Ankündigung 36. #BibChatDe – Nachhaltigkeit in Bibliotheken

Als Thema für den 36. BibChatDe am 2.3.2020 habt Ihr Euch für „#Nachhaltigkeit in Bibliotheken: Welche Rolle spielen die 17 Nachhaltigkeitsziele der #Agenda2030?“ entschieden.

Nachhaltigkeit ist als Thema derzeit hochaktuell, aber was bedeutet es im Kontext der Bibliotheksarbeit? Wie können Bibliotheken sich für Nachhaltigkeit einsetzen?

Nachhaltigkeit meint im Kontext der Agenda2030 die Vereinigung von ökonomischen, ökologischen und sozialen Zielsetzungen für eine „enkelgerechte“ Entwicklung unserer Lebensumstände. Mehr Informationen zur Geschichte des Begriffes und der verschiedenen Bedeutungsdimensionen gibt es im Dossier „Nachhaltigkeit“ des bpd.

Während der Begriff derzeit vor allem stark im Kontext von Umwelt- und Klimaschutz verwendet wird, spielen auch andere Bereiche eine wichtige Rolle, wie die 17 Nachhaltigkeitsziele zeigen.

Quelle: biblio2030.de (c) UN – Sustainable Development Goals
  1. Keine Armut
  2. Kein Hunger
  3. Gesundheit und Wohlergehen
  4. Hochwertige Bildung
  5. Geschlechtergleichheit
  6. Sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen
  7. Bezahlbare und saubere Energie
  8. Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum
  9. Industrie, Innovation und Infrastruktur
  10. Weniger Ungleichheiten
  11. Nachhaltige Städte und Gemeinden
  12. Nachhaltiger Konsum und Produktion
  13. Maßnahmen zum Klimaschutz
  14. Leben unter Wasser
  15. Leben an Land
  16. Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen
  17. Partnerschaften zur Erreichung der Ziele

Diese Ziele sind als Bestandteil der Agenda 2030 im Jahr 2015 von der UN-Vollversammlung festgelegt worden.

Mehr Informationen zur Entwicklung der Agenda 2030 liefert der dbv.

Für Bibliotheksarbeit spielen viele dieser Ziele eine wichtige Rolle. Speziell für Ziel 4 – „Hochwertige Bildung“ leisten Bibliotheken bereits eine ganze Menge.

Doch auch zum Erreichen der anderen Ziele können Bibliotheken ihren Beitrag leisten. Eine gute Übersicht über den Zusammenhang der Nachhaltigkeitsziele und der Bibliotheksarbeit sowie Beispiele für gelungene Maßnahmen bietet die Seite https://www.biblio2030.de/agenda-2030/ des dbv.

Mit dem Themenschwerpunkt Nachhaltigkeit erschien auch die Dezember-Ausgabe des BUB 2018.

Folgende Fragen möchten wir diskutieren:

1. Welche Veranstaltungs- oder Informationsangebote zum Thema #Nachhaltigkeit gibt es in Eurer #Bibliothek für Bibliotheksbesucher*innen? Welche Angebote könntet Ihr Euch vorstellen? 20:05

2. Arbeitet Ihr Eurer Meinung nach nachhaltig? Woran macht ihr das fest? 20:15

3. Für welche #Nachhaltigkeitsziele (Ziel 4 ausgenommen) können #Bibliotheken sich am Besten einsetzen und wie? 20:25

4. Welche Maßnahmen zur Förderung der Nachhaltigkeit im Arbeitsalltag kennt Ihr? Welche finden bei Euch Anwendung? 20:35

5. Welche Rahmenbedingungen müssen gegeben sein, damit Bibliotheken zur Erreichung der Nachhaltigkeitsziele beitragen können? 20:45

Abstimmung für den 36. #BibChatDe

Der 36. BibChatDe findet am 02. März 2020 um 20 Uhr statt. Wie immer stimmt Ihr über das Diskussionsthema ab, indem Ihr den entsprechenden Tweet favorisiert. Die Abstimmung endet am 21. Februar 2020.


