Über Dirk Ehlen

Hallo, mein Name ist Dirk Ehlen. Ich habe an der FH Köln den Bachelor in Bibliothekswesen gemacht und direkt danach bei der Fachstelle für Öffentliche Bibliotheken in NRW angefangen. Ich beschäftige mich vor allem mit digitalen Angeboten Öffentlicher Bibliotheken und wie diese an die Besucher vermittelt werden können. Ich bin außerdem auf den Social Media Kanälen der Fachstelle aktiv. Im Rahmen meiner Tätigkeit lasse ich mir keine Gelegenheit entgehen, um über Bibliotheken und deren Rolle und Bedeutung in der Gegenwart und der Zukunf zu sprechen. Ich freue mich deshalb auf das Experiment #BIBChatDE. Auf Twitter findet man mich unter @dirk_ehlen oder unter dem Account der Fachstelle als @oebib_nrw.

Ankündigung 23. #BIBChatDE – Fortbildungen für Bibliothekspersonal vs. Learning by doing – wann ist was sinnvoll? Wie bleibe ich neugierig und motiviert für Neues?

Am kommenden Montag möchten wir uns dem Thema berufliches Lernen widmen. Ihr habt Euch für den Titel „Fortbildungen für Bibliothekspersonal Vs. Learning by doing – wann ist was sinnvoll? Wie bleibe ich neugierig und motiviert für Neues?“ entschieden.

Die Bandbreite der Weiterbildungsmöglichkeiten in Deutschland ist sehr hoch, angefangen von Hochschul- und Volkshochschulkursen über Fernstudiengänge, eintägige Kurse bis hin zu Webinaren oder umfassendere Onlinekurse oder Blended Learning Angebote. Es gibt für jeden Lerntyp ein entsprechendes Angebot. Die Begriffe Weiterbildung und Fortbildung werden umgangssprachlich oft Synonym gebraucht. Als Fortbildung werden dabei ausschließlich Weiterbildungsmöglichkeiten verstanden, die einen qualifizierten Abschluss ermöglichen. Das können ein Titel, ein Zertifikat oder einfach ECTS-Punkte sein. Was in Deutschland als Fortbildung verstanden wird, kann im Berufsbildungsgesetzt (BBiG) nachgelesen werden (§ 53 Fortbildungsordnung). 

Im Vergleich dazu steht das Learning by doing. Darunter versteht man das anlassbezogene Lernen mit allen in der Situation zur Verfügung stehenden Ressourcen. Das können Kolleg*innen sein, Bücher, Webinare oder ein YouTube-Video. Hier geht es in der Regel um eine Wissenslücke, welche kurzfristig gefüllt werden muss. 

Wir möchten mit Euch über beide Möglichkeiten des Wissenserwerbs diskutieren und die Vor- und Nachteile beider Formen erörtern. Die Fragen des Abends lauten:

  1. Welche Fortbildungen habt Ihr zuletzt besucht oder besucht Ihr derzeit? Wie zufrieden seid Ihr/wart Ihr?
  2. Was versteht Ihr unter Learning by doing? Was habt Ihr zuletzt so gelernt?
  3. Für welche Themen haltet Ihr Fortbildungen für geeigneter?
  4. Welche Themen kann man besonders gut mit Learning by doing lernen.
  5. Ergänzt ihr besuchte Fortbildungen durch Learning by doing in der Praxis?
  6. Wie motiviert Ihr Euch Neues zu lernen?

Links zum Thema:

Durchstarten 16/17: Weiter durch Bildung (Bundesagentur für Arbeit)

Bibliotheksportal – Fort- und Weiterbildung

Das Berufsbildungsgesetz (BBiG) – Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Ankündigung 21. #BIBchatDE am 03.12.2018 – „Qualitätsmanagement in Bibliotheken“

Im letzten BibChatDE des Jahres 2018 möchten wir mit Euch zum Thema „Qualitätsmanagement in Bibliotheken“ diskutieren. Wir alle möchten gute Arbeit leisten. Aber wie können wir gewährleisten, dass unsere Bemühungen den gewünschten Erfolg versprechen? Angefangen mit der Qualitätskontrolle am Fließband haben sich in der Wirtschaft verschiedene Ansätze des Qualitätsmanagements entwickelt.

