Abstimmung für den 35. #BIBchatDE

Bis zum 22.01. könnt Ihr für das Thema des nächsten #BibChatDe am 3. Februar abstimmen.
Favorisiert dazu einfach den Tweet mit dem gewünschten Thema.

Voting #BIBchatDE #35:
1 #Coworking Spaces und #Bibliotheken— BIBChatDE (@BIBChatDE) January 10, 2020

Voting #BIBchatDE #35:
2 #Zukunft der kleinen #Bibliotheken in Stadtteilen und auf dem Land— BIBChatDE (@BIBChatDE) January 10, 2020

Voting #BIBchatDE #35:
3 #Nachhaltigkeit in #Bibliotheken: Welche Rolle spielen die 17 #Nachhaltigkeitsziele der #Agenda2030?
— BIBChatDE (@BIBChatDE) January 10, 2020

Voting #BIBchatDE #35:
4 #Mitarbeiterqualifikation durch #Austauschprogramme in #Bibliotheken und Bildungs- und Kultureinrichtungen
— BIBChatDE (@BIBChatDE) January 10, 2020

Voting #BIBchatDE #35:
5 #Microlearning: Was gibt’s, was macht ihr, wie könnte es klappen?
— BIBChatDE (@BIBChatDE) January 10, 2020

Unser Rückblick auf den 34. #BIBchatDE Themen, Trends und Perspektiven – Was war, was bleibt, was kommt in unseren Bibliotheken?

Hier findet ihr die Tweetdokumentation des Neujahrs-Bibchats, der als Rückschau 2019 und Ausblick auf 2020 konzipiert war:

Wakelet zum 34. #BIBchatDE

Vielen Dank an alle Beteiligten!

Kurzfassung für Eilige

Welche Themen haben die Bibliothekswelt 2019 am meisten beschäftigt?

Hier wurden unter anderem genannt: Digitalisierung, Bestandspolitik, Inklusion, Sonntagsöffnung, Robotik, Openness, Fachkräftemangel und Open Library.

Welche neuen Themen wurden in den Bibliotheken erstmals umgesetzt?

Das waren zum Beispiel: Entwicklung einer digitalen Strategie, Einsatz von Wikidata, Beschäftigung mit maschineller Erschließung, Nutzerorientierung auf Website, Ergänzung von Medienkisten mit digitalen Erweiterungen, Umsetzung neuer Lernformate, Einführung von RFID oder neuer Veranstaltungsformate wie @BlogBembel.

Womit mussten sich Bibliotheken neu auseinandersetzen?

Positiv-Beispiel: „mit einem komplett neuen Bibliothekskonzept“

Negativ-Beispiel: „rassistische Äußerungen die zum Hausverbot führten“

Welche Herausforderungen liegen vor Bibliotheken?

Der Wandel in allen Bereichen geht weiter und dafür brauchen Bibliotheken vor allem kompetentes Personal, eine aktive Zusammenarbeit mit Bildungspartnern und die Unterstützung der Politik.

Welche Unterstützung brauchen Bibliotheken?

Ohne Netzwerke geht es nicht. Deshalb wäre eine aktuelle Best-Practise-Plattform sehr hilfreich.

Welche Trends haben das Zeug dazu, auch auf längere Zeit in Bibliotheken Bestand zu haben?

Um nur drei zu nennen: Selbstverbuchung, Aufenthaltsqualität, Nachhaltigkeit.

Ankündigung 34. #BIBchatDE Themen, Trends und Perspektiven – Was war, was bleibt, was kommt in unseren Bibliotheken?

Wir laden euch herzlich ein zum „Neujahrs-Bibchat“ am Montag, den 6. Januar von 20-21 Uhr!

Lasst uns darüber sprechen, was für euch DIE Themen des Jahres 2019 waren, was euch Freude oder Frust bereitet hat, und auf was ihr aufbauen wollt. Was sind eure Pläne für das Jahr 2020, mit welchen Angeboten sollten Bibliotheken eurer Meinung nach auf die gesellschaftlichen Entwicklungen reagieren? Wie können sie dazu beitragen, die Demokratie zu stärken und Chancengerechtigkeit zu fördern? Womit wollt ihr euch 2020 erstmalig beschäftigen, wofür bräuchtet ihr unterstützenden Austausch oder Fortbildungsangebote? Open Access, Forschungsdaten, Medienpädagogik, Leseförderung – Bei welchen Themen und mit welchen Partnern müssen Bibliotheken vorankommen? Escape Games, Lernnächte, Fahrradergometer, Saatgut-Tauschbörsen – welche Trends bleiben, welche gehen, welche kommen? Wir sind gespannt auf eure Erfahrungen und Einschätzungen und nehmen dabei gerne Anregungen mit, um für die Bibchats 2020 gezielt Expert*innen zu einzelnen Themen dazu zu holen.

