 21. Jahrhunderts
https://www.goethe.de/de/kul/bib/20440837.html

Einige Beispiele für Makerspace-Angebote in Bibliotheken:
https://archiv.netzwerk-bibliothek.de/de_DE/entdecken…

Blogbeitrag: Die Makerspaces und die Bibliotheken: Über Missverständnisse und übertriebene Hoffnungen sowie einen Vorschlag zur Neuinterpretation
https://bildungundgutesleben.wordpress.com/…/die-makerspac…/

Die Bibliothek wird als Ort der Arbeit neu gedacht
http://www.netzpiloten.de/bibliothek-makerspace-coworking-…/

Über folgende Fragen wollen wir beim 11. BIBchatDE am Montag, 5.2. diskutieren:
F1) Was ist für Dich ein Makerspace, ganz persönlich?
F2) Findest Du, dass Makerspaces zu Bibliotheken dazugehören? Begründe dein Ja oder Nein.
F3) Nutzt Ihr selber Makerspaces oder FabLabs konkret in oder außerhalb von Bibliotheken und wofür?
F4) Welche Makerspaces in Bibliotheken kennt Ihr und sind für Euch positive Beispiele?
F5) Welche Angebote gehören für dich ganz praktisch in einen Makerspace in einer Bibliothek?
F6) Wie können Makerspaces in Bibliotheken aus Eurer Sicht funktionieren? Ist tatsächlich so neu oder z.T. „alter Wein in neuen Schläuchen“?

 

 

 

Ankündigung 10. #BibChatDE am 08.01.2018

Die Medienauswahl in Bibliotheken ist immer mal wieder Anlass für Diskussionen, die teilweise sehr leidenschaftlich geführt werden. Sei es, dass bestimmte Titel vermisst werden oder Anschaffungen für nicht geeignet gehalten werden. Die aktuellste Debatte findet zurzeit in Potsdam statt. In den Potsdamer Neuesten Nachrichten vom 27. Dezember 2017 kritisiert PNN-Redakteur Henri Kramer das Angebot rechtspopulistischer Bücher in der Potsdamer Stadt- und Landesbibliothek. Er schreibt: „… muss in einer Stadt, die sich bundesweit als Modellkommune im Kampf gegen den Rechtsextremismus versteht, die wichtigste Bibliothek tatsächlich Publikationen aus neurechten Verlagen anschaffen und diesen damit noch eine zusätzliche Bühne bieten, als wären solchen Bücher eine Normalität?…“ (zum Kommentar). Die Stadt- und Landesbibliothek Potsdam verweist auf das ethische Selbstverständnis von Bibliothekarinnen und Bibliothekaren in Deutschland. So hat die Dachorganisation der Bibliotheks- und Informationsverbände in Deutschland (Bibliothek & Information Deutschland e.V.) im Oktober 2017 die ethischen Grundsätze für ihre Mitglieder aktualisiert. Darin heißt es unter 1. Zugang zu und Vermittlung von Information, Absatz 2

Wir setzen uns für die freie Meinungsbildung, für Pluralität und für den freien Fluss von Informationen ein, da der ungehinderte Zugang zu Informationen essentiell ist für demokratische Gesellschaften. Eine Zensur von Inhalten lehnen wir ab.

Weiter heißt es unter 2.2 zum Verhältnis zu Unterhaltsträgern:

„Wir betonen die fachliche und inhaltliche Unabhängigkeit der bibliothekarischen Arbeit von politisch motivierter oder anderer sachfremder Einflussnahme.“

Das Thema beschäftigt Bibliotheken in allen Ländern der Welt. Zwischen 2010 und 2012 hat die IFLA einen internationalen Ethikkodex erarbeitet. Dieser steht in einigen Übersetzungen zur Verfügung (hierzu mehr unter: IFLA Code of Ethics).