Qualitätsmanagement (QM) bezeichnet alle organisatorischen Maßnahmen, die der Verbesserung der Prozessqualität, der Leistungen und damit den Produkten jeglicher Art dienen.Der Begriff Leistungen umfasst im QM die Dienstleistungen, geht aber über den üblichen Begriff hinaus und betrifft vor allem die innerorganisatorischen Leistungen. (Auszug aus Wikipedia „Qualitätsmanagement“)

Qualität bezeichnet die Gesamtheit von Merkmalen eines Produktes oder einer Dienstleistung bzgl. ihrer Eignung, festgelegte und vorausgesetzte Anforderungen zu erfüllen. (ISO 9001:2000)

Seit den 80er Jahren existieren universelle QM-Modelle, in denen Kriterien zur Bewertung der Qualität fest definiert und Unternehmensprozesse ganzheitlich untersucht werden. Diese Modelle sind auf alle Organisationen übertragbar.Beispiele dafür sind zum Beispiel das Modell der European Foundation for Quality Management (EFQM) oder das Total-Quality-Management (TQM). Darüber hinaus gibt es auch verschiedene branchenspezifische Qualitätsmanagementmodelle.

Zertifiziertes Qualitätsmanagement

Die Stadtbibliothek Freiberg am Neckar (~16.000 Einwohner) war im Jahre 2001 Vorreiter bei der Zertifizierung von Öffentlichen Bibliotheken nach ISO 9001:2000. Im Februar 2006 wurde erstmals ein gemeinsames Qualitätsmanagement-Verfahren gleichzeitig in mehreren Bibliotheken in NRW durchgeführt. Das ermöglichte auch einen Betriebsvergleich. Auf Initiative der Fachstellen Köln und Düsseldorf wurden sieben öffentliche Bibliotheken (Dormagen, Erkrath, Leichlingen, Neuss, Krefeld, Radevormwald und Wesel) nach ISO 9001:2000 zertifiziert. Leitendes Prinzip dabei war die Zufriedenheit der Kunden. Die Prüfung und Zertifizierung erfolgten dabei durch den TÜV-Süd.

Eine Auswahl von bibliotheksspezifischen QM-Modellen:

Video: Was ist Qualitätsmanagement?

Fragen:

  1. An was kann man eurer Meinung nach die Qualität einer Bibliothek messen? (20:05 Uhr)
  2. Gibt es bei euch ein Qualitätsmanagement und wie sieht das aus? (20:15 Uhr)
  3. Wo könnten die Grenzen des Qualitätsmanagement liegen? (20:25 Uhr)
  4. Welche Bibliotheken oder andere Einrichtungen kennt Ihr, die an zertifizierten QM-Verfahren teilnehmen? (20:35 Uhr)
  5. Habt ihr noch weitere Tipps, wie eine Bibliothek Qualität sichern kann ohne ein zertifiziertes Verfahren? (20:45 Uhr)

Weiterführende Links:

Unser Rückblick auf den 10. #BibchatDE

Zunächst möchte ich mich bei allen Teilnehmern des letzten Bibchats bedanken. Es war eine sehr intensive Runde, in der wir auch Stimmen außerhalb des Bibliothekswesens hören konnten. Ich freue mich auch, dass wir über die Kommentarfunktion auch vorab einige Meinungen gewinnen konnten. Es war sicher kein leichtes Thema. Marlene Neumann schrieb zum Schluss

Damit wir eine Diskussionsgrundlage hatten, verwiesen wir auf den Ifla Ethikkodex und veröffentlichten drei Zitate, die uns besonders relevant erschienen.

Den Volltext findet man hier: https://t.co/O1eaZS4sjq

Zunächst wollten wir wissen, wie Ihr die Unabhängigkeit der Bibliothek und eurer Arbeit gewährleistet. Ihr nanntet da Richtlinien, die als Entscheidungsgrundlagen herangezogen werden und die insbesondere die Ausgewogenheit und Unabhängigkeit der Entscheidungen des Bibliothekspersonals gewährleisten sollen. Im besten Falle sind diese Richtlinien öffentlich. Daneben gilt es alle nötigen Informationen zu sammeln und darauf basierend Entscheidungen zu treffen. Häufig wurde hier die Berufspraxis und Erfahrung genannt, die hier eine große Rolle zu spielen scheint. Eine Einflussnahme von außen haben einige noch nicht erlebt. Eine mögliche politische Einflussnahme auf die Sammlung oder andere Bereiche der Bibliothek haben alle Teilnehmer mit „Nein“ antworten können. Es gibt dennoch Fälle in denen Versucht wurde, bestimmte Inhalte politischer oder religiöser Strömungen oder anderer Weltanschauungen in die Bibliotheken zu bringen. Es sei aber bei den Versuchen geblieben.