Hier die Fragen für den Abend – für alle, die sich vorbereiten wollen oder es vielleicht nicht punktgenau schaffen, mitzutwittern, aber die ein oder andere Antwort via Tweetdeck terminieren möchten:

F1 Wenn ihr an das letzte Jahr zurückdenkt: Welche (max. 3) Themen haben die Bibliothekswelt am meisten geprägt/beschäftigt? (20:05 Uhr)

F2 Welche neuen Themen habt ihr 2019 in eurer Bibliothek erstmals umgesetzt und in welcher Weise? (20:10 Uhr)

F3 Womit hättet ihr zu Beginn des letzten Jahres nicht gerechnet, dass ihr euch in eurer Bibliothek auseinandersetzen werdet – im Positiven oder Negativen? (20:20 Uhr)

F4 Welche Herausforderungen liegen vor euch, was bereitet euch Sorgen? Welche neuen Themen und Projekte wollt ihr in euren Bibliotheken im Jahr 2020 umsetzen? (20:30 Uhr)

F5 Welche Unterstützung braucht ihr dafür? Wie haltet ihr euch auf dem Laufenden? Welche Fortbildungen würdet ihr gerne besuchen? (20:40 Uhr)

F6 Welche Themen sind aus eurer Sicht gerade Trends, die bald wieder verschwinden werden, was hat das Zeug dazu, auch auf längere Zeit in Bibliotheken Bestand zu haben? (20:45 Uhr)

Ankündigung: 33. #BibChatDE: Gemeinsamer Chat mit den britischen Kolleg*innen von #uklibchat

Der nächste #bibchatde am 2.Dezember wird ein ganz besonderer Chat. Wir werden diesmal gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen aus Großbritannien chatten. Dort gibt es ebenfalls einen Twitterchat für Bibliotheksmenschen, den #uklibchat. Wir fänden es toll, wenn wir gegenseitig mehr voneinander erfahren würden und herausfänden, was in den beiden Ländern aktuell in den Bibliotheken ganz alltäglich thematisiert wird und vorgeht. Wir sind gespannt ob sich das so nah in Europa unterscheidet oder ähnelt. Und es ist natürlich eine tolle Möglichkeit mit Kolleginnen und Kollegen aus UK zu Netzwerken, sich auszutauschen und vielleicht neue persönliche Verbindungen zu schaffen.

Wir werden den Chat zweisprachig gestalten, wenn es Euch aber möglich ist, wäre eine Teilnahme in Englischer Sprache wünschenswert, das vereinfacht alles. Wollen aber auch niemanden abschrecken, teilzunehmen.

Hier geht es zur Seite des #uklibchat:  https://uklibchat.wordpress.com

Hier gibt es einige Informationen zu Bibliotheken in Großbritannien:  
https://bibliotheksportal.de/grossbritannien/
https://de.wikipedia.org/…/Liste_von_Bibliotheken_in_Großbr…

Hier unsere Fragen:

1) Kurze Vorstellung, wie heißt du? in welcher Bibliothek in welchem Bereich arbeitest du? (20:00)

2) Kennt ihr Bibliotheken in UK bzw. Deutschland? Was hat Euch beeindruckt? (20:04)

3) Welches ist die beeindruckendste Bibliothek und aus welchen Gründen? (20:14)

4) Welches Thema beschäftigt dich gerade am meisten in deiner bibliothekarischen Arbeit? (20:24)

5) An welchen internationalen Bibliotheksinitaitiven wie „Next Library“ oder „Public Libraries 2030“ partizipiert ihr und könnt ihr empfehlen? (20:34)

6) Wie haben sich Eure Bibliotheken in den letzten Jahren am stärksten verändert? (20:44)

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The next #bibchatde on December 2nd will be a very special chat. We will chat this time together with our colleagues from the UK. There is also a twitter chat for library people, the #uklibchat. It would be great if we could learn more about each other and find out what is currently being discussed in the libraries in the two countries. We are curious if this is so different or similar in Europe. And of course it’s a great opportunity to network with colleagues from the UK, to share and perhaps create new personal connections.

1) Short presentation, what is your name? in which library in which area do you work?

2) Do you know libraries in the UK or Germany? What impressed you?

3. Which is the most impressive library and for what reasons?

4) Which topic is currently the most important to you in your library work?

