Unser Rückblick auf den 13. #BibChatDE – Streamingdienste und digitale Angebote in Bibliotheken

Vielen Dank an alle, die mit uns am Ostermontag diskutiert haben. Hier die Dokumentation via Shorthand Social – viel Spaß beim Nachlesen und bis zum nächsten #BibChatDE am 7.Mai – wie immer 20-21 Uhr!

https://social.shorthand.com/BIBChatDE/nygwN9zFfR/streamingdienste-und-digitale-angebote-in-bibliotheken

ABSTIMMUNG FÜR DEN 14. #BIBCHATDE

Hier könnt ihr für das Thema des 14. #BIBchatDE am Montag, den 7.Mai abstimmen.

Bitte den Tweet, der dein Wunschthema enthält, einfach faven (bis Montag, 23.04.):

Ankündigung 13. #BIBchatDE am 02.04.2018

Streamingdienste und digitale Angebote von Bibliotheken

OnleiheOverdriveMunzingerPressreaderFreegalTigerBooksScoyoFilmfriend

Dies sind mittlerweile die bekanntesten digitalen Angebote öffentlicher Bibliotheken, um eBooks zu lesen, Hörbücher, Musik und Filme zu streamen oder herunterzuladen, sich in internationalen Zeitungen und Zeitschriften tagesaktuelle Informationen oder Rechercheergebnisse via Datenbankportal einzuholen sowie eLaerning-Angebote für den Schul,-Weiterbildungs- und Freizeitbereich zu nutzen.

Aber wer kennt diese Angebote tatsächlich? Wie wichtig sind eBooks, Datenbanken und Streamingdienste für die Bevölkerung? Welche Rolle spielen digitale Angebote von Bibliotheken oder sollten sie spielen?

Diskutiert mit uns am Montagabend, 2.4. von 20-21 Uhr über folgende Fragen:

F1 Wenn ihr in eurem persönlichen Umfeld schaut: Wie bekannt sind digitale Dienste von Bibliotheken? Welche sind bekannt, welche nutzt ihr? #bibchatde

F2 Aus welchen Gründen sollten Bibliotheken digitale Dienste bereithalten- welche Inhalte? #bibchatde

F3 Das bekannteste virtuelle Angebot öffentlicher Bibliotheken ist die Onleihe. Auf welchen Geräten nutzt ihr diese? Welche Inhalte nutzt ihr? #bibchatde

F4 Wie macht ihr als Bibliothek auf eure digitalen Dienste/Streamingdienste aufmerksam bzw sichtbar vor Ort bzw als NutzerInnen: wie seid ihr auf digitale Angebote eurer Bibliothek aufmerksam geworden? #bibchatde

F5 Wie beurteilt ihr zum einen die inhaltliche Qualität  und zum anderen die technische Handhabung dieser Dienste? #bibchatde

F6 Wenn ihr einen Wunsch hättet hinsichtlich digitaler Inhalte – welcher wäre das? #bibchatde

F7 Was sind die wichtigsten Schritte, die im Hinblick auf digitale Dienstleistungen in Bibliotheken getan werden müssen? #bibchatde

F8 Im Anbetracht der Zeit: worüber wollt ihr beim nächsten #Bibchatde diskutieren? Wir freuen uns über eure Themenvorschläge!

*Dass wissenschaftliche Bibliotheken seit vielen Jahren ihrem Fachpublikum eine ständig wachsende Anzahl von Datenbank(portalen) bietet, soll hier selbstverständlich nicht verschwiegen werden. Die folgenden Fragen können genauso von KollegInnen und NutzerInnen dieser beantwortet werden, aufgrund des hohen Anteils an VertreterInnen und NutzerInnen von ÖBs beim #BibChatDE wurden die o.g. Plattformen genannt.

Hier einige Links zur Einstimmung ins Thema:

Die Pressemitteilung des DBV anlässlich des bibliothekspolitischen Bundeskongresses „Zugang und Teilhabe im digitalen Wandel“

Informationen des DBV bzgl der Gleichstellung von eBooks zu analogen Büchern

Eine Zusammenfassung der SZ über das Abschneiden der Onleihe bei Stiftung Warentest im Mai 2017

Ein Bericht des Tagesspiegels zur Einführung des Film-Streaming-Portals Filmfriend beim VÖBB im August 2017

Eine Statistik über die Verbreitung von Streaming-Diensten in Deutschland 2017:

Unser Rückblick auf den 8. #BibChatDE

Am ersten Novembermontag beteiligten sich wieder über 30 Twitterer aktiv eine Stunde lang am Thema „Wie sehen BürgerInnen, die Bibliotheken gar nicht nutzen, Bibliotheken und wie könnte man sie erreichen?“ und setzten rund 500 Tweets ab. Damit haben wir es bei Trendinalia wieder mal bis auf Platz 4 der DeutschlandCharts geschafft.