Aber können Bibliotheken überhaupt „neutral“ handeln? Wie frei sind wir tatsächlich bei der Angebotsgestaltung? Professor Hermann Rösch (TH Köln, jahrelanges Mitglied der IFLA-AG FAIFE (Committee on Freedom of Access to Information and Freedom of Expression)) äußerte sich dazu folgendermaßen:

„Bibliotheken aber haben keine Wahl: Sie müssen den Informationsauftrag in der demokratischen Gesellschaft wahrnehmen. Sie müssen Klarheit darüber schaffen, welche informationsethischen Grundsätze sie ihrer Arbeit zugrunde legen und in welchen Fällen mit Einschränkungen des ungehinderten Zugangs zu Informationsangeboten über Bibliotheken zu rechnen ist.“

Im ersten Bibchat in 2018 möchten wir mit euch diesen schwierigen Auftrag näher beleuchten und über die Grenzen der Neutralität im Alltag der Einrichtung Bibliothek sprechen. Eure Frage lautete: Wie politisch (neutral) sollen/dürfen Bibliotheken sein?

Folgende Fragen möchten wir als Diskussionsgrundlage in die Runde geben:

  • F1 Wie gewährleistet Ihr fachliche und inhaltliche Unabhängigkeit in der Praxis?
  • F2 Ist Euch schon mal politisch motivierte Einflussnahme begegnet?
  • F3 Habt Ihr Beispiele für Titel, die in Eurer Bibliothek bewusst nicht stehen und aus welchen Gründen kam es dazu?
  • F4 Können die selben Ethikregeln für alle Bibliothekstypen und –größen gleichermaßen gelten?
  • F5 Werden Bibliotheken den Ansprüchen des IFLA Ethikkodex in der Praxis gerecht?

ANKÜNDIGUNG 9. #BIBCHATDE AM 4.12.2017

Berufsanfänger und Quereinsteiger in Bibliotheken

Ihr habt euch beim Voting für den kommenden BibChat für das folgende Thema entschieden:

Berufsanfänger und Quereinsteiger in Bibliotheken: Was sind die Chancen, was gilt es zu berücksichtigen?

Um in einer Bibliothek zu arbeiten, gibt es verschiedene Wege, die man gehen kann. Üblicherweise absolviert man dafür entweder

  • die Ausbildung zum Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste (FaMI)
  • ein Bachelor-Studium in Bibliotheks- und Informationswissenschaft oder
  • einen Master-Abschluss in Bibliothekswissenschaft an ein abgeschlossenes Fachstudium angeschlossen.

In den bisherigen Bibchats wurde bereits häufiger der Wandel in Bibliotheken (2. Bibchat am 1. Mai) und die damit einhergehenden Auswirkungen auf die Arbeit (6. Bibchat am 4. September) thematisiert. Neue Aspekte im Beruf erfordern die Anpassung des Berufsbildes und der Ausbildungsinhalte, aber auch die Öffnung von Bibliotheken gegenüber „fachfremden“ Spezialisten.

In den nächsten Jahren werden sehr viele Bibliotheksmitarbeiter in den Ruhestand gehen. Es eröffnen sich also gute Perspektiven für Neu- und Quereinsteiger. Viele Buchhändler oder Geisteswissenschaftler würden gerne in einer Bibliothek arbeiten. Doch bei Stellenbesetzungen haben sie in der Regel keine Chance. Gesucht werden vielmehr IT-Spezialisten, z.B. für das Forschungsdatenmanagement oder Erzieher/Pädagogen für die Lese- und Medienkompetenzförderung. Doch ist der Arbeitsort Bibliothek, auch unter Beachtung der tariflichen Rahmenbedingungen, überhaupt attraktiv genug für Menschen aus diesen gefragten Berufsgruppen?

In Bibliotheken sind „Mischarbeitsplätze“ die Regel, d.h. die Beschäftigen haben sich üblicherweise neben ihren bibliothekarischen Aufgaben zusätzlich in spezialisierte Bereiche wie Öffentlichkeitsarbeit oder IT-Betreuung eingearbeitet. Für viele dieser Spezialbereiche wären Quereinsteiger geeignet. Sie würden mit ihrer Fachexpertise die Qualität heben und neue Impulse setzen. Für die nötige Flexibilität beim Personaleinsatz sollten sie sich auch bibliothekarisches Grundwissen aneignen. Das ZBIW der TH Köln bietet für Quereinsteiger eine mehrtägige Fortbildung an.

Wie wirkt sich der Wandel in der bibliothekarischen Aus- und Weiterbildung aus? Mit welchen Erwartungen und Herausforderungen starten Berufsanfänger oder Seiteneinsteiger ins Berufsleben? Wie gelingt die Einarbeitung und wie können die Kenntnisse und Fähigkeiten der Einsteiger bestmöglich eingesetzt und gefördert werden?