5) At which international library initiatives like „Next Library“ or „Public Libraries 2030“ do you participate and can you recommend?

6. How have your libraries changed the most in recent years?

Rückblick auf den 32. BIBchatDE zu Buchblogger und Bibliotheken

Am Montag, den 04. November 2019 fand der 32. Bibchatde zum Thema Buchblogger und Bibliotheken statt. Unser Gastmoderator Uwe Kalkowski (@cafehaussitzer auf Twitter) konnte dabei von seinen Erfahrungen berichten, was auch dazu führte, dass weitere Buchblogger am Verlauf der Diskussion teilgenommen haben – eine tolle Sache! Alle Teilnehmer*innen waren sich zunächst darüber einig, dass ein Literaturblog eine echte Bereicherung sei. Man würde so schneller auf gute Bücher aufmerksam, die man zuvor gar nicht in Betracht gezogen hätte und Literaturblogs können eine gute Quelle für Bibliotheken im Rahmen ihres Bestandsmanagements sein. Der Lohn solcher Blogs sind letztlich die dankbaren Leser*innen.

Schwieriger ist jedoch die Frage, wie man gute Literaturblogs finden kann. Eigenverantwortung und fleißiges lesen mag die eine Seite sein, anderseits ist das Internet entsprechend groß. Somit wurden im bibchatde die Rolle von „Blogrolls“ diskutiert, wie von entsprechenden Seiten, die gute Literaturblogs jeweils jährlich prämieren (z.B. Buchblog-Awards).

Auf die Frage, warum die Bibliotheken selbst kaum eigene Literaturblogs betreiben, kamen fast alle Teilnehmer*innen zum gleichen Ergebnis: Genannt wurden zeitliche Gründe und fehlendes Personal. Darüber hinaus streben die Bibliotheken danach, mehr als nur Literaturorte zu sein, entsprechend sei die Literatur nur ein Serviceangebot. Dabei muss ein Blog nicht professionell gestaltet sein, er sollte letztlich persönlich sein, eine klare Haltung haben und eine interessante Titelauswahl, die nicht nur zwangsläufig nur Neuerscheinungen haben muss.

Damit Ihr die Diskussion nachlesen könnt, haben wir die Dokumentation in einem Wakelet zusammengestellt.

Ankündigung 32. #BIBchatDE – Buchblogger und Bibliotheken

Der 32. BibChatDe am 04. November, 20:00 Uhr, widmet sich dem Thema Buchblogger und Bibliotheken.

Buchblogger erfreuen sich einer immer größeren Beliebtheit, eine Tatsache, die auch die Bibliotheken für sich zu eigen machen können, denn oftmals kommt die Öffentlichkeitsarbeit zu kurz, wenn Zeit und Ressourcen für eine wirksame Öffentlichkeitsarbeit fehlen. Warum also keinen Mehrwert schaffen, zumal auch Buchblogger von Bibliotheken profitieren können? Eine fruchtbare Allianz also oder etwa doch nicht?

Lasst uns zu dem Thema auf dem nächsten BibChatDe darüber reden. Als Gastmoderator begrüßt euch der Literaturblogger (www.kaffeehaussitzer.de) Uwe Kalkowski, auch bekannt als @cafehaussitzer auf Twitter.

Für die Diskussion haben wir Euch folgende Fragen vorbereitet:

F1: Literaturvermittlung im Netz: Wie werden Literaturblogs von Leserinnen und Lesern wahrgenommen? (20:05)

F2: Es gibt Buchblogs zu jedem nur denkbaren Genre. Wie finde ich als Leser für meine Interessen passende Literaturblogs? (20:15)

F3: Eine Bibliothek mit eigenem Literaturblog? Warum gibt es das kaum?  (20:25)

F4: Was zeichnet einen guten Literaturblog aus? (20:35)

F5: Habt Ihr Lieblingsliteraturblogs? Welche könnt Ihr empfehlen? (20:45)

Natürlich haben wir Euch wieder Lesetipps vorbereitet:

Topliste der deutschen Buchblogger: https://www.lesestunden.de/topliste/

BUCHBLOGS. EINE LINKLISTE: https://kaffeehaussitzer.de/buch-und-literaturblogs/

„Ein Blog ist wie ein Marathonlauf, nicht wie ein Sprint.“ Ein Beitrag im Börsenblatt des Deutschen Buchhandels zum Thema Literaturblogs. https://www.boersenblatt.net/artikel-interview_mit__kaffeehaussitzer__uwe_kalkowski.1269144.html

Rückblick auf den 31. BIBchatDE zu Kollegialer Beratung

Am Montag, den 7. Oktober 2019 unterhielten sich beim 31. Bibchat etwa 20 Interessierte über das Thema Kollegiale Beratung. Dabei handelt es sich um ein Format, bei der sich Mitwirkende einer festen Gruppe im Rahmen einer klaren Gesprächsstruktur wechselseitig zu beruflichen Fragestellungen beraten und gemeinsam Lösungen entwickeln.