Folgende Themen stehen zur Auswahl:

Rückblick auf den 35. #BIBchatDE #Zukunft der kleinen #Bibliotheken in Stadtteilen und auf dem Land

Am 03. Februar 2020 haben wir unseren 35. BIBchatDE gefeiert und uns bundesweit zum genannten Thema der Zukunft kleinerer Bibliotheken ausgetauscht. Der Austausch war sehr ergiebig gewesen.

Wir kennen sie alle, die Bibliotheken auf dem Lande oder die Stadtteilbibliotheken, die ehrenamtlich oder hauptamtlich geführt werden. Für viele unserer Teilnehmer*innen verbinden sich damit Kindheitserinnerung, waren die Einrichtungen doch Anlaufstelle und erster Berührungspunkt mit einer Bibliothek. Die Bedeutung der kleineren Bibliotheken wird recht unterschiedlich in der Republik wahrgenommen, während unsere Nachbarstaaten längst die Bedeutung erkannt haben, wie in den Niederlanden oder Belgien. Fest steht aber, dass mit Social-Media, unsere kleineren Bibliotheken mehr ins Bewusstsein der Gesellschaft gerückt sind, abseits der finanzstarken Großstadtbibliotheken.

Landbibliotheken und Stadtteilbibliotheken bilden oft den ersten Berührungspunkt. Die Nutzer*innen gelangen leichter an Medien, oft niederschwelliger als in der Zentralbibliothek. Die kleineren Einrichtungen sind ein wichtiger Standort zur Medienversorgung auf dem Lande oder im Stadtteil, ohne längere Fahrzeiten und bedienen auch sonst unterschiedliche Präferenzen. Viele Teilnehmer*innen sehen im Rückblick die Bibliotheken als Meilenstein zur Selbstständigkeit, wenn man sich als Kind selbst mit Medien vorsorgen konnte. Nachteilig mag sicherlich sein, dass den Zentralbibliotheken damit Ressourcen genommen werden, anderseits entlasten dezentrale Strukturen die Zentralbibliotheken. Kritisch ist auch weniger die Ausstattung, als vielmehr das fehlende Personal.

Dies ist einer von mehreren Gründen, mit denen die kleineren Bibliotheken zu kämpfen haben. Finanzielle Probleme wirken sich immer auf das Personal und die Ausstattung aus. Zwar kann die Fachstelle für Öffentliche Bibliotheken in den jeweiligen Bundesländern helfen, gleichzeitig besteht aber die Pflicht der Kommune darin, die Rahmenbedingungen zu ermöglichen. Dies setzt voraus, dass die Bibliotheken gegenüber ihrer Kommune oder Landgemeinde in die Offensive gehen, andernfalls sieht die Zukunft negativ aus.

Auf die Frage, wie die Zukunft der Bibliotheken aussieht, waren sich viele einig, dass der demografische- und strukturelle Wandel vor allem auf dem Land zum Problem werden. Anderseits kann man nicht pauschalisieren, weil es unterschiedlich strukturschwache und strukturstarke Gegenden gibt. Die Zukunftsfähigkeit kann dadurch erzielt werden, wenn die lokale Situation und die Bedürfnisse der Nutzer*innen und Nichtnutzer*innen in den Fokus gerückt werden. Medienangebote sind immer eine, die Aufenthaltsqualität das andere.

Entsprechend müssen die Rahmenbedingungen vorhanden sein. Natürlich kann die Standardformel schnell formuliert werden: Finanzen, Personal und Best-Practice. Es zeigt sich aber auch, dass die Bibliotheken viel stärker in die Offensive gehen müssen. Dies setzt auch voraus, dass strategisch und operativ gehandelt wird. Vielleicht mag der erste Schritt auch damit beginnen, wenn die normative Einstellung, wenn sich das Selbstverständnis des Bibliothekspersonals ändert. Dies setzt voraus, dass wir uns auf der Makroebene mit unserem Selbstverständnis auseinandersetzen müssen.

Die Tweets zum Thema wurden wieder in einem Wakelet festgehalten.