Darüber wollen wir mit euch sprechen.

Am „Arbeitsort Bibliothek“-Interessierte oder Seiteneinsteiger, (zukünftige) Berufsanfänger oder langjährige Praktiker – Ihr alle seid eingeladen beim Bibchat am 4.12. miteinander ins Gespräch zu kommen.

Folgende Fragen möchten wir als Diskussionsgrundlage in die Runde geben:

  • F1 Arbeitsplatz Bibliothek – Was reizt euch persönlich daran?
  • F2 Von Mitarbeitern aus welchen weiteren Berufsfeldern profitieren Bibliotheken und warum?
  • F3 Welche konkreten Tipps habt ihr für Berufsanfänger /Quereinsteiger fürs erste Jahr?
  • F4 Wie wichtig ist heutzutage für die Leitung einer Bibliothek eine bibliothekarische Ausbildung/Zusatzqualifikation/Studium?
  • F5 Wie muss sich der Bibliotheksberuf und die Ausbildung wandeln, um zukunftsfähig zu bleiben?
  • F6 Welche Ideen/Anregungen habt ihr noch zum Thema?
  • F7 Im Hinblick auf die fortgeschrittene Zeit: Themenvorschläge für den nächsten #BIBchatDE?

Literatur:

Das Themenheft „Ausbildung und Berufsbild für die Bibliothek der Zukunft“ (Oktober 2017) im Bibliotheksdienst ist leider noch nicht frei zugänglich.

ANKÜNDIGUNG 8. #BIBCHATDE AM 06.11.2017

Ihr habt euch beim Voting für den nächsten BibChat für folgendes Thema entschieden:

Wie sehen BürgerInnen, die Bibliotheken gar nicht nutzen, Bibliotheken und wie könnte man sie erreichen?

 

In einem EU-weiten Vergleich von 2013 liegt Deutschland bei den Bibliotheksbesuchen mit 23 % der Bevölkerung nur auf Platz 20. Hier ist im Vergleich zu Ländern wie Schweden, Finnland und Dänemark (Platz 1-3 mit 74 bzw. 66 und 63 %) noch viel Luft nach oben.

In den letzten 4 Jahren hat sich die Mediennutzung noch weiter verändert. Es werden z.B. Filme und Musik häufiger online konsumiert. (Quelle: ARD/ZDF-Onlinestudie 2017). Die Anzahl der eBook-Käufer ist von 2012 bis 2016 um rd. 35 % gestiegen (von 2,4 Mio auf 3,8 Mio – Quelle: BuBiZ, Börsenverein des dt.Buchhandels, 2017)

Wie notwendig und sinnvoll ist es also, sich um die zu bemühen, die Bibliotheken nicht (mehr) besuchen?

Laut der Allensbach-Studie aus dem Jahr 2015 halten immerhin noch 32 % der Bevölkerung öffentliche Bibliotheken auch in Zukunft für relevant.
Aber für über ein Drittel der Deutschen sind öffentliche Bibliotheken wenig oder gar nicht wichtig.

Schon seit vielen Jahren wird diskutiert, ob eine öffentliche Bibliothek tatsächlich für alle da sein muss, oder ob Zielgruppen, die man bereits erreicht, im Fokus bleiben bzw. welche neuen Zielgruppen beworben werden sollen.

Hier stellt sich die Frage, wie man diese erreicht, aber ebenso, welches Bild BürgerInnen, die Bibliotheken nicht nutzen, von diesen haben.

Soll und will man daran etwas ändern und falls ja, in welcher Form kann dies geschehen – darum dreht sich der diesmalige Bibchat-Abend.

Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr im Vorfeld entweder Personen aus eurem Twitter-Umfeld für den Abend gewinnen könntet oder euch auch in eurem Familien- und Freundeskreis vorab erkundigt, woran es liegt, dass diese keine Bibliotheken (mehr) nutzen.
Dabei muss einem bewusst sein, dass dies „nur“ Informationen aus dem jeweils eigenen bzw. umliegenden Milieu sind und andere, die wir nicht persönlich kennen, wieder außen vor bleiben.

Aber wie immer soll dieser Abend nur als Anregung verstanden werden, sich mit dem Thema etwas intensiver auseinanderzusetzen und vielleicht in die berufliche Situation einzubringen und/oder sich ggf. mit anderen weiter zuvernetzen, die hier schon mehr Vorkenntnisse oder weiterführende Informationen haben.