Damit ihr die Diskussion einfach nachlesen könnt, habe ich euch eine Dokumentation der Tweets in einem Wakelet zusammengestellt.

Erfahrungen

Einige haben bereits sehr positive Erfahrungen mit der Kollegialen Beratung gemacht. Darüber hinaus tauschen sich viele auch auf informelleren Wegen im Freundes- oder Kollegenkreis über verunsichernde Situationen im Berufsalltag aus, um eigene Lösungsansätze durch Impulse der anderen zu reflektieren. Auch wenn kollegiale Beratungen und Kontakte zunehmen, besteht bei der Institutionalisierung der Methode durchaus noch Luft nach oben.

Digitale Tools

Die wichtigste Form für den kollegialen Austausch sind persönliche Gespräche. Darüber hinaus werden neben Twitter auch Foren, Facebook, Mail, Messenger, Mastodon, Instagram, LinkedIn, Slack und Trello für den Austausch mit der Fachcommunity genutzt.

Voraussetzungen

Für Kollegiale Beratung braucht es die Bereitschaft, Erfahrungen einschließlich belastender Situationen, zu teilen. Wer sich darauf einlässt, sollte ein gewissen Maß an Selbstreflektion und Kritikfähigkeit mitbringen. Die Atmosphäre in der Gruppe muss vertrauensvoll und wertschätzend sein. Erfolgsfaktoren sind zudem der systematische Rahmen und der lösungsorientierte Fokus.

Themen

Da die Kollegiale Beratung oft in Entwicklungsprogrammen von Führungskräften eingesetzt wird, sind Personalangelegenheiten ein typisches Themenfeld. Grundsätzlich ist aber jede Art von Fragestellung denkbar, bei der Input von anderen Menschen benötigt wird. Einen Bedarf für überinstitutionelle Experten-Netzwerke gibt es auch bei spezialisierten Fachthemen. Ein Beispiel dafür ist die Kollegiale Zusammenarbeit im Bereich Digital Humanities.

Fazit

Die Kollegiale Beratung basiert auf dem Prinzip der „Augenhöhe“. Es gibt in der Gruppe keine Hierarchien. Fragestellungen werden aus weiteren Perspektiven betrachtet, blinde Flecken erkannt und konkrete Lösungsansätze, auf die man allein nicht gekommen wäre, entwickelt. Und nicht zuletzt: Die Kollegiale Beratung hilft dabei, sich gegenseitig zu stärken.

Für alle, die sich gern intensiver mit dem Format auseinandersetzen möchten, sei abschließend die übersichtliche Einführung in die Kollegiale Beratung von Swantje Dokunke empfohlen.

Ankündigung 31. #BIBchatDE – Kollegiale Beratung

Der 31. Bibchat am Montag, den 7. Oktober dreht sich auf vielfachen Wunsch um das Thema Kollegiale Beratung.

Wir wollen uns darüber austauschen, ob das Format für Beschäftigte im Bibliotheks- und Informationswesen eine Rolle spielt, welche Erfahrungen es damit bereits gibt oder ob es ähnliche praxisnahe Formate gibt, die dabei helfen, sich gegenseitig bei konkreten Herausforderungen im Berufsalltag zu unterstützen und Netzwerke aufzubauen.

Wie funktioniert Kollegiale Beratung im engeren Sinne?

  • Menschen mit ähnlichen beruflichen Hintergrund
  • treffen sich regelmäßig als Gruppe
  • schildern nacheinander herausfordernde Situationen aus ihrem Berufsalltag.
  • Die anderen beleuchten gemeinsam das Problem und versuchen, Antworten und Lösungen zu finden.

Eine übersichtliche Einführung in die Methode der Kollegialen Beratung hat uns Swantje Dokunke zusammengestellt. Vielen Dank dafür!

In der Praxis sind Kollegiale Beratungen häufig Bestandteil von Entwicklungsprogrammen für Führungskräfte. Dabei werden konkrete Fallsituationen aus dem eigenen Führungsalltag reflektiert. Was hätte man anders machen können? Welche alternativen Vorgehensweisen gäbe es? Durch den klaren Ablauf und die lösungsorientierte Herangehensweise werden Probleme nicht nur beredet, sondern konkrete Lösungsansätze erarbeitet.