Dann haben wir nach Beispielen für Titel gefragt, die bewusst nicht in der Bibliothek stehen und wie es dazu ist. Alle Teilnehmer haben deutlich gemacht, dass auch kontroverse Titel in eine Bibliothek gehören. Insbesondere Öffentliche Bibliotheken, die sich nicht auf ein spezielles Sammelgebiet berufen können, tragen Verantwortung. Nicht nur die Auswahl, sondern auch die Art der Bereitstellung und Beschreibung sind wichtig.

In Erlangen hat man z.B. gegen Akif Pirinçcis „Deutschland von Sinnen“. Dabei wurde lange kontrovers im Team diskutiert. Die Entscheidung beruhte auf den menschenverachtenden Inhalten und dem verrohten Sprachstil. Wer das Buch lesen möchte, erhält den Hinweis auf die Fernleihe. Interessanterweise wurden bei der Frage auch oft die limitierten Mittel als Entscheidungsgrundlage herangezogen.

Unterstehen die verschiedenen Bibliothekstypen denn unterschiedlichen ethischen Grundsätzen? Interessanterweise wurde hier sofort eine gewisse Verpflichtung dem Unterhaltsträger (z.B. Konfessionelle Bibliotheken) bzw. dem Bibliothekszweck (Forschungsbibliotheken) und dem Beschäftigungsverhältnis (Angestellte oder Beamte) zugesprochen. Es gäbe aber einen gemeinsamen Wertebezug. Zum Schluss wollten wir noch wissen, ob unsere Bibliotheken den Ansprüchen des IFLA Ethikkodex gerecht werden können. An dieser Stelle möchte ich Herrn Spieler zitieren, der die Antworten sehr gut zusammenfasst:

Mit Sicherheit kann kaum eine Bibliothek von sich behaupten, sämtliche Ethik-Richtlinen einzuhalten! Die jüngst in BuB 11/2017 publizierten Regeln des BID sind (glaub ich) noch schärfer. Gut so, wir sind nicht perfekt, aber wir sollten daran arbeiten! (Martin Spieler)

Ankündigung 10. #BibChatDE am 08.01.2018

Die Medienauswahl in Bibliotheken ist immer mal wieder Anlass für Diskussionen, die teilweise sehr leidenschaftlich geführt werden. Sei es, dass bestimmte Titel vermisst werden oder Anschaffungen für nicht geeignet gehalten werden. Die aktuellste Debatte findet zurzeit in Potsdam statt. In den Potsdamer Neuesten Nachrichten vom 27. Dezember 2017 kritisiert PNN-Redakteur Henri Kramer das Angebot rechtspopulistischer Bücher in der Potsdamer Stadt- und Landesbibliothek. Er schreibt: „… muss in einer Stadt, die sich bundesweit als Modellkommune im Kampf gegen den Rechtsextremismus versteht, die wichtigste Bibliothek tatsächlich Publikationen aus neurechten Verlagen anschaffen und diesen damit noch eine zusätzliche Bühne bieten, als wären solchen Bücher eine Normalität?…“ (zum Kommentar). Die Stadt- und Landesbibliothek Potsdam verweist auf das ethische Selbstverständnis von Bibliothekarinnen und Bibliothekaren in Deutschland. So hat die Dachorganisation der Bibliotheks- und Informationsverbände in Deutschland (Bibliothek & Information Deutschland e.V.) im Oktober 2017 die ethischen Grundsätze für ihre Mitglieder aktualisiert. Darin heißt es unter 1. Zugang zu und Vermittlung von Information, Absatz 2

Wir setzen uns für die freie Meinungsbildung, für Pluralität und für den freien Fluss von Informationen ein, da der ungehinderte Zugang zu Informationen essentiell ist für demokratische Gesellschaften. Eine Zensur von Inhalten lehnen wir ab.

Weiter heißt es unter 2.2 zum Verhältnis zu Unterhaltsträgern:

„Wir betonen die fachliche und inhaltliche Unabhängigkeit der bibliothekarischen Arbeit von politisch motivierter oder anderer sachfremder Einflussnahme.“

Das Thema beschäftigt Bibliotheken in allen Ländern der Welt. Zwischen 2010 und 2012 hat die IFLA einen internationalen Ethikkodex erarbeitet. Dieser steht in einigen Übersetzungen zur Verfügung (hierzu mehr unter: IFLA Code of Ethics).