Der Abend wird durch folgende Einzelfragen strukturiert:

F1 Aus welchen Gründen geht ihr bzw. eure Freunde/Bekannte nicht (mehr) in Bibliotheken?

F2 In drei Adjektiven: Welches Bild haben NichtnutzerInnen von einer öffentlichen Bibliothek?

F3 Was müsste eine Bibliothek bieten, damit sie attraktiver wird und bisherige Nichtnutzer sie besuchen?

F4 Welche Bevölkerungsgruppen besuchen eher weniger die Bibliothek? Warum? Lässt sich das ändern?

F5 Mit welchen konkreten Angeboten konnten Bibliotheken zuletzt neue Nutzer gewinnen?

F6 Welche Ideen/Anregungen habt ihr noch zum Thema?

F7 Im Hinblick auf die fortgeschrittene Zeit: Themenvorschläge für den nächsten #BIBchatDE?

Zum Thema gibt es eine repräsentative Nichtnutzungsstudie aus dem Jahr 2012 von DBV und Stiftung Lesen.

Einzelne Punkte/Ergebnisse daraus, die für unseren Bibchat-Abend interessant sein könnten, seien hier aufgeführt:

Einflussfaktoren über die Gründe von Nichtnutzung von Bibliotheken:

Ein typischer ehemaliger Nutzer

  • ist überdurchschnittlich häufig männlich
  • ist überdurchschnittlich häufig im berufstätigen Alter und formal hoch gebildet
  • hat überdurchschnittlich häufig keine Kinder im Haushalt
  • hat überdurchschnittlich häufig in der Kindheit keine Bibliothek mit den Eltern besucht
  • bezieht seine Bücher vergleichsweise häufig über das Internet

Ein typischer Nichtnutzer

  • ist überdurchschnittlich häufig männlich
  • ist überdurchschnittlich häufig 60 Jahre und älter
  • hat überdurchschnittlich häufig keine Kinder im Haushalt
  • hat überdurchschnittlich häufig in der Kindheit keine Bibliothek mit den Eltern besucht
  • hat ein geringeres Interesse an jeglicher Art von Büchern und liest weniger, wendet sich auch anderen Medien weniger häufig zu
  • interessiert sich überdurchschnittlich für praktische Alltagsfragen und unterdurchschnittlich für Themen, mit denen Bibliotheken klassisch in Verbindung gebracht werden wie Weiterbildung, Kunst, Literatur, Wissenschaft

Die Mehrheit der Nichtnutzer und ehemaligen Nutzer hat keine tiefsitzenden negativen Vorstellungen von Bibliotheken. Das Image ist damit kein zentraler Grund für Nichtnutzung. Dies bedeutet auch, dass eine reine Imagekampagne nur sehr bedingt ehemalige Nutzer zurückbringen bzw. Nichtnutzer zu Nutzern machen dürfte.

Gründe für Nicht-Nutzung:

  • Persönliche (selber kaufen, keine Zeit, lese nicht)
  • Angebot (nichts für mich dabei, bekomme ich anderswo schneller, Veranstaltungen interessieren mich nicht) und Rahmenbedingungen der Bibliothek (Räumlichkeiten und Öffnungszeiten)
  • Am seltensten als Grund wird die negative Begegnung mit Mitarbeitern genannt

Was sind erfolgsversprechende Maßnahmen?

Unter ehemaligen Nutzern haben die Einrichtung einer Cafeteria, die Lieferung von Medien nach Hause, ein altersgerechtes und attraktives Veranstaltungsangebot sowie eine Erweiterung der Öffnungszeiten ein gutes Potenzial, diese Gruppe wieder zu gewinnen. Bei Nichtnutzern hingegen lassen sich keine Maßnahmen identifizieren. Vor diesem Hintergrund wird der Stellenwert der frühen Sozialisation mit Bibliotheken deutlich. Kooperationen mit Kindergärten und Schulen, aber auch niederschwellige Events, die Eltern einen Anreiz geben, mit ihren Kindern eine Bibliothek zu besuchen, etablieren und festigen Bibliotheken als Teil der Lebenswelt von Kindern. 14- bis 19-Jährige Nichtnutzer sind mit Maßnahmen zu erreichen, die das elektronische, digitale Angebot von Bibliotheken ausbauen und verbessern. Hierin liegen sicher auch Potenzial, 14- bis 19-Jährige auch über die Schulzeit hinaus an Bibliotheken zu binden.