Erfreulicherweise hat das viele Teilen der mittlerweile über 800 Follower und noch ein entsprechender kurzfristiger Aufruf-Tweet tatsächlich eine Reihe „Nicht-Nutzer“, die auf Twitter unterwegs sind, auf den Plan gerufen und diese haben sich engagiert in die Diskussion eingebracht.
Genau das wünschen wir uns! Und genau das macht den Unterschied aus zu anderen Plattformen: der Austausch mit Leuten, die wir nicht unbedingt auf dem Schirm haben, mit Argumenten, die wir zwar vielleicht kennen, aber die wir in der Diskussion ernsthaft austauschen können und die uns zum Nachdenken bringen über neue Wege  oder auch einfach „nur“ zur Horizonterweiterung.

Dies an der Stelle auch deshalb explizit genannt, um den Statements, die regelmäßig von einigen wenigen eingebracht werden, zu begegnen, die sich im Bibchat eine stärkere Fachdiskussion gewünscht hätten. Aber wir haben immer hier und in allen Veröffentlichungen kundgetan, dass unser Hauptanliegen ist, mit NutzerInnen, MultiplikatorInnen, KooperationspartnerInnen ins Gespräch zu kommen und uns speziell auch mit Nicht-Bibliothekswesen vernetzen zu wollen. Dass dies natürlich erst mal über unsere persönlichen Filterblasen, die nun mal sehr bibliothekarisch geprägt sind, erfolgt, kann und soll nicht vermieden werden.

Insbesondere die Eingangsfragen über die Gründe des Nicht-(mehr)-Nutzens von Bibliotheken (Zeitmangel, lese nicht, kein passendes Angebot, umständliche Ausleihprozesse..) und die Attribute, die Bibliotheken zugeordnet werden (langweilig, verstaubt…), wurde deutlich, dass eine große Unkenntnis über die derzeitigen Angebote von Bibliotheken zu herrschen scheint und die Eindrücke bzgl. Bibliotheken von vielen viele Jahre zurückliegen, sei es aus der Zeit der eigenen Kindheit oder der, in der die eigenen Kinder noch klein waren.

Auf die Frage, was eine Bibliothek bieten müsste, damit sie attraktiver wird und bisherige Nichtnutzer sie besuchen, wurden als sehr entscheidend genannt:

  • erweiterte Öffnungszeiten bzw. mehr Öffnungszeiten in Richtung Abendstunden und Wochenende
  • besserer Zustand und höhere Aktualität der Bücher/Medien
  • mehr Marketing für noch nicht so bekannte Angebote wie Onleihe etc.
  • Auftreten der MitarbeiterInnen

Wer in einer Bibliothek arbeitet, weiß an welchen Stellschrauben mehr oder weniger gedreht werden kann, aber insbesondere dem letztgenannten Punkt sollte sich jede/r Bibliotheksaktive kritisch stellen und gegebenenfalls vor Ort thematisieren.

Entsprechend der oben genannten Problemfelder wurden eine Vielzahl an Ideen und Anregungen eingebracht hinsichtlich Werbemaßnahmen, Wiedergewinnungskampagnen verlorener NutzerInnen und immer wieder dem deutlichen Appell, die eigene Bibliothek als Ort zu stärken, Partner für vielfältige Kooperationen zu sein oder zu werden und auch „nach draußen“ zu gehen – sowohl real als auch online sich mehr zu vernetzen – (SIC #bibchatde).

Einen Großteil der Beiträge kann in unserem Storify jederzeit nachverfolgt werden. Über einige Ideen und mögliche Maßnahmen wird man sich sicher in weiteren Bibchats austauschen können.

ABSTIMMUNG FÜR DEN 9. #BIBCHATDE

Hier könnt ihr nun wieder abstimmen für das Thema des 9. #BIBchatDE am 04.12.2017.
Wir haben auch diesmal Themen aufgenommen, die es bei den letzten Abstimmungen knapp nicht geschafft haben:

Bitte den Tweet, der Dein Wunschthema enthält, einfach faven (bis Donnerstag, 23.11.2017):

ANKÜNDIGUNG 8. #BIBCHATDE AM 06.11.2017

Ihr habt euch beim Voting für den nächsten BibChat für folgendes Thema entschieden:

Wie sehen BürgerInnen, die Bibliotheken gar nicht nutzen, Bibliotheken und wie könnte man sie erreichen?