Ankündigung 35. #BIBchatDE #Zukunft der kleinen #Bibliotheken in Stadtteilen und auf dem Land

Hiermit laden wir euch herzlich zum nächsten #BIBchatDE am Montag, den 3. Februar von 20-21 Uhr ein!

Wie immer hattet ihr die Wahl und habt euch für die Zukunft der kleinen Stadtteilbibliotheken und Bibliotheken auf dem Land entschieden. Wenn Ihr an Bibliotheken auf dem Lande denkt oder an eure Stadtteilbibliotheken, was macht den Reiz der Einrichtung aus? Warum sind die Einrichtungen so wichtig? Auf der anderen Seite, wenn man auf OPUS zum Thema „Bibliothekssterben“ sucht oder bei der gleichnamigen Seite beim BIB, wird schnell die Bilanz der letzten Jahrzehnte sichtbar, wie die Einrichtungen immer mehr verschwinden. Doch was die Gründe? Dies möchten wir gerne mit euch am 3. Februar diskutieren. Wie immer haben wir Lesestoff und die Fragen vorbereitet: 

F1: Welche Bibliotheken auf dem Land oder in der Stadt kennst Du? (20:05)

F2: Welche Vor-/Nachteile bieten Stadtteil- und Landbibliotheken oder reicht nicht eine Zentralbibliothek oder Landkreisbibliothek aus? (20.10 Uhr)

F3: Was sind die Gründe für das Bibliothekssterben auf dem Lande und in den Stadtteilbezirken? (20:15 Uhr)

F4: Wie siehst du die Zukunft von Stadtteil- und Landbibliotheken? (20:25 Uhr)

F5: Wie müssen sich die Bibliotheken verändern, um zukunftsfähig zu bleiben? (20:35Uhr)

F6: Welche Rahmenbedingungen werden benötigt? (20:40 Uhr)

Literatur:

https://edoc.hu-berlin.de/bitstream/handle/18452/20942/223_umlauf.pdf?sequence=1

https://edoc.hu-berlin.de/bitstream/handle/18452/20969/073_locher.pdf?sequence=1&isAllowed=y

https://www.nzz.ch/feuilleton/tod-durch-verdummung-ld.1365157

https://www.tagesspiegel.de/berlin/bibliotheken-in-berlin-die-haelfte-der-buechereien-ist-geschlossen/9350980.html

https://www.bib-info.de/verband/projekte/portal-bibliotheksleben-bibliothekssterben/bibliothekssterben.html

https://www.srf.ch/kultur/gesellschaft-religion/wochenende-gesellschaft/bibliothek-der-zukunft-wie-ueberleben-bibliotheken-die-digitalisierung

Rückblick auf den 29. BIBchatDE zum Thema „Wie kann bürgerschaftliche Partizipation in der Bibliothek aussehen?“

Das Thema des August-BibChats 2019 hatte sich beim Voting durchgesetzt, da Partizipation in aller Munde ist – nicht zuletzt konkret durch den Tag der offenen Gesellschaft im Juni.
Menschen möchten immer mehr mitreden und sich beteiligen. Dies gilt nicht nur in sozialen Netzwerken, sondern auch real bei Themen und Entwicklungen, die eine breite Öffentlichkeit betreffen.
Die Runde beantwortete einhellig die erste Frage nach den Gründen für eine Beteiligung der Bürger*nnen in Bibliotheken mit der Verpflichtung und dem öffentlichen (finanziellen) Auftrag in einer Kommune.
Partizipation ermöglicht eine hohe Transparenz des Schaffens in der Bibliothek. Durch das aktive Einbeziehen der Bürgerschaft kann deren Interesse und Verantwortungsbewusstsein gegenüber der Bibliothek und Gemeinschaft gestärkt werden.
Vorstellbar ist Partizipation in allen die Benutzer*innen betreffenden Bereiche von der Raumgestaltung über den Bestandsaufbau bis hin zu neuen Angeboten. Entscheidend sollte dabei sein, dass die Bibliothek (und Kommune) mit den Ergebnissen konstruktiv weiterarbeitet bzw. im weitest möglichen Fall gemeinsam mit den Bürger*innen umsetzt.
Die Antworten auf Frage 3 nach dem Möglichkeiten und Methoden lieferten eine Vielzahl an Anregungen: Von Umfragen, Medienwunsch/Feedback-boxen und Pinnwänden bis hin zu LegoSeriousGames und DesignThinking Prozessen. Dies ist abhängig vom Aufwand und den finanziellen und pofessionellen Spielräumen. Es folgten für fast alle Ideen Beispiele. Mögliche Kooperationspartnerschaften hängen sehr vom jeweiligen Projekt ab. Wie immer lohnt es sich, auch außerhalb der „Bibliotheks-Bubble“ Ausschau zu halten, wie andere Institutionen und Firmen – analog wie digital – dem Thema Bürger/Kundenbeteiligung begegnen.