Und als abschließende Anekdote am Rande ist in diesem Zusammenhang Andre Walkers Twitter-Aufruf „Nobody goes to library anymore . Close the public ones“, der über 100 000 Antworten generierte, die man überwiegend als Shitstorm bezeichnen kann und den der House-of-Commons-Abgeordneter wohl in der Form nicht erwartet hat.

ANKÜNDIGUNG 7. #BIBCHATDE AM 02.10.2017

Ihr habt wieder einmal entschieden. In diesem Monat soll uns das Thema Soziale Medien beschäftigen. Genauer gesagt, die Frage: Bibliotheken und Soziale Medien – Vernetzung in der Filterblase oder wirklicher Mehrwert für die Nutzer?

Bevor wir uns der Vorbereitung des nächsten Chats widmen, möchte ich noch Nathalie Funda (@Nafunda) in den Reihen des Moderationsteams willkommen heißen. Nathalie studiert derzeit Bibliothekswissenschaft (BA) an der TH Köln und ist Euch sicher bereits als besonders aktive Twitterin bekannt.

Nun zum bevorstehenden Chat. Ich find es sehr spannend, dass wir uns auf Twitter über Sinn und Unsinn der Nutzung von Sozialen Medien in den Bibliotheken unterhalten werden. Mit Soziale Medien bezeichnen wir „Medien, in denen Internetnutzer Meinungen, Eindrücke, Erfahrungen oder Informationen austauschen und Wissen sammeln“ (Definition nach Onlinemarketing-Praxis)

Laut aktuellem Social-Media-Atlas* nutzen 76% der Deutschen mit Internet-Zugang Soziale Medien wie Youtube, Facebook, Twitter und vergleichbare Plattformen. Ist das schon Grund genug für Bibliotheken auf Sozialen Plattformen aktiv zu sein? Zahlreiche Bibliotheken sind bereits in den Sozialen Medien zu finden. Es werden persönliche Geschichten geteilt, Einblicke hinter die Kulissen gewährt, Wissen vermittelt. Es werden aber auch urbibliothekarische Angebote gemacht. Die New York Public Library empfiehlt beispielsweise per Tweet und halbstündigen Live-Videos auf Facebook Bücher. Aber ist es das, was unsere Besucher wollen? Oder was wir wollen? Wie lauten unsere Ziele und wie verwirklichen wir diese? Gelingt es uns, neue Kontakte zu knüpfen oder sprechen wir nur untereinander? Darum soll es am kommenden Montag gehen. Wir freuen uns auf Euch.

Hier die Fragen des 7. #BibchatDE:

  • F1: Welche Plattformen nutzt Ihr beruflich oder privat? Welche Bibliotheksauftritte findet Ihr gelungen?
  • F2: Welche Ziele verfolgt ihr mit euren Social-Media-Angeboten?
  • F3: Wo liegt der Mehrwert für Nutzerinnen und Nutzer?
  • F4: Wo liegt der Mehrwert für Euch?
  • F5: Was spricht gegen die Nutzung von Sozialen Medien als Bibliothek? Wo seht Ihr Grenzen von bibl. Angeboten auf Sozialen Medien?
  • F6: Wie kann Vernetzung außerhalb der Bibliothekswelt gelingen?
  • F7: Im Hinblick auf die fortgeschrittene Zeit: Themenvorschläge für den nächsten #BIBchatDE?

Eine Liste deutschsprachiger Bibliotheken mit Konten auf Facebook, Twitter und Google+ findet Ihr auf http://bibcharts.eu/

*Für den aktuellen Social-Media-Atlas wurden 3.500 nach Alter, Geschlecht und Bundesland repräsentative Internetnutzer ab 14 Jahren in Form eines Online-Panels zu ihrer Social-Media-Nutzung befragt. Die Studie wird seit 2011 jährlich von Faktenkontor   und dem Marktforscher Toluna in Kooperation mit dem IMWF – Institut für Management- und Wirtschaftsforschung durchgeführt. Eine Infografik mit den Ergebnissen findet Ihr unter: http://www.faktenkontor.de/corporate-social-media-blog-faktzweinull/wie-social-media-geil-ist-deutschland/ 

ANKÜNDIGUNG 5. #BIBCHATDE AM 07.08.2017

Ihr habt entschieden: Die meisten Faves bei der Themenwahl für den 5. BIBchatDE entfielen auf das Thema:

Bibliothek als Ort – Lernort – Kreativort – Veranstaltungsort.