 

In einem EU-weiten Vergleich von 2013 liegt Deutschland bei den Bibliotheksbesuchen mit 23 % der Bevölkerung nur auf Platz 20. Hier ist im Vergleich zu Ländern wie Schweden, Finnland und Dänemark (Platz 1-3 mit 74 bzw. 66 und 63 %) noch viel Luft nach oben.

In den letzten 4 Jahren hat sich die Mediennutzung noch weiter verändert. Es werden z.B. Filme und Musik häufiger online konsumiert. (Quelle: ARD/ZDF-Onlinestudie 2017). Die Anzahl der eBook-Käufer ist von 2012 bis 2016 um rd. 35 % gestiegen (von 2,4 Mio auf 3,8 Mio – Quelle: BuBiZ, Börsenverein des dt.Buchhandels, 2017)

Wie notwendig und sinnvoll ist es also, sich um die zu bemühen, die Bibliotheken nicht (mehr) besuchen?

Laut der Allensbach-Studie aus dem Jahr 2015 halten immerhin noch 32 % der Bevölkerung öffentliche Bibliotheken auch in Zukunft für relevant.
Aber für über ein Drittel der Deutschen sind öffentliche Bibliotheken wenig oder gar nicht wichtig.

Schon seit vielen Jahren wird diskutiert, ob eine öffentliche Bibliothek tatsächlich für alle da sein muss, oder ob Zielgruppen, die man bereits erreicht, im Fokus bleiben bzw. welche neuen Zielgruppen beworben werden sollen.

Hier stellt sich die Frage, wie man diese erreicht, aber ebenso, welches Bild BürgerInnen, die Bibliotheken nicht nutzen, von diesen haben.

Soll und will man daran etwas ändern und falls ja, in welcher Form kann dies geschehen – darum dreht sich der diesmalige Bibchat-Abend.

Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr im Vorfeld entweder Personen aus eurem Twitter-Umfeld für den Abend gewinnen könntet oder euch auch in eurem Familien- und Freundeskreis vorab erkundigt, woran es liegt, dass diese keine Bibliotheken (mehr) nutzen.
Dabei muss einem bewusst sein, dass dies „nur“ Informationen aus dem jeweils eigenen bzw. umliegenden Milieu sind und andere, die wir nicht persönlich kennen, wieder außen vor bleiben.

Aber wie immer soll dieser Abend nur als Anregung verstanden werden, sich mit dem Thema etwas intensiver auseinanderzusetzen und vielleicht in die berufliche Situation einzubringen und/oder sich ggf. mit anderen weiter zuvernetzen, die hier schon mehr Vorkenntnisse oder weiterführende Informationen haben.

Der Abend wird durch folgende Einzelfragen strukturiert:

F1 Aus welchen Gründen geht ihr bzw. eure Freunde/Bekannte nicht (mehr) in Bibliotheken?

F2 In drei Adjektiven: Welches Bild haben NichtnutzerInnen von einer öffentlichen Bibliothek?

F3 Was müsste eine Bibliothek bieten, damit sie attraktiver wird und bisherige Nichtnutzer sie besuchen?

F4 Welche Bevölkerungsgruppen besuchen eher weniger die Bibliothek? Warum? Lässt sich das ändern?

F5 Mit welchen konkreten Angeboten konnten Bibliotheken zuletzt neue Nutzer gewinnen?

F6 Welche Ideen/Anregungen habt ihr noch zum Thema?

F7 Im Hinblick auf die fortgeschrittene Zeit: Themenvorschläge für den nächsten #BIBchatDE?

Zum Thema gibt es eine repräsentative Nichtnutzungsstudie aus dem Jahr 2012 von DBV und Stiftung Lesen.

Einzelne Punkte/Ergebnisse daraus, die für unseren Bibchat-Abend interessant sein könnten, seien hier aufgeführt:

Einflussfaktoren über die Gründe von Nichtnutzung von Bibliotheken:

Ein typischer ehemaliger Nutzer

  • ist überdurchschnittlich häufig männlich
  • ist überdurchschnittlich häufig im berufstätigen Alter und formal hoch gebildet
  • hat überdurchschnittlich häufig keine Kinder im Haushalt
  • hat überdurchschnittlich häufig in der Kindheit keine Bibliothek mit den Eltern besucht
  • bezieht seine Bücher vergleichsweise häufig über das Internet