Die Tweets zum Thema wurden wieder in einem Wakelet festgehalten.

Abstimmung für den 35. #BIBchatDE

Bis zum 22.01. könnt Ihr für das Thema des nächsten #BibChatDe am 3. Februar abstimmen.
Favorisiert dazu einfach den Tweet mit dem gewünschten Thema.

Voting #BIBchatDE #35:
1 #Coworking Spaces und #Bibliotheken— BIBChatDE (@BIBChatDE) January 10, 2020

Voting #BIBchatDE #35:
2 #Zukunft der kleinen #Bibliotheken in Stadtteilen und auf dem Land— BIBChatDE (@BIBChatDE) January 10, 2020

Voting #BIBchatDE #35:
3 #Nachhaltigkeit in #Bibliotheken: Welche Rolle spielen die 17 #Nachhaltigkeitsziele der #Agenda2030?
— BIBChatDE (@BIBChatDE) January 10, 2020

Voting #BIBchatDE #35:
4 #Mitarbeiterqualifikation durch #Austauschprogramme in #Bibliotheken und Bildungs- und Kultureinrichtungen
— BIBChatDE (@BIBChatDE) January 10, 2020

Voting #BIBchatDE #35:
5 #Microlearning: Was gibt’s, was macht ihr, wie könnte es klappen?
— BIBChatDE (@BIBChatDE) January 10, 2020

Unser Rückblick auf den 34. #BIBchatDE Themen, Trends und Perspektiven – Was war, was bleibt, was kommt in unseren Bibliotheken?

Hier findet ihr die Tweetdokumentation des Neujahrs-Bibchats, der als Rückschau 2019 und Ausblick auf 2020 konzipiert war:

Wakelet zum 34. #BIBchatDE

Vielen Dank an alle Beteiligten!

Kurzfassung für Eilige

Welche Themen haben die Bibliothekswelt 2019 am meisten beschäftigt?

Hier wurden unter anderem genannt: Digitalisierung, Bestandspolitik, Inklusion, Sonntagsöffnung, Robotik, Openness, Fachkräftemangel und Open Library.

Welche neuen Themen wurden in den Bibliotheken erstmals umgesetzt?

Das waren zum Beispiel: Entwicklung einer digitalen Strategie, Einsatz von Wikidata, Beschäftigung mit maschineller Erschließung, Nutzerorientierung auf Website, Ergänzung von Medienkisten mit digitalen Erweiterungen, Umsetzung neuer Lernformate, Einführung von RFID oder neuer Veranstaltungsformate wie @BlogBembel.

Womit mussten sich Bibliotheken neu auseinandersetzen?

Positiv-Beispiel: „mit einem komplett neuen Bibliothekskonzept“

Negativ-Beispiel: „rassistische Äußerungen die zum Hausverbot führten“

Welche Herausforderungen liegen vor Bibliotheken?

Der Wandel in allen Bereichen geht weiter und dafür brauchen Bibliotheken vor allem kompetentes Personal, eine aktive Zusammenarbeit mit Bildungspartnern und die Unterstützung der Politik.

Welche Unterstützung brauchen Bibliotheken?

Ohne Netzwerke geht es nicht. Deshalb wäre eine aktuelle Best-Practise-Plattform sehr hilfreich.

Welche Trends haben das Zeug dazu, auch auf längere Zeit in Bibliotheken Bestand zu haben?