Bibliothek als Ort - 5. BIBchatDEDas ist wieder ein weites Feld. Zunächst einmal geht es darum, sich dem Thema aus verschiedenen Blickwinkeln zu nähern, Erfahrungen und Meinungen auszutauschen und Anregungen der Twitter-Community einzuholen. Wir hoffen: Ihr seid dabei!

Betrachten wir kurz die Rahmenbedingungen: Die Bibliothek als Ort – im Sinne eines öffentlichen Wohnzimmers – ist angesagt. Warum?

Heute nutzen wir vor allem digitale Informationsquellen. Damit verliert der Zugang zu gedruckten Informationen an Bedeutung. Das schlägt sich auch in sinkenden Ausleihzahlen nieder. Gleichzeitig steigt jedoch die Anzahl der Bibliotheksbesucher.

Viele kommen also weiterhin – trotz oder gerade wegen der digitalen Lebenswelt – gern in ihre Stadt- oder Hochschulbibliothek, und sie halten sich dort viel länger auf als früher. Sie lernen, lesen, arbeiten, tauschen sich aus und besuchen Veranstaltungen.

Das hängt auch damit zusammen, dass die meisten Menschen neben dem Zuhause und der Arbeitswelt weitere Orte brauchen, an denen sie sich ungezwungen treffen und unterhalten oder einfach nur aufhalten können. Solche „Dritten Orte“ sind z.B. Kneipen und Cafés, deren Besuch jedoch mit Kosten verbunden ist. Im Gegensatz dazu sind Bibliotheken nichtkommerzielle Orte. Hier sollen sich alle – unabhängig von Alter, Herkunft oder sozialer Schicht – wohl und willkommen fühlen.

Bibliotheken ändern sich. Sie sind mehr als nur Ausleihorte. Durch die Verkleinerung der physischen Bestände kann Platz geschaffen werden für vielfältig nutzbare Räume. Dort können sowohl von der Bibliothek als auch von anderen Gemeinschaftsmitgliedern organisierte Aktionen stattfinden. Daneben braucht es Ruhezonen und Rückzugsmöglichkeiten für den Einzelnen.

Abhängig vom Umfeld der Bibliothek unterscheiden sich die Veranstaltungsprogramme. Neben klassischen Ausstellungen und Lesungen ermöglichen beispielsweise auch Diskussionsforen, Gaming-Events oder Kreativworkshops kulturelle Beteiligung und soziale Erlebnisse.

Noch ein Wort zu den Öffnungszeiten der Bibliotheken. In wissenschaftlichen Bibliotheken decken häufig studentische Hilfskräfte Randzeiten ab. In Öffentlichen Bibliotheken wird vereinzelt mit servicefreien Zeiten experimentiert. Wie auch immer:
Der Ort Bibliothek kann nur genutzt werden, wenn er auch geöffnet ist.

Damit ihr euch für den nächsten BIBchatDE vorbereiten könnt, haben wir hier schon einmal die Fragen aufgelistet, die am Montag, den 7. August von 20 bis 21 Uhr diskutiert werden:

F1 Was muss eine Bibliothek haben, damit ihr euch dort wohl fühlen und länger aufhalten würdet?

F2 Ist eine offene Bibliothek ohne Fachpersonal immer noch besser als eine geschlossene? Was denkt ihr über servicefreie Zeiten?

F3 Besucht Ihr überhaupt noch Autorenlesungen? Oder hat die klassische Lesung in Bibliotheken ausgedient?

F4 Makerspace, Repair-Café und Co – Ist die Bibliothek ein Ort für kreatives Tun? Kennt ihr Beispiele?

F5 Die Bibliothek als Ort für den gesellschaftlichen Diskurs – Mit welchen Veranstaltungen kann/sollte sie sich positionieren?

F6 Was sind eure Ideen, wie die Nutzer bei der Gestaltung der Bibliothek (Räume und Veranstaltungen) am besten beteiligt werden können?

F7 Welche Anregungen, Fragen hast du noch zum Thema?

F8 Im Hinblick auf die fortgeschrittene Zeit: Themenvorschläge für den nächsten #BIBchatDE?