Aber können Bibliotheken überhaupt „neutral“ handeln? Wie frei sind wir tatsächlich bei der Angebotsgestaltung? Professor Hermann Rösch (TH Köln, jahrelanges Mitglied der IFLA-AG FAIFE (Committee on Freedom of Access to Information and Freedom of Expression)) äußerte sich dazu folgendermaßen:

„Bibliotheken aber haben keine Wahl: Sie müssen den Informationsauftrag in der demokratischen Gesellschaft wahrnehmen. Sie müssen Klarheit darüber schaffen, welche informationsethischen Grundsätze sie ihrer Arbeit zugrunde legen und in welchen Fällen mit Einschränkungen des ungehinderten Zugangs zu Informationsangeboten über Bibliotheken zu rechnen ist.“

Im ersten Bibchat in 2018 möchten wir mit euch diesen schwierigen Auftrag näher beleuchten und über die Grenzen der Neutralität im Alltag der Einrichtung Bibliothek sprechen. Eure Frage lautete: Wie politisch (neutral) sollen/dürfen Bibliotheken sein?

Folgende Fragen möchten wir als Diskussionsgrundlage in die Runde geben:

  • F1 Wie gewährleistet Ihr fachliche und inhaltliche Unabhängigkeit in der Praxis?
  • F2 Ist Euch schon mal politisch motivierte Einflussnahme begegnet?
  • F3 Habt Ihr Beispiele für Titel, die in Eurer Bibliothek bewusst nicht stehen und aus welchen Gründen kam es dazu?
  • F4 Können die selben Ethikregeln für alle Bibliothekstypen und –größen gleichermaßen gelten?
  • F5 Werden Bibliotheken den Ansprüchen des IFLA Ethikkodex in der Praxis gerecht?

Abstimmung für den 8. #BIBCHATDE

Hier könnt ihr nun wieder abstimmen für das Thema des 8. #BIBchatDE am 06.11.2017.

Bitte den Tweet, der Dein Wunschthema enthält, einfach faven (bis Sonntag, 22.10.2017):

Unser Rückblick auf den 7. #BibChatDE

 

Die Oktober-Ausgabe des BibChat war wieder einmal gut besucht. Mit etwa 60 Twitter-Nutzern haben wir uns dem Thema „Bibliotheken und Soziale Medien – Vernetzung in der Filterblase oder wirklicher Mehrwert für die Nutzer? widmen. Es wurden fast 500 Tweets und ReTweets veröffentlicht und wir konnten es immerhin auf Platz 3 der Deutschland-Trends schaffen. Dem Thema angemessen, kam man miteinander ins Gespräch und hat nicht nur die eigene Sicht geschildert. Insbesondere über die  Social Media Auftritten der Kolleg*innen der Büchereien Wien wurde sehr kontrovers diskutiert. Einige Stimmen dazu findet Ihr hier und hier. Eine noch größere Auswahl mit Tweets zu allen Fragen findet Ihr auf Storify unter: https://storify.com/BIBChatDE/7-bibchatde/

Die am meisten verwendeten Sozialen Netzwerke sind Facebook, Twitter und Instagram. Das Bibliotheksblog gehört wohl auch dazu, wurde von vielen aber erst im zweiten Tweet genannt. Dienste wie Snapchat, Pinterrest und WhatsApp wurden zwar erwähnt, sind aber nicht so sehr verbreitet. Als besonders gute Auftritte wurden z.B. @buechereiwien oder @slubdresden auf Twitter; der Instagram-Auftritt der @stabi_erlangen; oder auch die Facebook-Auftritte der Bücherschubsen und der Stadtbücherei Bad Salzuflen genannt. Bei den Bücherschubsen handelt es sich um einen Verbund von drei Bibliotheken aus den Gemeinden Enger, Hiddenhausen und Werther (NRW).

Die Social Media Auftritte von Bibliotheken dienen in aller Regel dem Netzwerken, der Sichtbarmachung der eigenen Arbeit, sowie der Begnung auf Augenhöhe mit den eigenen Kunden. Diese haben die Möglichkeit die Bibliothek(smitarbeiter) auf einer anderen Ebene kennenzulernen, hinter die Kulissen der Einrichtung zu schauen und direkter mit den Mitarbeiter*innen zu kommunizieren. Schnell und unkompliziert soll es sein. Als Problematisch wurde vor allem der (nicht vorhandene) Datenschutz gesehen. Die Nutzung von sensiblen Daten hat deshalb auch Auswirkungen auf die Dienstleistungen, die von Bibliotheken angeboten werden. Nicht alles was technisch möglich ist, wird auch umgesetzt. Wichtig ist hier, dass ein bewusster Umgang mit den persönlichen Daten wichtig ist. Die Teilnehmer haben es aber nicht als Ausschlusskriterium gesehen (was bei einer Diskussion auf einer Social Media Plattform nicht weiter überrascht). Die Arbeitsbelastung zur Betreuung verschiedener Plattformen, sowie die Erwartung, dass die Mitarbeiter immer direkt reagieren, wurden kritisch angemerkt.