Um nur drei zu nennen: Selbstverbuchung, Aufenthaltsqualität, Nachhaltigkeit.

Ankündigung 34. #BIBchatDE Themen, Trends und Perspektiven – Was war, was bleibt, was kommt in unseren Bibliotheken?

Wir laden euch herzlich ein zum „Neujahrs-Bibchat“ am Montag, den 6. Januar von 20-21 Uhr!

Lasst uns darüber sprechen, was für euch DIE Themen des Jahres 2019 waren, was euch Freude oder Frust bereitet hat, und auf was ihr aufbauen wollt. Was sind eure Pläne für das Jahr 2020, mit welchen Angeboten sollten Bibliotheken eurer Meinung nach auf die gesellschaftlichen Entwicklungen reagieren? Wie können sie dazu beitragen, die Demokratie zu stärken und Chancengerechtigkeit zu fördern? Womit wollt ihr euch 2020 erstmalig beschäftigen, wofür bräuchtet ihr unterstützenden Austausch oder Fortbildungsangebote? Open Access, Forschungsdaten, Medienpädagogik, Leseförderung – Bei welchen Themen und mit welchen Partnern müssen Bibliotheken vorankommen? Escape Games, Lernnächte, Fahrradergometer, Saatgut-Tauschbörsen – welche Trends bleiben, welche gehen, welche kommen? Wir sind gespannt auf eure Erfahrungen und Einschätzungen und nehmen dabei gerne Anregungen mit, um für die Bibchats 2020 gezielt Expert*innen zu einzelnen Themen dazu zu holen.

Hier die Fragen für den Abend – für alle, die sich vorbereiten wollen oder es vielleicht nicht punktgenau schaffen, mitzutwittern, aber die ein oder andere Antwort via Tweetdeck terminieren möchten:

F1 Wenn ihr an das letzte Jahr zurückdenkt: Welche (max. 3) Themen haben die Bibliothekswelt am meisten geprägt/beschäftigt? (20:05 Uhr)

F2 Welche neuen Themen habt ihr 2019 in eurer Bibliothek erstmals umgesetzt und in welcher Weise? (20:10 Uhr)

F3 Womit hättet ihr zu Beginn des letzten Jahres nicht gerechnet, dass ihr euch in eurer Bibliothek auseinandersetzen werdet – im Positiven oder Negativen? (20:20 Uhr)

F4 Welche Herausforderungen liegen vor euch, was bereitet euch Sorgen? Welche neuen Themen und Projekte wollt ihr in euren Bibliotheken im Jahr 2020 umsetzen? (20:30 Uhr)

F5 Welche Unterstützung braucht ihr dafür? Wie haltet ihr euch auf dem Laufenden? Welche Fortbildungen würdet ihr gerne besuchen? (20:40 Uhr)

F6 Welche Themen sind aus eurer Sicht gerade Trends, die bald wieder verschwinden werden, was hat das Zeug dazu, auch auf längere Zeit in Bibliotheken Bestand zu haben? (20:45 Uhr)

Ankündigung: 33. #BibChatDE: Gemeinsamer Chat mit den britischen Kolleg*innen von #uklibchat

Der nächste #bibchatde am 2.Dezember wird ein ganz besonderer Chat. Wir werden diesmal gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen aus Großbritannien chatten. Dort gibt es ebenfalls einen Twitterchat für Bibliotheksmenschen, den #uklibchat. Wir fänden es toll, wenn wir gegenseitig mehr voneinander erfahren würden und herausfänden, was in den beiden Ländern aktuell in den Bibliotheken ganz alltäglich thematisiert wird und vorgeht. Wir sind gespannt ob sich das so nah in Europa unterscheidet oder ähnelt. Und es ist natürlich eine tolle Möglichkeit mit Kolleginnen und Kollegen aus UK zu Netzwerken, sich auszutauschen und vielleicht neue persönliche Verbindungen zu schaffen.

Wir werden den Chat zweisprachig gestalten, wenn es Euch aber möglich ist, wäre eine Teilnahme in Englischer Sprache wünschenswert, das vereinfacht alles. Wollen aber auch niemanden abschrecken, teilzunehmen.