Und hier noch etwas Lesestoff zum Thema:

Dänemark Bibliotheken im Umbruch
Der neue Zocker-Pädagoge in der Sterkrader Bibliothek
Öffnet die Bibliotheken auch am Sonntag!
Gibt es einen gewissen Jugendwahn bei den (Öffentlichen) Bibliotheken?
Die Makerspaces und die Bibliotheken
Fotobefragung in Bibliotheken – Methode zur Erhebung schwer operationalisierbarer Nutzerbedürfnisse wie „Gemütlichkeit“

Ankündigung 4. #BIBChatDE am 03.07.2017

Ihr habt entschieden: Bei der Themenwahl des 4. BIBChatDE vielen die meisten Faves auf:

Aufbau von interdisziplinären Netzwerken und Communities – aber wie?

Es hat nur bis zur vierten Ausgabe unserer Diskussionsreihe gedauert, bis wir zum Kern unseres Vorhabens vorgestoßen sind. Bei BIBChatDE geht es uns darum Leute zusammenzubringen und über die Zukunft von Bibliotheken zu sprechen.

Ankündigung 4. BIBChatDE

Aus Sicht von Bibliotheksmitarbeitern ist es völlig natürlich interdisziplinäre Netzwerke aufzubauen, arbeiten wir doch mit verschiedensten Berufsgruppen und Menschen mit mannigfaltigen Interessen sehr eng zusammen. Die Angebote von Bibliotheken orientieren sich am Bedarf genau dieser Menschen. Neben den lokalen Netzwerken möchten wir uns im Rahmen unserer nächsten Diskussion aber auch den überregionalen und globalen Netzwerken widmen.  Wie schaffen wir es, uns nachhaltig über die eigene (bibliothekarische) Filterblase hinaus, zu vernetzen. Wir freuen uns schon sehr auf den gemeinsamen Austausch zu diesem sehr spannenden Thema.

Damit Ihr Euch für den nächsten BIBChatDE vorbereiten könnt, haben wir hier schon einmal die Fragen aufgelistet, die am Montag, 03. Juli von 20.00 bis 21.00 Uhr diskutiert werden.

F1 Um Kontakte knüpfen zu können, benötigt man eine gemeinsame Grundlage. Welche Themen und Fragen dienen Dir als Einstieg.

F2 Ist deiner Meinung nach ein regelmäßiger Austausch im realen Leben notwendig, um eine nachhaltige Vernetzung zu ermöglichen?

F3 Welche Plattformen oder Konferenzen sind für das interdisziplinäre Vernetzen deiner Meinung nach am wichtigsten?

F4 Wie und Wo findest Du Vertreter welcher Disziplinen?

F5 Direkte Ansprache oder Beobachtung aus der Ferne. Wie gestaltet sich dein Netzwerken, aktiv oder passiv. Erzähle von deinen Erfahrungen.

F6 Zeit ist ein seltenes Gut. Wie viel Arbeitszeit verbringst Du mit der Pflege und dem Ausbau Deines Netzwerkes?

F7 Mit wem sollten wir uns vernetzen? Verrate uns einen oder mehrere Kontakte aus Deinem Netzwerk und nenne uns die jew. Disziplin.

F8 Welche Anregungen, Fragen hast du noch zum Thema?

F9 Im Hinblick auf die fortgeschrittene Zeit: Themenvorschläge für den nächsten #BibchatDE?

#BibChatDE auf dem Bibliothekartag 2017

Am Donnerstag, den 1. Juni 2017, stellen wir auf dem Deutschen Bibliothekstag in Frankfurt das Projekt BibChat.de auf dem Podium der Verbände vor.

Wer die Möglichkeit hat, vorbeizukommen, kann die Gelegenheit gerne nutzen, sich zu informieren, uns zu fragen und  Anregungen zu geben.

Folgt uns auf Twitter, gestaltet die Themenauswahl mit, sagt und twittert es ins Land und diskutiert mit uns, wir freuen uns!

Jeden ersten Montag des Monats von 20-21 Uhr suchen wir den Austausch mit allen, die Bibliotheken spannend finden und Ideen einbringen wollen, Fragen stellen, sich mit uns vernetzen wollen. Im Vorfeld wird ein Thema ausgewählt und los geht’s.

Dirk, Marlene, Stephan und Tanja