Ein typischer Nichtnutzer

  • ist überdurchschnittlich häufig männlich
  • ist überdurchschnittlich häufig 60 Jahre und älter
  • hat überdurchschnittlich häufig keine Kinder im Haushalt
  • hat überdurchschnittlich häufig in der Kindheit keine Bibliothek mit den Eltern besucht
  • hat ein geringeres Interesse an jeglicher Art von Büchern und liest weniger, wendet sich auch anderen Medien weniger häufig zu
  • interessiert sich überdurchschnittlich für praktische Alltagsfragen und unterdurchschnittlich für Themen, mit denen Bibliotheken klassisch in Verbindung gebracht werden wie Weiterbildung, Kunst, Literatur, Wissenschaft

Die Mehrheit der Nichtnutzer und ehemaligen Nutzer hat keine tiefsitzenden negativen Vorstellungen von Bibliotheken. Das Image ist damit kein zentraler Grund für Nichtnutzung. Dies bedeutet auch, dass eine reine Imagekampagne nur sehr bedingt ehemalige Nutzer zurückbringen bzw. Nichtnutzer zu Nutzern machen dürfte.

Gründe für Nicht-Nutzung:

  • Persönliche (selber kaufen, keine Zeit, lese nicht)
  • Angebot (nichts für mich dabei, bekomme ich anderswo schneller, Veranstaltungen interessieren mich nicht) und Rahmenbedingungen der Bibliothek (Räumlichkeiten und Öffnungszeiten)
  • Am seltensten als Grund wird die negative Begegnung mit Mitarbeitern genannt

Was sind erfolgsversprechende Maßnahmen?

Unter ehemaligen Nutzern haben die Einrichtung einer Cafeteria, die Lieferung von Medien nach Hause, ein altersgerechtes und attraktives Veranstaltungsangebot sowie eine Erweiterung der Öffnungszeiten ein gutes Potenzial, diese Gruppe wieder zu gewinnen. Bei Nichtnutzern hingegen lassen sich keine Maßnahmen identifizieren. Vor diesem Hintergrund wird der Stellenwert der frühen Sozialisation mit Bibliotheken deutlich. Kooperationen mit Kindergärten und Schulen, aber auch niederschwellige Events, die Eltern einen Anreiz geben, mit ihren Kindern eine Bibliothek zu besuchen, etablieren und festigen Bibliotheken als Teil der Lebenswelt von Kindern. 14- bis 19-Jährige Nichtnutzer sind mit Maßnahmen zu erreichen, die das elektronische, digitale Angebot von Bibliotheken ausbauen und verbessern. Hierin liegen sicher auch Potenzial, 14- bis 19-Jährige auch über die Schulzeit hinaus an Bibliotheken zu binden.

Und als abschließende Anekdote am Rande ist in diesem Zusammenhang Andre Walkers Twitter-Aufruf „Nobody goes to library anymore . Close the public ones“, der über 100 000 Antworten generierte, die man überwiegend als Shitstorm bezeichnen kann und den der House-of-Commons-Abgeordneter wohl in der Form nicht erwartet hat.

ABSTIMMUNG FÜR DEN 4. #BIBCHATDE

Hier könnt ihr nun wieder abstimmen  für das Thema des 4. #BIBchatDE am 03.07.2017 – Bitte den Tweet, der Dein Wunschthema enthält, einfach faven (bis Montag, 26.06.2017):

ABSTIMMUNG FÜR DEN 3. #BIBCHATDE AM 05.06.17

Abstimmung für den 3. #BIBchatDE am 05.06.2017 – Bitte den Tweet, der Dein Wunschthema enthält, einfach faven (bis Montag, 22.05.):

UNSER RÜCKBLICK AUF DEN 2. #BIBCHAT

Bereits unsere Ankündigung des 2. BibChats wurde wieder so fleißig retweeted und auf Facebook geteilt, dass wir uns erst mal dafür sehr herzlich bedanken! Ihr seid toll und habt dafür gesorgt, dass wir bereits vor einer Veröffentlichung in Fachmagazinen und Werbung vor realem Publikum (1. Juni auf dem Biblkothekartag 13:30 Uhr, Podium der Verbände) über 500 Follower haben.
Und die haben trotz Feiertag wieder intensiv mitgetwittert und diskutiert bei der Frage nach Veränderungen in Bibliotheken:
Viel hat sich getan in den letzten Jahren in der Bibliothekswelt, da waren sich Nutzer/innen und Mitarbeiter/innen einig. Als besonders herausragende Veränderung wurde der Einzug digitaler Medien konstatiert. Dies erfordert seitens der Bibliotheksmitarbeiter/innen zunehmend technische Kenntnisse, um die Handhabung von eMedien auf verschiedensten Geräten und Plattformen zu vermitteln, bei Datenbanken ist die Expertise bei der Recherche unabdingbar.
Zeiten und Frequenz von Bibliotheksbesuchen verlagern sich, auch die Ganztagsschule spielt hier eine Rolle.