Hier geht es zur Seite des #uklibchat:  https://uklibchat.wordpress.com

Hier gibt es einige Informationen zu Bibliotheken in Großbritannien:  
https://bibliotheksportal.de/grossbritannien/
https://de.wikipedia.org/…/Liste_von_Bibliotheken_in_Großbr…

Hier unsere Fragen:

1) Kurze Vorstellung, wie heißt du? in welcher Bibliothek in welchem Bereich arbeitest du? (20:00)

2) Kennt ihr Bibliotheken in UK bzw. Deutschland? Was hat Euch beeindruckt? (20:04)

3) Welches ist die beeindruckendste Bibliothek und aus welchen Gründen? (20:14)

4) Welches Thema beschäftigt dich gerade am meisten in deiner bibliothekarischen Arbeit? (20:24)

5) An welchen internationalen Bibliotheksinitaitiven wie „Next Library“ oder „Public Libraries 2030“ partizipiert ihr und könnt ihr empfehlen? (20:34)

6) Wie haben sich Eure Bibliotheken in den letzten Jahren am stärksten verändert? (20:44)

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The next #bibchatde on December 2nd will be a very special chat. We will chat this time together with our colleagues from the UK. There is also a twitter chat for library people, the #uklibchat. It would be great if we could learn more about each other and find out what is currently being discussed in the libraries in the two countries. We are curious if this is so different or similar in Europe. And of course it’s a great opportunity to network with colleagues from the UK, to share and perhaps create new personal connections.

1) Short presentation, what is your name? in which library in which area do you work?

2) Do you know libraries in the UK or Germany? What impressed you?

3. Which is the most impressive library and for what reasons?

4) Which topic is currently the most important to you in your library work?

5) At which international library initiatives like „Next Library“ or „Public Libraries 2030“ do you participate and can you recommend?

6. How have your libraries changed the most in recent years?

Rückblick auf den 32. BIBchatDE zu Buchblogger und Bibliotheken

Am Montag, den 04. November 2019 fand der 32. Bibchatde zum Thema Buchblogger und Bibliotheken statt. Unser Gastmoderator Uwe Kalkowski (@cafehaussitzer auf Twitter) konnte dabei von seinen Erfahrungen berichten, was auch dazu führte, dass weitere Buchblogger am Verlauf der Diskussion teilgenommen haben – eine tolle Sache! Alle Teilnehmer*innen waren sich zunächst darüber einig, dass ein Literaturblog eine echte Bereicherung sei. Man würde so schneller auf gute Bücher aufmerksam, die man zuvor gar nicht in Betracht gezogen hätte und Literaturblogs können eine gute Quelle für Bibliotheken im Rahmen ihres Bestandsmanagements sein. Der Lohn solcher Blogs sind letztlich die dankbaren Leser*innen.

Schwieriger ist jedoch die Frage, wie man gute Literaturblogs finden kann. Eigenverantwortung und fleißiges lesen mag die eine Seite sein, anderseits ist das Internet entsprechend groß. Somit wurden im bibchatde die Rolle von „Blogrolls“ diskutiert, wie von entsprechenden Seiten, die gute Literaturblogs jeweils jährlich prämieren (z.B. Buchblog-Awards).

Auf die Frage, warum die Bibliotheken selbst kaum eigene Literaturblogs betreiben, kamen fast alle Teilnehmer*innen zum gleichen Ergebnis: Genannt wurden zeitliche Gründe und fehlendes Personal. Darüber hinaus streben die Bibliotheken danach, mehr als nur Literaturorte zu sein, entsprechend sei die Literatur nur ein Serviceangebot. Dabei muss ein Blog nicht professionell gestaltet sein, er sollte letztlich persönlich sein, eine klare Haltung haben und eine interessante Titelauswahl, die nicht nur zwangsläufig nur Neuerscheinungen haben muss.

Damit Ihr die Diskussion nachlesen könnt, haben wir die Dokumentation in einem Wakelet zusammengestellt.