Dagmar Schnittker aus der Stadtbücherei Ibbenbüren, ist Teil einer kleinen Gruppe von BibliothekleiterInnen, die sich regelmäßig zur Kollegialen Beratung treffen. Sie empfindet diesen Austausch als sehr gewinnbringend.

Birgit Lotz ist als Leiterin „Zentrale Bibliotheken Frankfurt am Main“ Teil einer Führungskräfte-Gruppe aus verschiedenen städtischen Ämtern. Aus ihrer Erfahrung ist auch im Zusammenhang mit Kollegialer Beratung ein Blick über den bibliothekarischen Tellerrand sehr nützlich.

Aber die Kollegiale Beratung ist nicht nur für Führungskräfte hilfreich, sondern auch für all jene, die sich in der eigenen Institution als Einzelkämpfer*innen mit einem Spezialthema beschäftigen. In diesen Fällen sind überinstitutionelle Netzwerke unabdingbar. Über die Kollegiale Zusammenarbeit im Bereich Digital Humanities an mehreren Forschungs- und Bibliotheksstandorten berichten uns Fabien Cremer, Swantje Dogunke, Stephanie Kuch, Elena Luz, Corinna Mayer, Katrin Neumann, Timo Steyer und Thorsten Wübbena. Vielen Dank für diesen hochspannenden Input!

Ähnliche Formate sind zum Beispiel „Erfa-Gruppen“. Hierbei handelt es sich um feste Gruppen von Bibliotheken, die sich regelmäßig zum Erfahrungsaustausch treffen. Darüber hinaus wird die gastgebende Bibliothek nach vorgegebenen Kriterien analysiert. Der „Blick von außen“ wirkt dabei stets bereichernd und ermöglicht häufig positive Veränderungen.

Wir möchten mit euch über folgende Fragen diskutieren:

F1: Hast du Erfahrungen mit Kollegialer Beratung oder kennst du ähnliche kollegiale Austauschformate? Erzähle davon! (20:05 Uhr)

F2: Twitter, Mastodon, Mailinglists, Foren: Welche digitalen Dienste nutzt du für den kollegialen Austausch? Und was lohnt sich besonders? (20:15 Uhr)

F3: Was sind die Voraussetzungen damit Kollegiale Beratung und ähnliche Austauschformate funktionieren? (20:25 Uhr)

F4: Über welche Themen würdest du dich gern in einer Kollegialen Beratung oder ähnlichen Formaten austauschen? (20:35 Uhr)

F5: Worin liegt/läge für dich der Nutzen oder der Reiz einer Kollegialen Beratung? Oder was würde dich davon abhalten? (20:45 Uhr)

Abstimmung für den 31. #BibChatDe

Bis zum 20.09.2019 könnt Ihr für das Thema des nächsten #BibChatDe am 07.10.2019 abstimmen.
Favorisiert dazu einfach den Tweet mit dem gewünschten Thema.

Rückblick auf den 30. BibChatDe zu „Open Library – wann, wieso, weshalb?“

Der 30. BibChatDe am 02. September widmete sich dem Thema Open Library.

Nach einer Verständigung über den Begriff Open Library als eine Bibliothek, die auch ohne Personal zugänglich ist, wurden verschiedene Bibliotheken genannt, die solche Konzepte bereits umsetzen.
Genannt wurden unter anderem Kamp-Lintfort, Würzburg, Düsseldorf, Hamburg, Fürth, und Köln-Kalk.

Umgesetzt werden die Konzepte zum Teil mit Aufsicht durch Sicherheitspersonal oder technische Überwachungsmaßnahmen.
Die genaue Umsetzung hängt an verschiedenen Faktoren, z.B. Gebäude, Datenschutzvorgaben, Brandschutz, technische Ausstattung, aber auch an einer positiven Einstellung und Mut zum Ausprobieren.

Viele Gründe sprechen für Open Libraries, vor allem eine Erweiterung der Öffnungszeiten. Dies sollte jedoch nicht zu Personaleinsparungen führen, sondern tatsächlich Zusatz sein.

Insgesamt beurteilten die BibChat-Teilnehmer*innen das Konzept der Open Library sowohl aus beruflicher als auch privater Sicht als positiv. Bedenken wurden geäußert, dass die Bedeutung von Fachpersonal in der Bibliothek in der Wahrnehmung sinken könnte.

Alle Tweets des Abends wurden zum Nachlesen in Wakelet festgehalten.

Danke an alle Teilnehmer*innen, die sich an der Diskussion beteiligt haben!