Leser/innen freuen sich über die Möglichkeit der 24-Stunden-Nutzung digitaler Medien, die für viele Zwecke gar keinen Besuch der Bibliothek mehr nötig macht.

Auf der anderen Seite wird genau der ORT Bibliothek für viele wichtiger: als Lernort, als Treffpunkt mit Gleichgesinnten und für die Vielzahl von Veranstaltungen, die in Bibliotheken angeboten werden.

Und egal in welcher Form – ob analog oder digital: Einigkeit herrscht über die weiterhin zentrale Bedeutung von Medien und Inhalten. Eine Bibliothek ohne sichtbaren Medien konnte sich niemand im Chat vorstellen. Das Bibliothekspersonal bleibt gefragt und geschätzt mit seiner Kompetenz beim Auffinden, Eingrenzen, Erkennen und Einschätzen von relevanten Quellen. Dass hier auch die Qualität von Katalog(dat)en eine wichtige Rolle spielt, ist vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt einen eigenen BibChat wert 😉

Eine zunehmende Vielfalt an gefragten Qualifikationen auch jenseits der Betreuung des immer umfangreicher werdenden Pools an technischen Gerätschaften wurde auch konstatiert. Was und wen man sich dabei mit ins Bibliotheksboot nehmen sollte, will vielleicht auch nochmal genauer beleuchtet werden.
Wer offen gegenüber Neuerungen steht, sieht sowohl die technischen Entwicklungen als auch die Öffnung in andere Felder jenseits der Buchbereitstellung als spannende Herausforderung, doch wie auch in anderen Berufen bleibt die Aufgabe, weniger affine KollegInnen mitzunehmen auf die Reise in die Zukunft.
Die Idee, die stattfindenden Veränderungen als Chance zu begreifen und somit auch zum Erhalt von Bibliotheken und des Berufstandes beizutragen, kann sicher nicht oft genug kommuniziert werden.

Zahlreiche Entwicklungen wie die RFID-Verbuchung setzen Zeitkontingente in der Bibliothek frei ; auch wenn dabei viel in die Vermittlungsarbeit neuer Angebote oder auch Aktionen der Leseförderung, Medien- und Recherchekompetenz fließen muss, wünschen sich viele KollegInnen seitens ihrer Vorgesetzten ausreichend Freiräume zum Ausprobieren, auch zum Netzwerken mit potentiellen und bereits bestehenden Kooperationspartnern, um weitere Serviceideen entwickeln zu können, die Nutzerinnen und MitarbeiterInnen gleichermaßen Spaß machen können, sei es z.B. die Möglichkeit zu bieten, in virtual und augmented realities einzutauchen, Makerspaces einzurichten oder auf andere Weise, Bibliotheksbesucher auch aktiv an Angeboten teilhaben zu lassen.

Toll finden viele BibChatler die vielfältigen neuen Mögllichkeiten, mit denen sie mittlerweile mit NutzerInnen in Kontakt treten können. Über Social-Media-Kanäle und die digitalen Angebote wurden und werden neue NutzerInnen gewonnen, die unser Publikum noch bunter machen.
Abschließend seien zwei Tweets zitiert, die sicher den Wunsch von allen ausdrücken, die in Bibliotheken arbeiten: „wer einmal die Bibliothek gefunden hat, bleibt“ und „Menschen machen immer den Unterschied“ – auch oder gerade in einer Zeit von schnellen und stetigen Veränderungen.

#BibChatDE auf dem Bibliothekartag 2017

Am Donnerstag, den 1. Juni 2017, stellen wir auf dem Deutschen Bibliothekstag in Frankfurt das Projekt BibChat.de auf dem Podium der Verbände vor.

Wer die Möglichkeit hat, vorbeizukommen, kann die Gelegenheit gerne nutzen, sich zu informieren, uns zu fragen und  Anregungen zu geben.

Folgt uns auf Twitter, gestaltet die Themenauswahl mit, sagt und twittert es ins Land und diskutiert mit uns, wir freuen uns!

Jeden ersten Montag des Monats von 20-21 Uhr suchen wir den Austausch mit allen, die Bibliotheken spannend finden und Ideen einbringen wollen, Fragen stellen, sich mit uns vernetzen wollen. Im Vorfeld wird ein Thema ausgewählt und los geht’s.

Dirk, Marlene, Stephan und Tanja