An dieser Stelle nochmals einen ganz herzlichen Dank an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Ich bin schon auf das Thema des nächsten Chats gespannt.

ANKÜNDIGUNG 7. #BIBCHATDE AM 02.10.2017

Ihr habt wieder einmal entschieden. In diesem Monat soll uns das Thema Soziale Medien beschäftigen. Genauer gesagt, die Frage: Bibliotheken und Soziale Medien – Vernetzung in der Filterblase oder wirklicher Mehrwert für die Nutzer?

Bevor wir uns der Vorbereitung des nächsten Chats widmen, möchte ich noch Nathalie Funda (@Nafunda) in den Reihen des Moderationsteams willkommen heißen. Nathalie studiert derzeit Bibliothekswissenschaft (BA) an der TH Köln und ist Euch sicher bereits als besonders aktive Twitterin bekannt.

Nun zum bevorstehenden Chat. Ich find es sehr spannend, dass wir uns auf Twitter über Sinn und Unsinn der Nutzung von Sozialen Medien in den Bibliotheken unterhalten werden. Mit Soziale Medien bezeichnen wir „Medien, in denen Internetnutzer Meinungen, Eindrücke, Erfahrungen oder Informationen austauschen und Wissen sammeln“ (Definition nach Onlinemarketing-Praxis)

Laut aktuellem Social-Media-Atlas* nutzen 76% der Deutschen mit Internet-Zugang Soziale Medien wie Youtube, Facebook, Twitter und vergleichbare Plattformen. Ist das schon Grund genug für Bibliotheken auf Sozialen Plattformen aktiv zu sein? Zahlreiche Bibliotheken sind bereits in den Sozialen Medien zu finden. Es werden persönliche Geschichten geteilt, Einblicke hinter die Kulissen gewährt, Wissen vermittelt. Es werden aber auch urbibliothekarische Angebote gemacht. Die New York Public Library empfiehlt beispielsweise per Tweet und halbstündigen Live-Videos auf Facebook Bücher. Aber ist es das, was unsere Besucher wollen? Oder was wir wollen? Wie lauten unsere Ziele und wie verwirklichen wir diese? Gelingt es uns, neue Kontakte zu knüpfen oder sprechen wir nur untereinander? Darum soll es am kommenden Montag gehen. Wir freuen uns auf Euch.

Hier die Fragen des 7. #BibchatDE:

  • F1: Welche Plattformen nutzt Ihr beruflich oder privat? Welche Bibliotheksauftritte findet Ihr gelungen?
  • F2: Welche Ziele verfolgt ihr mit euren Social-Media-Angeboten?
  • F3: Wo liegt der Mehrwert für Nutzerinnen und Nutzer?
  • F4: Wo liegt der Mehrwert für Euch?
  • F5: Was spricht gegen die Nutzung von Sozialen Medien als Bibliothek? Wo seht Ihr Grenzen von bibl. Angeboten auf Sozialen Medien?
  • F6: Wie kann Vernetzung außerhalb der Bibliothekswelt gelingen?
  • F7: Im Hinblick auf die fortgeschrittene Zeit: Themenvorschläge für den nächsten #BIBchatDE?

Eine Liste deutschsprachiger Bibliotheken mit Konten auf Facebook, Twitter und Google+ findet Ihr auf http://bibcharts.eu/

*Für den aktuellen Social-Media-Atlas wurden 3.500 nach Alter, Geschlecht und Bundesland repräsentative Internetnutzer ab 14 Jahren in Form eines Online-Panels zu ihrer Social-Media-Nutzung befragt. Die Studie wird seit 2011 jährlich von Faktenkontor   und dem Marktforscher Toluna in Kooperation mit dem IMWF – Institut für Management- und Wirtschaftsforschung durchgeführt. Eine Infografik mit den Ergebnissen findet Ihr unter: http://www.faktenkontor.de/corporate-social-media-blog-faktzweinull/wie-social-media-geil-ist-deutschland/ 

ABSTIMMUNG FÜR DEN 5. #BIBCHATDE

Hier könnt ihr nun wieder abstimmen für das Thema des 5. #BIBchatDE am 07.08.2017 – Bitte den Tweet, der Dein Wunschthema enthält, einfach faven (bis Sonntag, 23.07.2017):